SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  ENGL. GARTEN: Hatfield House 24.02.2018 11:55 (UTC)
   
 

Englischer Garten der Extra-Klasse: Hatfield House



Nördlich von London liegt ein traditionsreiches Anwesen mit einem eindrucksvollen, englischen Garten: Hatfield House.

Hatfield, eine Kleinstadt im County Hertfordshire, liegt 32 Kilometer nördlich von London. Ein Tourist würde sich kaum dorthin verirren, wenn es nicht den prächtigen Wohnsitz von Lord und Lady Salisbury gäbe: Hatfield House. Das Anwesen liegt dem Bahnhof direkt gegenüber – so kann man bequem den Nahverkehrszug aus der Londoner City nehmen. Der Besucher betritt das Anwesen durch eine lange Allee, die sich zu einem großen Platz und dem imposanten Schloss öffnet. Typisch für die Architektur des 17. Jahrhunderts: helle Steinbänder verzieren die mächtigen Klinkermauern und auf den Dächern ragen unzählige Kamine empor. Bescheiden wirkt dagegen der Eingang, der Besucher seitlich des Schlosses in das berühmte Gartenreich einlässt. Doch hinter dem Tor erwarten einen dann auf rund 17 Hektar Fläche kunstvoll geschnittene Buchs- und Weißdornhecken, Figuren aus Eiben sowie üppige Staudenbeete und knorrige Eichen.


Lady Salisbury legten den Knotengarten nach historischem Vorbild an

Der Knotengarten
Die höhergelegenen Wege rund um den Knotengarten bieten eine gute Aussicht auf seine raffinierten Buchs-Ornamente. Die Anlage greift die Gartenmode zur Zeit Elisabeths I. (1533–1603) auf und passt perfekt zum dahinterliegenden Alten Palast aus der frühen Tudorzeit (1485). Der historisch wirkende Knotengarten wurde aber erst ab 1972 von Lady Salisbury angelegt und verdrängte einen Rosengarten, der seit dem 19. Jahrhundert dort blühte. Damit führt die Schlossherrin eine lange Gartentradition des Anwesens fort. Bereits mit dem Bau des neuen Schlosses im 17. Jahrhundert ließ Robert Cecil, der erste Lord vom Salisbury, vielgerühmte Gärten anlegen. In ihnen wuchsen Pflanzenarten, die der Gärtner und Botaniker John Tradescant der Ältere aus anderen europäischen Ländern nach England eingeführt hatte. Später erlagen die Schlossherren wie so viele Adelige im 18. Jahrhundert der Begeisterung für den Englischen Landschaftspark und das Anwesen wurde entsprechend diesem Stil umgestaltet.


Im West-Parterre wurden Staudenbeete angelegt, in denen unter anderem Wolfsmilch blüht

Die Staudenbeete des West-Parterres
Das an den Knotengarten angrenzende West-Parterre sollte man sich als Besucher nicht entgehen lassen: Mächtige Eibenhecken rahmen die Rasenfläche mit den Staudenbeeten ein, die das große Wasserbecken umgeben. Pfingstrosen, Wolfsmilch, Storchschnabel und Zierlauch blühen dort im Frühsommer und werden später von Rittersporn, Türken-Mohn, Glockenblumen, Fingerhut sowie englischen Strauchrosen abgelöst.


Ein schmiedeeisernes Tor führt in den als Landschaftspark gestalteten Teil des Anwesenes

Die Parklandschaft läd zu Spaziergängen ein
Leider können Besucher nicht an allen Tagen die gesamte Anlage erkunden. Der große Ostgarten mit dem berühmten Hecken-Irrgarten und der Küchengarten sind nur donnerstags zugänglich. Wenn Sie nicht zu den Glücklichen gehören, die diesen Part besichtigen dürfen, können Sie jedoch – nach einer Stärkung mit Tee und Kuchen im alten Kutschenhaus – den Besuch von Hatfield House mit einem Spaziergang durch die weite Parklandschaft des Anwesens beenden. Auf den drei Routen gibt es unter anderem alte Baum-Veteranen, einen stillen Weiher und den Weingarten aus dem 17. Jahrhundert zu entdecken.


Ham House am Ufer der Themse. Originell wirken die großflächig gepflanzten Heiligenkraut-Kugeln

Gartentipps - rund um London
Weitere Informationen zu Hatfield House wie Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Veranstaltungen finden Sie auf der englischsprachigen Website. Wer mehr Zeit in London verbringt, kann sich auch die historischen Gärten von Ham House anschauen und die pompösen Anlagen von Hampton Court Palace, wo jedes Jahr auch eine Gartenschau stattfindet. Beide Anlagen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.


Ein kleiner Hausgarten nach englischem Vorbild

Ideen für den eigenen Garten
Wer sich wie Lady Salisbury für den Charme historischer Gärten begeistert, kann auch seinen eigenen Garten im Stil der elisabethanischen Zeit anlegen – keine Angst, dafür benötigt man kein Grundstück in der Ausdehnung eines herrschaftlichen Anwesens. Der Gestaltungsvorschlag zeigt ein rund 100 Quadratmeter großes Grundstück, angelegt nach dem Vorbild des Knotengartens von Hatfield House. Direkt an die Terrasse, die mit hellen Natursteinplatten (Sand- oder Kalkstein) ausgelegt ist, grenzen die Ornamente aus Buchsbaumhecken. Die Eckpunkte der Hecken werden durch höhere Buchsbaumkegel betont. Edel wirkt die Beschränkung auf weiße Stauden und Rosen, die zwischen den Buchsbändern wachsen. Wählen Sie beispielsweise die Sorten Storchschnabel ‘Kashmir White’ (Geranium clarkei), Bart-Iris ‘Cup Race’ (Iris-Barbata-Hybride), Katzenminze ‘Snowflake’ (Nepeta x faassenii) und Lavendel ‘Nana Alba’ (Lavandula angustiflia), ergänzt durch Kleinstrauchrosen wie ‘Innocencia’. Wie im englischen Original ziert ein Steinbrunnen die Mitte des vorderen Gartenteils. Eine geschnittene Weißdornhecke umgibt den Buchsgarten. Schirmförmig geschnittener Weißdorn setzt besondere Akzente. Die mit Weinreben berankte Pergola bildet den Übergang zum hinteren Part. Dort führen schmale Kieswege durch bunte Staudenbeete, in der Mitte der Rasenfläche plätschert ein weiterer Brunnen. In der Eibenhecke, die diesen Gartenteil umgibt, ist eine Nische für eine Sitzbank angelegt.

 

 

 

 


 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
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  GARTENTIPPS JANUAR-FEBRUAR 2018
Schlagworte Monat JANUAR - FEBRUAR:
Ziersträucher, Kirschlorbeer, Sommerflieder, Frostschäden, Rose, Sommerblumen, Zwiebelblumen, Blumenzwiebeln, Aussaat, Schnitt, Jasmin, Giersch

ZWIEBELBLUMEN: NACHZÜGLER PFLANZEN
Bei frostfreiem Boden können Sie jetzt noch Blumenzwiebeln pflanzen, die Sie im Herbst vergessen haben. Sie blühen in der Regel noch im Frühling auf, wenn auch meist etwas später. Wenn die Zwiebeln schon austreiben, werden sie nicht tief in die Erde gedrückt, sondern flach eingepflanzt. Befinden sie sich noch im Ruhestadium, brauchen sie eine kurze Kälteperiode, um ihre Keimhemmung zu überwinden. Legen Sie die Zwiebeln zur Not einfach vor dem Pflanzen für ein bis zwei Tage ins Eisfach Ihres Kühlschranks.

SCHNEE ABSCHÜTTELN
Wenn es im Februar stark schneit, sollte man blühende Sträucher wie Zaubernuss, Seidelbast oder Winter-Jasmin vom Schnee befreien, bevor die weiße Last zu schwer wird.

SOMMERBLÜHENDE STRÄUCHER SCHNEIDEN
Schneiden Sie sommerblühende Sträucher wie den Schmetterlingsflieder oder die Bartblume bei frostfreiem Wetter jetzt kräftig zurück, damit sie bis zum Sommer lange neue Triebe mit vielen Blüten bilden können. Je länger Sie mit dem Rückschnitt warten, desto weiter verschiebt sich die Blütezeit in den Spätsommer. Frostschäden beseitigen. Immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer und Stechpalme leiden in kalten Wintern oft unter Frostschäden. Einzelne Blätter oder ganze Triebe sterben dann ab und verfärben sich braun. Schneiden Sie jetzt alle abgestorbenen Pflanzenteile bis ins gesunde Holz zurück, damit die Pflanzen die entstehenden Lücken wieder rechtzeitig schließen können.

WINTERSCHUTZ: BESSER SPÄT ALS ZU SPÄT
Auch wenn die erste Kältewelle vorbei ist: Wer bislang noch keinen Winterschutz für seine Kübelpflanzen im Freien angelegt hat, sollte dies bei Frostgefahr nachholen. Wenn Sie einen Jutesack oder ein Vlies um die Zweige wickeln, schützt das vor eisigem Wind, Nässe und Wintersonne. Eingehängte Fichtenzweige helfen ebenso. Die Wurzeln schützen Sie am besten mit einer Hülle aus Luftpolsterfolie oder speziellen Winterschutzmatten aus Kokosfasern.

IMMERGRÜNE PFLANZEN GIESSEN
Winterharte Immergrüne im Topf wie Buchsbaum, Bambus oder Rhododendron, aber auch im Kalthaus überwinternde Oleander und Oliven brauchen weiterhin stets feuchte Erde. Reicht der natürliche Niederschlag nicht aus, gießt man an frostfreien Tagen mit kaltem Regenwasser.

TOPFERDE AUSTAUSCHEN
Auch wenn Sie einige Ihrer Kübelpflanzen im Frühjahr nicht umpflanzen wollen, sollten Sie doch die Erde auffrischen. Dazu kratzen Sie vorsichtig die obere Schicht des Topfballens ab und füllen frische Kübelpflanzenerde auf.

VERBLÜHTE ZWIEBELBLUMEN AUSPFLANZEN
Im Gartenfachhandel werden im Winter oft vorgetriebene Krokusse und Narzissen in Töpfen angeboten. Wenn die Pflanzen im Februar verblüht sind, können Sie sie mitsamt ihres Topfballens im Garten auspflanzen. Lockern Sie dazu den Boden an einer schattigen Stelle unter Bäumen oder Sträuchern und bessern Sie ihn mit reichlich Humus oder gut verrottetem Kompost auf. Da die Pflanzen im Topf meist nicht ausreichend tief gesetzt wurden, sollten Sie den gesamten Wurzelballen entsprechend tiefer pflanzen.

APFELBÄUME: PFLANZSCHNITT NACHHOLEN
Im Herbst gepflanzte Apfelhochstämme brauchen erst jetzt einen Pflanzschnitt. Die Wartezeit ist sinnvoll, da die Bäume bei spätem Schnitt etwas langsamer wachsen und früher Früchte tragen. Schneiden Sie die drei bis vier kräftigsten Seitenäste alle auf eine Höhe zurück und lassen Sie den Mitteltrieb etwa eine gute Handbreit länger. Alle anderen, steil nach oben wachsenden Triebe sollten Sie entfernen. Mit dieser Schnitttechnik bildet sich eine sogenannte Pyramidenkrone.

STAUDEN UND ZIERGRÄSER ABSCHNEIDEN
Ende Februar können Sie die im Herbst stehengebliebenen alten Triebe und Blütenstände Ihrer Stauden und Ziergräser abschneiden, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen. Entsorgen Sie das Schnittgut nicht sofort auf dem Kompost, sondern lassen Sie es zunächst bis Ende März ungestört auf einem Haufen liegen, damit die in den Halmen überwinternden Nützlinge ihre Winterruhe möglichst ungestört zu Ende bringen können.

FROSTSCHÄDEN BESEITIGEN
Immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer und Stechpalme leiden in kalten Wintern oft unter Frostschäden. Einzelne Blätter oder ganze Triebe sterben dann ab und verfärben sich braun. Schneiden Sie jetzt alle abgestorbenen Pflanzenteile bis ins gesunde Holz zurück, damit die Pflanzen die entstehenden Lücken wieder rechtzeitig schließen können.

GIERSCH FRÜHZEITIG BEKÄMPFEN
An schattigen, humus- und nährstoffreichen Stellen im Ziergarten macht sich oft der Giersch breit. Bekämpfen Sie das lästige Wurzelunkraut, sobald sich die ersten zarten Sprosse zeigen. Um ihn vollständig auszurotten, sollte man das Wurzelgeflecht flächendeckend mit einer Grabegabel roden und anschließend in der Sonne austrocknen lassen, bevor es auf den Kompost geht.
Einfacher, aber langwieriger: Legen Sie lückenlos eine feste Pappe auf der vom Giersch überwucherten Fläche aus und decken Sie diese mit Rindenmulch ab. Nach einem Jahr Wartezeit sind die Wurzeln komplett abgestorben.

HÜBSCHE FRÜHBLÜHER: ZWERG- ODER WINTER-IRIS
Bereits im Februar wagt die Netzblatt-Iris (Iris reticulata) ihren Blütenauftritt. Die kleinen Zwiebelblumen mit dem zarten Veilchenduft sind erstaunlich robust und pflegeleicht, solange der Boden durchlässig ist. Sie schätzen ein sonniges, geschütztes Plätzchen, zum Beispiel einen Sonnenhang im Steingarten. Leicht erhöht lassen sich die feinen Blütenzeichnungen auch besser betrachten. Nach der Blüte pflegen die Mini-Iris, jede Menge Tochterzwiebeln zu produzieren. Die Pflanzen selbst treiben dann häufig nur noch schwach oder gar nicht mehr aus. Etwas organischer Dünger nach der Blüte hilft, die anfängliche Zurückhaltung möglichst kurz zu halten.

© 1998-2018 SKM-GaLaBau Günter Müller Goldhecker Weg 6, D-61276 Weilrod