SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTEN-BEISPIEL 4 24.02.2018 11:58 (UTC)
   
 

 

Harmonische Terrassen-Gestaltung

Die höher gelegene Terrasse wirkt in diesem Garten wie ein Fremdkörper. Wir geben zwei Beispiele, wie man sie harmonisch in die Gartengestaltung integriert.

 

VORHER: Da die Außenmauern des Kellers aus dem Boden herausragen, kann man in diesem Garten keine ebenerdige Terrasse anlegen. Auch der Garten drumherum hat außer Rasen bisher nicht viel zu bieten.

 

TERRASSE IM MODERNEN STIL
Stattliche Einzelpflanzen wie Bambus sowie in Form geschnittene Buchssträucher oder Eiben in großzügigen Pflanzgefäßen sind zurzeit angesagt. Sie kommen hier auf dem Holzdeck aus Plantagen-Teak sehr gut zur Geltung. Eingerahmt durch einen schmalen Zaun oder Handlauf aus Edelstahl wird aus der kahlen Fläche am Haus ein großzügiges Freiluftzimmer.

Damit der neue Sitzplatz nicht wie ein Fremdkörper wirkt, wird die Bepflanzung um die Terrasse herum im gleichen Stil gehalten. Unter dem Pflaumenblättrigen Weißdorn ‘Splendens’ links von der Terrasse schlängelt sich ein Beet mit Buchskugeln, Frauenmantel und Lampenputzergras. Ein traumhafter Anblick ab Juli sind die weißen Kugelblüten der Hortensie ‘Annabelle’, die im Beet und im Topf auf der Terrasse glänzt.

Über eine schmale Holztreppe in der Mitte der Terrasse gelangt man in den Garten. Links neben der Treppe wachsen in Pflanzgefäßen aus verzinktem Stahl weiße Dolden-Glockenblumen, Frauenmantel und Stechpalmen-Hochstämmchen. Rechts setzen eine Hortensie ‘Annabelle’, eine in Form geschnittene Eibe und die oben genannten Stauden schöne Akzente.

Den schmalen Splittweg in den Garten säumen Tuffs aus purpurviolettem Lavendel, grüngelbem Frauenmantel und Lampenputzergras. Die harmonisch wirkende Kombination der Pflanzen ist zudem sehr pflegeleicht: Stauden, Buchsbaum und andere Immergrüne regelmäßig im Frühjahr zurückschneiden, im Sommer vor allem die Topf-Pflanzen ausreichend gießen.

  

SOMMERFLAIR FÜR GENIESSER
Zunächst erhält die Terrasse einen Belag aus robustem Robinienholz. Über Treppen an der Seite gelangt man in den Garten. An der breiten Seite der Terrasse begrenzen Heckenelemente aus Hainbuche die Fläche.

Zwischen der Hecke und dem Rasen wird ein schmales Beet angelegt, in dem sonnenliebende Stauden in Violett, Rosa und Weiß glänzen. Den Blütenreigen eröffnen Ende Mai hellviolette Schwertlilien und purpurfarbene Zierlauch-Kugeln. Die rosafarbene Strauchrose ‘Dornröschenschloss Sababurg’ blüht ab Juni mit weißem Feinstrahl und Katzenminze um die Wette.

Am Beetrand breitet sich der silbrigfilzige Blatt-Teppich des Woll-Ziest aus. Das Haar-Federgras fügt sich gut zwischen die Blütenstars ein und erreicht eine Wuchshöhe von etwa einem Meter. Die Kugel-Esche sorgt für ein vertikales Element im Beet.

An der Hauswand ist noch Platz für ein kleines Beet mit denselben Pflanzen. Damit die helle Fassade nicht so langweilig wirkt, darf die Akebie an Kletterseilen rings um die Terrassentür ranken. Die Pflanzen wachsen in entsprechend großen Pflanzkästen aus graublau lasiertem Holz. Den südlichen Charme der Gestaltung unterstreicht stilvoll die violettblaue Schmucklilie im Terrakotta-Topf.

 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS JANUAR-FEBRUAR 2018
Schlagworte Monat JANUAR - FEBRUAR:
Ziersträucher, Kirschlorbeer, Sommerflieder, Frostschäden, Rose, Sommerblumen, Zwiebelblumen, Blumenzwiebeln, Aussaat, Schnitt, Jasmin, Giersch

ZWIEBELBLUMEN: NACHZÜGLER PFLANZEN
Bei frostfreiem Boden können Sie jetzt noch Blumenzwiebeln pflanzen, die Sie im Herbst vergessen haben. Sie blühen in der Regel noch im Frühling auf, wenn auch meist etwas später. Wenn die Zwiebeln schon austreiben, werden sie nicht tief in die Erde gedrückt, sondern flach eingepflanzt. Befinden sie sich noch im Ruhestadium, brauchen sie eine kurze Kälteperiode, um ihre Keimhemmung zu überwinden. Legen Sie die Zwiebeln zur Not einfach vor dem Pflanzen für ein bis zwei Tage ins Eisfach Ihres Kühlschranks.

SCHNEE ABSCHÜTTELN
Wenn es im Februar stark schneit, sollte man blühende Sträucher wie Zaubernuss, Seidelbast oder Winter-Jasmin vom Schnee befreien, bevor die weiße Last zu schwer wird.

SOMMERBLÜHENDE STRÄUCHER SCHNEIDEN
Schneiden Sie sommerblühende Sträucher wie den Schmetterlingsflieder oder die Bartblume bei frostfreiem Wetter jetzt kräftig zurück, damit sie bis zum Sommer lange neue Triebe mit vielen Blüten bilden können. Je länger Sie mit dem Rückschnitt warten, desto weiter verschiebt sich die Blütezeit in den Spätsommer. Frostschäden beseitigen. Immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer und Stechpalme leiden in kalten Wintern oft unter Frostschäden. Einzelne Blätter oder ganze Triebe sterben dann ab und verfärben sich braun. Schneiden Sie jetzt alle abgestorbenen Pflanzenteile bis ins gesunde Holz zurück, damit die Pflanzen die entstehenden Lücken wieder rechtzeitig schließen können.

WINTERSCHUTZ: BESSER SPÄT ALS ZU SPÄT
Auch wenn die erste Kältewelle vorbei ist: Wer bislang noch keinen Winterschutz für seine Kübelpflanzen im Freien angelegt hat, sollte dies bei Frostgefahr nachholen. Wenn Sie einen Jutesack oder ein Vlies um die Zweige wickeln, schützt das vor eisigem Wind, Nässe und Wintersonne. Eingehängte Fichtenzweige helfen ebenso. Die Wurzeln schützen Sie am besten mit einer Hülle aus Luftpolsterfolie oder speziellen Winterschutzmatten aus Kokosfasern.

IMMERGRÜNE PFLANZEN GIESSEN
Winterharte Immergrüne im Topf wie Buchsbaum, Bambus oder Rhododendron, aber auch im Kalthaus überwinternde Oleander und Oliven brauchen weiterhin stets feuchte Erde. Reicht der natürliche Niederschlag nicht aus, gießt man an frostfreien Tagen mit kaltem Regenwasser.

TOPFERDE AUSTAUSCHEN
Auch wenn Sie einige Ihrer Kübelpflanzen im Frühjahr nicht umpflanzen wollen, sollten Sie doch die Erde auffrischen. Dazu kratzen Sie vorsichtig die obere Schicht des Topfballens ab und füllen frische Kübelpflanzenerde auf.

VERBLÜHTE ZWIEBELBLUMEN AUSPFLANZEN
Im Gartenfachhandel werden im Winter oft vorgetriebene Krokusse und Narzissen in Töpfen angeboten. Wenn die Pflanzen im Februar verblüht sind, können Sie sie mitsamt ihres Topfballens im Garten auspflanzen. Lockern Sie dazu den Boden an einer schattigen Stelle unter Bäumen oder Sträuchern und bessern Sie ihn mit reichlich Humus oder gut verrottetem Kompost auf. Da die Pflanzen im Topf meist nicht ausreichend tief gesetzt wurden, sollten Sie den gesamten Wurzelballen entsprechend tiefer pflanzen.

APFELBÄUME: PFLANZSCHNITT NACHHOLEN
Im Herbst gepflanzte Apfelhochstämme brauchen erst jetzt einen Pflanzschnitt. Die Wartezeit ist sinnvoll, da die Bäume bei spätem Schnitt etwas langsamer wachsen und früher Früchte tragen. Schneiden Sie die drei bis vier kräftigsten Seitenäste alle auf eine Höhe zurück und lassen Sie den Mitteltrieb etwa eine gute Handbreit länger. Alle anderen, steil nach oben wachsenden Triebe sollten Sie entfernen. Mit dieser Schnitttechnik bildet sich eine sogenannte Pyramidenkrone.

STAUDEN UND ZIERGRÄSER ABSCHNEIDEN
Ende Februar können Sie die im Herbst stehengebliebenen alten Triebe und Blütenstände Ihrer Stauden und Ziergräser abschneiden, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen. Entsorgen Sie das Schnittgut nicht sofort auf dem Kompost, sondern lassen Sie es zunächst bis Ende März ungestört auf einem Haufen liegen, damit die in den Halmen überwinternden Nützlinge ihre Winterruhe möglichst ungestört zu Ende bringen können.

FROSTSCHÄDEN BESEITIGEN
Immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer und Stechpalme leiden in kalten Wintern oft unter Frostschäden. Einzelne Blätter oder ganze Triebe sterben dann ab und verfärben sich braun. Schneiden Sie jetzt alle abgestorbenen Pflanzenteile bis ins gesunde Holz zurück, damit die Pflanzen die entstehenden Lücken wieder rechtzeitig schließen können.

GIERSCH FRÜHZEITIG BEKÄMPFEN
An schattigen, humus- und nährstoffreichen Stellen im Ziergarten macht sich oft der Giersch breit. Bekämpfen Sie das lästige Wurzelunkraut, sobald sich die ersten zarten Sprosse zeigen. Um ihn vollständig auszurotten, sollte man das Wurzelgeflecht flächendeckend mit einer Grabegabel roden und anschließend in der Sonne austrocknen lassen, bevor es auf den Kompost geht.
Einfacher, aber langwieriger: Legen Sie lückenlos eine feste Pappe auf der vom Giersch überwucherten Fläche aus und decken Sie diese mit Rindenmulch ab. Nach einem Jahr Wartezeit sind die Wurzeln komplett abgestorben.

HÜBSCHE FRÜHBLÜHER: ZWERG- ODER WINTER-IRIS
Bereits im Februar wagt die Netzblatt-Iris (Iris reticulata) ihren Blütenauftritt. Die kleinen Zwiebelblumen mit dem zarten Veilchenduft sind erstaunlich robust und pflegeleicht, solange der Boden durchlässig ist. Sie schätzen ein sonniges, geschütztes Plätzchen, zum Beispiel einen Sonnenhang im Steingarten. Leicht erhöht lassen sich die feinen Blütenzeichnungen auch besser betrachten. Nach der Blüte pflegen die Mini-Iris, jede Menge Tochterzwiebeln zu produzieren. Die Pflanzen selbst treiben dann häufig nur noch schwach oder gar nicht mehr aus. Etwas organischer Dünger nach der Blüte hilft, die anfängliche Zurückhaltung möglichst kurz zu halten.

© 1998-2018 SKM-GaLaBau Günter Müller Goldhecker Weg 6, D-61276 Weilrod