SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTEN-BEISPIEL 2 24.02.2018 11:52 (UTC)
   
 

Vom Neubau-Grundstück zum Garten

Nach dem Hausbau sieht das Grundstück meistens ziemlich trostlos aus. Aber keine Sorge: Schon mit wenig Aufwand können Sie den Grundstein für einen schönen Garten legen.

VORHER: Das Haus ist fertig, aber der Garten ist bislang eine Einöde. Selbst eine optische Abgrenzung zum bereits angelegten Nachbargarten fehlt noch.

 RUHEZONE AM TEICH
Auch in einem kleinen Garten muss man nicht auf einen Teich verzichten. Wichtig ist, dass die Wasseroberfläche nicht den ganzen Tag in der prallen Sonne liegt. Hier spenden ein Japanischer Fächer-Ahorn und eine Hänge-Blauzeder am Teichufer je nach Sonnenstand den notwendigen Schatten.
Im großzügig angelegten Beet am Teich ziehen blühende Stauden wie Blut-Weiderich und Sibirische Schwertlilie die Blicke auf sich. Ab Juli nicken die gelben Blütenglocken der Taglilie leicht im Sommerwind. Unverzichtbar in Wassernähe sind zudem Ziergräser wie Chinaschilf und Morgenstern-Segge. Im Teich wächst eine kleine Seerose, in Ufernähe breitet sich Tannenwedel aus.

Die üppigen rosafarbenen Mädesüß-Blüten öffnen sich im Juni. Die Immergrüne Heckenkirsche wird nur einen Meter hoch und bedeckt große Flächen mit leicht überhängenden Zweigen. Bereits im Mai öffnen sich ihre kleinen weißen Blüten, danach reifen zierliche schwarze Beeren. Der Strauch ist sehr robust und lässt sich ganz einfach mit der Gartenschere im Zaum halten.

Auf einer kleinen Pflasterfläche aus Granitsteinen kann man entweder eine gemütliche Liege oder eine komplette Sitzgruppe aufstellen. An der Grenze zum Nachbarn hält ein einfacher, etwa 180 cm hoher, graublau lasierter Holzzaun unerwünschte Blicke fern. Die bereits im Mai rosa blühende Clematis macropetala und eine violettblaue Clematis viticella erobern an Spanndrähten die Holzwand und sorgen so für luftiges Grün in der Höhe.


PLATZ FÜR DIE GANZE FAMILIE
Eltern mit kleinen Kindern brauchen in erster Linie einen Garten mit Platz zum Spielen. Doch auch auf Naschobst oder Blumen muss man auf kleiner Fläche nicht verzichten, wie dieses Beispiel zeigt.

Vier gleich große, rechteckige Beete, die mit einer niedrigen Buchshecke eingefasst sind, beherbergen kleine Obstbäume und Erdbeeren zum Naschen. In einer Ecke sind winterharte Kräuter wie Thymian, Oregano, Salbei und Zitronenmelisse zu finden, die man häufig in der Küche braucht. Ansonsten wachsen hier Stauden mit langer Blütezeit, zum Beispiel Sonnenhut und Frauenmantel sowie die bereits im Frühjahr blühende Wolfsmilch.

In zwei Beeten wachsen jedes Jahr neue Sommerblumen. Sie können entweder Mischungen oder einzelne Arten wie Kapuzinerkresse, Ringelblume oder Jungfer im Grünen aussäen. Eine Hainbuchen-Hecke schirmt das Grundstück zum Nachbarn ab. Die rosa blühende Deutzie glänzt ab Juni mit langer Blütezeit.

Im hinteren Teil des Gartens ist noch genug Platz für den Nachwuchs. Hier können sie im Sand spielen oder an Spielgeräten turnen. Wenn die Kinder größer sind, können Sie diesen Platz ebenfalls in blühende Beete umwandeln.
 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS JANUAR-FEBRUAR 2018
Schlagworte Monat JANUAR - FEBRUAR:
Ziersträucher, Kirschlorbeer, Sommerflieder, Frostschäden, Rose, Sommerblumen, Zwiebelblumen, Blumenzwiebeln, Aussaat, Schnitt, Jasmin, Giersch

ZWIEBELBLUMEN: NACHZÜGLER PFLANZEN
Bei frostfreiem Boden können Sie jetzt noch Blumenzwiebeln pflanzen, die Sie im Herbst vergessen haben. Sie blühen in der Regel noch im Frühling auf, wenn auch meist etwas später. Wenn die Zwiebeln schon austreiben, werden sie nicht tief in die Erde gedrückt, sondern flach eingepflanzt. Befinden sie sich noch im Ruhestadium, brauchen sie eine kurze Kälteperiode, um ihre Keimhemmung zu überwinden. Legen Sie die Zwiebeln zur Not einfach vor dem Pflanzen für ein bis zwei Tage ins Eisfach Ihres Kühlschranks.

SCHNEE ABSCHÜTTELN
Wenn es im Februar stark schneit, sollte man blühende Sträucher wie Zaubernuss, Seidelbast oder Winter-Jasmin vom Schnee befreien, bevor die weiße Last zu schwer wird.

SOMMERBLÜHENDE STRÄUCHER SCHNEIDEN
Schneiden Sie sommerblühende Sträucher wie den Schmetterlingsflieder oder die Bartblume bei frostfreiem Wetter jetzt kräftig zurück, damit sie bis zum Sommer lange neue Triebe mit vielen Blüten bilden können. Je länger Sie mit dem Rückschnitt warten, desto weiter verschiebt sich die Blütezeit in den Spätsommer. Frostschäden beseitigen. Immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer und Stechpalme leiden in kalten Wintern oft unter Frostschäden. Einzelne Blätter oder ganze Triebe sterben dann ab und verfärben sich braun. Schneiden Sie jetzt alle abgestorbenen Pflanzenteile bis ins gesunde Holz zurück, damit die Pflanzen die entstehenden Lücken wieder rechtzeitig schließen können.

WINTERSCHUTZ: BESSER SPÄT ALS ZU SPÄT
Auch wenn die erste Kältewelle vorbei ist: Wer bislang noch keinen Winterschutz für seine Kübelpflanzen im Freien angelegt hat, sollte dies bei Frostgefahr nachholen. Wenn Sie einen Jutesack oder ein Vlies um die Zweige wickeln, schützt das vor eisigem Wind, Nässe und Wintersonne. Eingehängte Fichtenzweige helfen ebenso. Die Wurzeln schützen Sie am besten mit einer Hülle aus Luftpolsterfolie oder speziellen Winterschutzmatten aus Kokosfasern.

IMMERGRÜNE PFLANZEN GIESSEN
Winterharte Immergrüne im Topf wie Buchsbaum, Bambus oder Rhododendron, aber auch im Kalthaus überwinternde Oleander und Oliven brauchen weiterhin stets feuchte Erde. Reicht der natürliche Niederschlag nicht aus, gießt man an frostfreien Tagen mit kaltem Regenwasser.

TOPFERDE AUSTAUSCHEN
Auch wenn Sie einige Ihrer Kübelpflanzen im Frühjahr nicht umpflanzen wollen, sollten Sie doch die Erde auffrischen. Dazu kratzen Sie vorsichtig die obere Schicht des Topfballens ab und füllen frische Kübelpflanzenerde auf.

VERBLÜHTE ZWIEBELBLUMEN AUSPFLANZEN
Im Gartenfachhandel werden im Winter oft vorgetriebene Krokusse und Narzissen in Töpfen angeboten. Wenn die Pflanzen im Februar verblüht sind, können Sie sie mitsamt ihres Topfballens im Garten auspflanzen. Lockern Sie dazu den Boden an einer schattigen Stelle unter Bäumen oder Sträuchern und bessern Sie ihn mit reichlich Humus oder gut verrottetem Kompost auf. Da die Pflanzen im Topf meist nicht ausreichend tief gesetzt wurden, sollten Sie den gesamten Wurzelballen entsprechend tiefer pflanzen.

APFELBÄUME: PFLANZSCHNITT NACHHOLEN
Im Herbst gepflanzte Apfelhochstämme brauchen erst jetzt einen Pflanzschnitt. Die Wartezeit ist sinnvoll, da die Bäume bei spätem Schnitt etwas langsamer wachsen und früher Früchte tragen. Schneiden Sie die drei bis vier kräftigsten Seitenäste alle auf eine Höhe zurück und lassen Sie den Mitteltrieb etwa eine gute Handbreit länger. Alle anderen, steil nach oben wachsenden Triebe sollten Sie entfernen. Mit dieser Schnitttechnik bildet sich eine sogenannte Pyramidenkrone.

STAUDEN UND ZIERGRÄSER ABSCHNEIDEN
Ende Februar können Sie die im Herbst stehengebliebenen alten Triebe und Blütenstände Ihrer Stauden und Ziergräser abschneiden, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen. Entsorgen Sie das Schnittgut nicht sofort auf dem Kompost, sondern lassen Sie es zunächst bis Ende März ungestört auf einem Haufen liegen, damit die in den Halmen überwinternden Nützlinge ihre Winterruhe möglichst ungestört zu Ende bringen können.

FROSTSCHÄDEN BESEITIGEN
Immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer und Stechpalme leiden in kalten Wintern oft unter Frostschäden. Einzelne Blätter oder ganze Triebe sterben dann ab und verfärben sich braun. Schneiden Sie jetzt alle abgestorbenen Pflanzenteile bis ins gesunde Holz zurück, damit die Pflanzen die entstehenden Lücken wieder rechtzeitig schließen können.

GIERSCH FRÜHZEITIG BEKÄMPFEN
An schattigen, humus- und nährstoffreichen Stellen im Ziergarten macht sich oft der Giersch breit. Bekämpfen Sie das lästige Wurzelunkraut, sobald sich die ersten zarten Sprosse zeigen. Um ihn vollständig auszurotten, sollte man das Wurzelgeflecht flächendeckend mit einer Grabegabel roden und anschließend in der Sonne austrocknen lassen, bevor es auf den Kompost geht.
Einfacher, aber langwieriger: Legen Sie lückenlos eine feste Pappe auf der vom Giersch überwucherten Fläche aus und decken Sie diese mit Rindenmulch ab. Nach einem Jahr Wartezeit sind die Wurzeln komplett abgestorben.

HÜBSCHE FRÜHBLÜHER: ZWERG- ODER WINTER-IRIS
Bereits im Februar wagt die Netzblatt-Iris (Iris reticulata) ihren Blütenauftritt. Die kleinen Zwiebelblumen mit dem zarten Veilchenduft sind erstaunlich robust und pflegeleicht, solange der Boden durchlässig ist. Sie schätzen ein sonniges, geschütztes Plätzchen, zum Beispiel einen Sonnenhang im Steingarten. Leicht erhöht lassen sich die feinen Blütenzeichnungen auch besser betrachten. Nach der Blüte pflegen die Mini-Iris, jede Menge Tochterzwiebeln zu produzieren. Die Pflanzen selbst treiben dann häufig nur noch schwach oder gar nicht mehr aus. Etwas organischer Dünger nach der Blüte hilft, die anfängliche Zurückhaltung möglichst kurz zu halten.

© 1998-2018 SKM-GaLaBau Günter Müller Goldhecker Weg 6, D-61276 Weilrod