SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  ÜBERWINTERUNG KÜBELPFLANZEN 25.04.2019 18:10 (UTC)
   
 


Tips zum Überwintern von Kübelpflanzen

          

Mit den ersten Frösten ist die Freiluftsaison für exotische Kübelpflanzen vorbei. Jetzt gilt es, das geeignete Winterquartier zu finden und die Pflanzen mit der richtigen Pflege unbeschadet durch die kalte Jahreszeit zu bringen.

Ideal: ein helles, kühles Quartier
Viele exotische Kübelpflanzen sind immergrüne Arten, das heißt, sie tragen ihre Blätter auch im Winter. Dazu zählen zum Beispiel Oleander, Lorbeer, Dattelpalme und Zitrusarten. Diese Arten sollten auch während der Winterruhe nicht zu dunkel stehen.
Hinter einer Glasscheibe ist das Licht jedoch weniger intensiv als unter freiem Himmel – man muss die Ruhephase daher durch niedrige Temperaturen unterstützen, damit die Pflanzen ihren Stoffwechsel herunterfahren. Ideal für die meisten Arten sind Temperaturen von 5–10 °C, wie sie zum Beispiel ein kühler Wintergarten
bietet. Sind die Temperaturen zu hoch, führt das zu einem Ungleichgewicht, da die Pflanzen den Stoffwechsel ankurbeln, während er durch den Lichtmangel gebremst wird. Die Folge ist eine so genannte Vergeilung: Die Pflanzen treiben aus und bilden lange dünne Triebe mit kleinen Blättern.

Auch helle, unbeheizte Kellerräume, Garagen oder Treppenhäuser eignen sich als Winterquartiere – wenn gewährleistet ist, dass das Thermometer nicht unter die Null-Grad-Grenze sinkt. Zu den Arten, die mit kühlen 0–5 °C zurechtkommen, gehören Myrte, Gewürzrinde (Cassia), Sternjasmin, Wollmispel und Zylinderputzer.
Je kühler die Überwinterungstemperatur ist, desto dunkler kann auch der Raum sein. Bei einer konstanten Überwinterungstemperatur von knapp über 0 °C kommen die genannten Arten auch ohne Licht aus.

Laub abwerfende Kübelpflanzen wie Engelstrompete
und Fuchsie kann man ebenfalls in stockdunklen Räumen überwintern, wenn die Temperaturen so niedrig sind, dass die Pflanzen nicht vorzeitig austreiben können. Man schneidet sie am besten schon vor dem Einräumen zurück, damit sie nicht alle Blätter im Winterquartier abwerfen.

 

Licht, Rückschnitt, Wasser Schädlinge

Die Schmucklilie (Agapanthus) bevorzugt ein möglichst lichtdurchflutetes Winterquartier. Je heller sie überwintert wird, desto mehr Blätter bleiben erhalten und desto früher beginnt im folgenden Jahr die Blütezeit

Bevor die Pflanzen ins Winterquartier kommen, sollte man dort alle Scheiben gründlich putzen. Regen und Staub haben während des Sommers eine dünne Schmutzschicht auf dem Glas gebildet, die einen Teil des wertvollen Lichts abfängt. Aus demselben Grund sollte man Kondenswasser an der Scheibe regelmäßig abstreifen und keine Vorhänge oder Stores vor die Fenster ziehen.

Übrigens:
Braune Blattränder und -spitzen sowie Schädlingsepidemien sind meist ein Hinweis auf zu geringe Luftfeuchtigkeit. Nutzen Sie deshalb milde Tage, um das Winterquartier ausgiebig zu lüften. Zimmerspringbrunnen oder wassergefüllte Schalen tragen ebenfalls zu einer Erhöhung der Luftfeuchte bei.

Rückschnitt mit Augenmaß
Zu groß gewordene Kübelpflanzen muss man vor dem Einräumen zurückschneiden. Besser ist es jedoch, damit bis zum Vorfrühling zu warten. Im Februar befinden sich die Pflanzen noch in der Ruhephase, werden allerdings durch die länger werdenden Tage bald aufgeweckt. Schnittwunden heilen dann besonders gut. Kürzen Sie die Pflanze ringsum ein und entfernen Sie einige der alten Triebe, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen.

Nicht zu viel gießen
Einmal pro Woche Gießen reicht in der Regel aus. Prüfen Sie vorher mit einem Finger, ob die Erde schon trocken ist. Verwenden Sie möglichst abgestandenes Gießwasser, das sich vorher der Raumtemperatur anpassen konnte. Aufgepasst, wenn eine Pflanze in den kommenden Wochen einen Teil der Blätter abwirft: Die Ursache ist in der Regel kein Wassermangel, sondern das reduzierte Lichtangebot oder eine zu hohe Temperatur im Winterquartier.

Auf Schädlinge achten
Vorbeugend sollte man nur schädlingsfreie Pflanzen ins Winterquartier räumen. Exemplare, die gerade von Plagegeistern heimgesucht wurden, stellt man zunächst separat. Kontrollieren Sie bei jedem Pflegerundgang Ihre Schützlinge auf erste Anzeichen von Schädlingen und Krankheiten. Dabei vor allem die Blattunterseiten und Zweige genau untersuchen, da dies beliebte Verstecke für Schild- und Wollläuse sind.

An hartlaubigen Pflanzen bekämpft man die Schädlinge am besten mit rapsölhaltigen Insektiziden wie 'Schädlingsfrei Naturen'. Weichlaubige vertragen den Ölfilm nicht; für sie eignen sich 'Schädlingsfrei Neem' oder 'Spruzit Neu'. Pflanzenschutzstäbchen für den Topfballen zeigen im Winter keine gute Wirkung.

Woll- und Schildläusen ist auf Dauer nur mit konsequentem Absammeln und ölhaltigen Präparaten beizukommen. Pilzkrankheiten beugt man vor, indem man herabgefallene Blätter und abgestorbene Pflanzenteile regelmäßig entfernt.

 


 
  NAVIGATION
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

***MEISTERBETRIEB***
  Ộ MITARBEITER-LOGIN
Benutzername:
Kennwort:
  GARTENPLANUNG-IDEENSCHMIEDE
DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

***Besuchen Sie auch unsere neue Homepage für ökologische Katzenkratzbäume***
www.SKM-Cat-Adventure.de
  GARTENTIPPS APRIL 2019
Pflanzen, düngen, schneiden – die Liste der Gartenaufgaben für den April ist länger als in jedem anderen Monat.

SOMMERBLUMEN DIREKT AUSSÄEN
Robuste Sommerblumen wie Schmuckkörbchen, Ringelblume oder Jungfer im Grünen können Sie jetzt direkt ins Beet säen. Sie blühen zwar später als ihre Kollegen, die auf der Fensterbank vorgezogen wurden, sind dafür aber vitaler. Die Samen leicht in die Erde einharken und mit einer feinen Brause angießen.

GARTENTEICH REINIGEN
Schneiden Sie spätestens im April alle Gräser und Stauden am Teichrand auf eine Handbreit über dem Boden ab. Achten Sie aber darauf, dass Sie dabei die neuen Triebe, die aus der Erde kommen, nicht beschädigen. Die Wasseroberfläche sollten Sie mit einem speziellen Kescher von schwimmenden Pflanzenresten befreien. Hat sich auf dem Teichgrund viel Faulschlamm angesammelt, dann saugen Sie diesen am besten mit einem speziellen Teichschlammsauger ab. Sie können den nährstoffreichen Schlamm anschließend einfach kompostieren oder zum Düngen Ihrer Beete verwenden. Belassen Sie einen kleinen Rest Schlamm im Teich, damit das biologische Gleichgewicht nicht zu sehr beeinträchtigt wird.

FRÜHJAHRSPFLEGE FÜR DEN RASEN
Damit der Rasen die Strapazen der kalten Jahreszeit möglichst schnell hinter sich lässt, wird er je nach Witterung spätestens Anfang April mit einem Langzeit-Rasendünger versorgt. Beim zweiten Mähtermin, etwa zwei bis drei Wochen nach dem Düngen, sollten Sie ihn ganz kurz abmähen und anschließend vertikutieren. Die Messer des Vertikutierers dringen wenige Millimeter in die Grasnarbe ein und entfernen dabei Moospolster und alten Rasenfilz. Auf diese Weise verbessern Sie die Belüftung der Wurzeln, der grüne Teppich wird vitaler und sichtlich schöner. Nach dem Vertikutieren werden kahle Stellen mit frischem Saatgut nachgesät. Lehmige Böden können Sie außerdem mit einer ein bis zwei Zentimeter dicken Schicht aus grobem Bausand durchlässiger machen.

SOMMERZWIEBELN PFLANZEN
Von März bis Mai ist Pflanzzeit für frostempfindliche Blumenzwiebeln und –knollen, die im Sommer blühen. Die empfindlichen Dahlien sollten Sie erst nach den Eisheiligen auspflanzen. Weniger empfindlich ist die Zigeunerblume (Sparaxis tricolor). Ihre oft dreifarbigen Blüten streuen von Juli bis Oktober kräftig-bunte Kleckse ins Sommerbeet. Die Riesen-Hyazinthe (Galtonia candicans) macht ihrem Namen mit 100 cm Höhe alle Ehre. Aus bis zu 30 weißen Glöckchen setzen sich ihre Blütentrauben zusammen. Ab September blüht Nerine (Nerine bowdenii). Tipp: Sommerzwiebeln sollte man im Herbst wieder ausgraben und in einem kühlen und dunklen, frostfreien Raum in leicht feuchter Erde eingeschlagen überwintern.

RHODODENDREN PFLANZEN
Im April ist Pflanzzeit für Rhododendren und andere immergrüne Sträucher. Rhododendren wachsen natürlicherweise im Wald, deshalb brauchen sie einen sehr humusreichen, durchlässigen und kalkarmen Boden. Verbessern Sie die Erde im Wurzelbereich der Sträucher vor dem Pflanzen großzügig mit Rindenkompost, Laubkompost oder Weißtorf. Besonders empfindlich reagieren Rhododendren, wenn man sie zu tief pflanzt. Der Wurzelballen sollte sicherheitshalber sogar ein bis zwei Zentimeter aus dem Boden herausragen. Nach dem Pflanzen werden die Sträucher gründlich angegossen, reichlich mit Hornspänen gedüngt und etwa fünf Zentimeter hoch mit Rindenkompost gemulcht.

JUNGE TRIEBE ENTSPITZEN
Im Austrieb wachsen viele Stauden und Sommerblumen erst mal geradlinig nach oben und verzweigen sich kaum – insbesondere dann, wenn sie in der Anzuchtphase zu wenig Licht bekommen haben. Um schöne buschige Pflanzen zu bekommen, können Sie die Triebspitze einfach mit den Fingernägeln auszwicken oder mit einer Schere über einem Blatt abschneiden. Dieser Vorgang heißt Pinzieren oder Entspitzen und regt die Bildung von Seitentrieben an.

DAHLIEN VORTREIBEN
Wer sich so früh wie möglich an der Dahlienblüte erfreuen möchte, kann die frostempfindlichen Dahlienknollen schon jetzt in Töpfe pflanzen und an einem kühlen, hellen Platz im Haus vorziehen. Mitte Mai – nach den Eisheiligen – kommen sie samt Topfballen ins Beet.

NEUER STANDORT FÜR GLADIOLEN
Gladiolenknollen müssen Sie jedes Jahr an einer anderen Stelle einpflanzen, sonst werden sie anfällig für Krankheiten. Außerdem dürfen sie nicht zu flach in die Erde, sonst knicken die Stängel wegen der großen Blütenstände leicht ab. 10 bis 15 cm Pflanztiefe sind ideal – je lockerer der Boden, desto tiefer sollte man die Knollen setzen.

MANDELBÄUMCHEN FRÜHZEITIG ZURÜCKSCHNEIDEN
Schneiden Sie die Blütentriebe des Mandelbäumchens zurück, sobald die Blüten zu welken beginnen. So reduzieren Sie die Anfälligkeit für die Spitzendürre (Monilia), denn die Pilzsporen dringen vor allem über die Blüten in die Pflanze ein. Ein kräftiger Rückschnitt ist kein Problem – umso länger werden die neuen Blütentriebe, die dann im nächsten Frühjahr ihre Blütenknospen öffnen.

SCHLECHTE BÖDEN VERBESSERN
Auf schweren Lehm- oder Tonböden versickert das Regenwasser nur langsam und die Durchlüftung ist schlecht – ungünstige Bedingungen für Pflanzen. Arbeiten Sie Sand, Kompost oder Torf ein, um den Boden zu lockern. Gesteinsmehl reichert die Erde mit Spurenelementen an und stärkt die Pflanzen. Leichte, sandige Böden sollten Sie mit Kompost oder gut abgelagertem Rinderdung anreichern. So speichern sie Wasser und Nährstoffe besser. Durch Zusatz spezieller Tonminerale, zum Beispiel Bentonit (Fachhandel), können Sie die Speicherkapazität noch weiter steigern.

SONNENBLUMEN AUSSÄEN
Bei Sonnenblumen ist eine Anzucht auf der Fensterbank nicht sinnvoll. Sie wachsen so schnell, dass man sie jetzt im April direkt ins Beet säen kann. Heben Sie an den gewünschten Stellen im Beet eine flache Mulde aus, legen Sie zwei bis drei Samen hinein und decken Sie die Saat einen Finger breit mit Erde ab. Wenn die Samen gekeimt sind, entfernen Sie die schwächeren Keimlinge, so dass nur noch der stärkste übrig bleibt und genug Platz zum Wachsen hat.

© 1998-2019 SKM-GaLaBau Günter Müller Goldhecker Weg 6, D-61276 Weilrod