SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller MEISTERBETRIEB  
 
  Baumschutzverordnung Hessen 29.11.2020 05:17 (UTC)
   
 

Baumschutz Verordnung Hessen
Eine Baumschutzverordnung verbietet geschützte Bäume zu
entfernen, zu zerstören, zu schädigen oder ihren Aufbau wesentlich
zu verändern.
Das Bundesnaturschutzgesetz bietet die Möglichkeit, in
bestimmten Gebieten den gesamten Bestand an Bäumen, Hecken
oder anderen Landschaftsbestandteilen unter Schutz zu stellen.
Die Länder haben in ihren Naturschutz-bzw. Landschaftspflegegesetzen diese
Möglichkeit aufgegriffen und die Gemeinden oder Kreisverwaltungs-behörden
zum Erlass von solchen Baumschutzverordnungen ermächtigt.

Aber was muss beachtet werden?

Berührung bekommt man damit wenn man etwas an seinem
Baumbestand ändern will. Nicht nur Baumentfernung, auch der
Schnitt ist bei bestimmten Bäumen verboten.
Geschützt sind Bäume, die in einem Meter Höhe einen Stammumfang
(Achtung: Umfang -nicht Durchmesser) von 100 cm und mehr haben.
Liegt der Kronenansatz tiefer als ein Meter, gilt der Stammumfang
unter Kronenansatz.
Bei langsam wachsenden Gehölzen, wie Eiben, Zypressen,
Buchsbaum, Maulbeerbaum, Hainbuche, Zierkirsche, Stechpalme,
Rotdorn, ab Stammumfang von mehr als 50 cm.

Ausnahmen: Obstbäume (außer Walnuss-und Esskastanienbäume,
Einzelobstbäume und Obstbäume in Reihen oder Gruppen wenn sie
landschaftsprägende Funktion haben) und Bäume im Wald.
Es gibt weitergehende Schutzvorschriften z.B. aus
Bebauungsplänen etc.

Bei Fragen zum Baumschutz wenden Sie sich am besten an die
zuständige Ortspolizeibehörde im Rathaus oder an den
Baumschutzverordneten im Rathaus. Oft ist die Verordnung auch
schon online zu lesen oder als pdf herunterzuladen.

Tendenziell gilt:
. es werden meistens nur die Bäume und nicht auch die Hecken
unter Schutz gestellt
. der Schutz gilt für Laub- wie für Nadelbäume, aber nicht für
Obstbäume und nicht für Bäume in Baumschulen
. der Schutz ist immer von einem gewissen Stammumfang
abhängig: meist ab 80 cm Umfang in einer Höhe von 1 m
. in aller Regel werden auch die Bäume in öffentlichen
Grünanlagen unter Schutz gestellt
. alle VO verbieten die Beseitigung oder Beschädigung der
geschützten Bäumen
. alle VO sehen in der Verletzung der Schutzbestimmungen eine
Ordnungswidrigkeit und drohen dafür hohe Geldbußen von bis
zu 25.000 Euro oder 50.000 Euro an
. alle VO sehen die Möglichkeit der Ausnahmegenehmigung vor
(aus Gründen des allgemeinen Wohls, zur Vermeidung von
Härten, zur Beseitigung kranker Bäume, Sicherheitsfällung,
Fällung von Gefahren Bäumen, auch hier ist oft der Nachweis
nötig welche Gefahren von den Bäumen ausgehen.)
. alle VO sehen vor, dass bei einem Verstoß gegen die
Schutzbestimmungen oder bei Erteilung einer
Ausnahmegenehmigung eine Ersatzpflanzung auf Kosten des
Grundbesitzers angeordnet werden kann.

Hessische Städte und Gemeinden mit Baumschutz Verordnung
Angaben ohne Gewähr, Auskunft erteilt Ihnen die Gemeinde oder
Stadtverwaltung.

Fragen kostet nix, Bäume fällen ohne Genehmigung schon.

Sortiert nach PLZ
60468 Frankfurt
61118 Bad Vilbel
61169 Friedberg
61184 Karben
61231 Bad Nauheim
61250 Usingen
61348 Bad Homburg
61381 Friedrichsdorf
61389 Schmitten im Taunus
61440 Oberursel im Taunus
61462 Königstein im Taunus
61476 Kronberg
63065 Offenbach am Main
63110 Rodgau
63128 Dietzenbach
63150 Heusenstamm
63165 Mühlheim am Main
63179 Obertshausen
63225 Langen
63263 Neu - Isenburg
63303 Dreieich
63322 Rödermark
63450 Hanau
63477 Maintal
63526 Erlensee
63571 Gelnhausen
63607 Wächtersbach
63654 Büdingen
63667 Nidda
63739 Aschaffenburg
63755 Alzenau
63785 Obernburg
63897 Miltenberg
64283 Darmstadt
64331 Weiterstadt
64342 Seeheim - Jugenheim
64367 Mühltal Hessen
64521 Groß - Gerau
64560 Riedstadt
64625 Bensheim
64646 Heppenheim
64711 Erbach
64720 Michelstadt
64807 Dieburg
64832 Babenhausen
65183 Wiesbaden
65232 Taunusstein
65307 Bad Schwalbach
65343 Eltville
65375 Östrich - Winkel
65385 Rüdesheim am Rhein
65428 Rüsselsheim
65451 Kelsterbach
65510 Idstein
65549 Limburg
65582 Diez
65719 Hofheim am Taunus
65760 Eschborn Taunus
65779 Kelkheim Taunus
65795 Hattersheim am Main
65812 Bad Soden
65843 Sulzbach

Auszug aus der Frankfurter Baumschutzsatzung als Beispiel.
Quelle Baumportal.de für evtl. Fehler erbitten wir Ihre Information
Baumschutzsatzung Bäume im bebauten Bereich (Innenbereich)
werden, mit wenigen Ausnahmen, durch die Baumschutzsatzung geschützt.
Die Baumschutzsatzung gilt für Laubbäume, Ginkgobäume
und Walnussbäume mit einem Stammumfang von mehr als 60 cm
und für Nadelbäume mit einem Stammumfang von mehr als 90 cm.
Der Umfang wird in 1 Meter Höhe gemessen. Es ist verboten, diese Bäume
zu fällen oder zu zerstören.

Die Baumschutzsatzung gilt nicht für:
. Bäume im Wald;
. Bäume in öffentlichen Grünanlagen, auf Friedhöfen und in
öffentlich gewidmeten
Straßen;
. Bäume in Gärtnereien und Baumschulen, die dem Erwerbszweck
dienen;
. Obstbäume, mit Ausnahme von Walnussbäumen.

Anträge für Baumfällgenehmigungen können beim Umweltamt
gestellt werden – siehe Formular Baumfällantrag.
Eine Baumfällgenehmigung wird erteilt, wenn die in § 3(1) der
neuen Baumschutzsatzung aufgeführten Gründe vorliegen. Der
vollständige Gesetzestext der am 25. Februar 2004 in Kraft getretenen
Baumschutzsatzung ist zum Herunterladen als pdf- hinterlegt
Dokument angefügt.
 
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel bestätigte die
Wirksamkeit der Satzung am 18. Dezember 2006.


 
  NAVIGATION
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

***MEISTERBETRIEB***
  Ộ MITARBEITER-LOGIN
Benutzername:
Kennwort:
  GARTENPLANUNG-IDEENSCHMIEDE
DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

***Besuchen Sie auch unsere neue Homepage für ökologische Katzenkratzbäume***
www.SKM-Cat-Adventure.de
  GARTENTIPPS NOVEMBER 2020
Schlagworte zu diesem Monat: Ziersträucher, Nistkästen, Rose, Winterschutz, Herbst, Herbstlaub, Dahlien, Igel, Chrysanthemen, Blumenzwiebeln.
Der Winter nähert sich jetzt mit Riesenschritten und in kalten Regionen kann es bereits frieren. Höchste Zeit, im Garten mit den Winterschutzmaßnahmen zu beginnen.

HERBSTLAUB UMWELTGERECHT ENTSORGENIn den Schattenbeeten unter Bäumen und Sträuchern können Sie das herabfallende Herbstlaub ruhig liegen lassen. Die Schattenstauden und Bodendecker sind von Ihrem Naturstandort her an eine herbstliche Laubauflage gewöhnt. Den klassischen Beetstauden und dem Rasen rauben die Blätter im Herbst allerdings das Licht. Verteilen Sie das zusammengerechte Laub einfach unter den Bäumen und Sträuchern oder entsorgen Sie es im Kompost.

BODEN FÜR NEUE BEETE VORBEREITEN
Wer im nächsten Frühling neue Blumenbeete anlegen möchte, gräbt bereits jetzt das Erdreich um und arbeitet dabei – falls vorhanden – halb zersetzten Laubkompost ein. Der Frost macht die Erdschollen schwerer lehmiger Böden brüchig. Das Ergebnis im Frühjahr ist eine lockere, feinkrümelige Pflanzerde.

PFLANZZEIT FÜR WURZELNACKTE ROSEN
Wurzelnackte Rosen sind relativ preiswert und wachsen problemlos an, wenn sie richtig gepflanzt werden. Der optimale Pflanzmonat ist der November, denn jetzt kommen die Rosen frisch vom Feld und nicht – wie beim Kauf im Frühjahr – aus dem Kühlhaus. Schneiden Sie alle Wurzelspitzen zurück und stellen Sie die Rosen anschließend für ein paar Stunden in einen Wassereimer. Anschließend pflanzen Sie sie so tief in lockere Gartenerde, dass die Veredlungsstelle mindestens zwei Finger breit unterhalb der Erdoberfläche liegt. Mischen Sie die Erde aus dem Pflanzloch am besten mit etwas reifem Kompost und einer Handvoll Hornspäne.

ROSENBEETE ANHÄUFEN
Um Ihre Beetrosen vor Frostschäden an der Veredlungsstelle zu schützen, sollten Sie die Triebbasis jeder Rose jetzt etwa 10 bis 15 Zentimeter hoch mit Rindenkompost oder Lauberde anhäufeln. Als Schutz vor kalten Winden können Sie die Triebe außerdem mit Tannenreisig abdecken.

JETZT GEHÖLZE PFLANZEN
Robuste, wurzelnackte oder ballierte Ziersträucher wie Forsythie oder Duftjasmin sollten Sie jetzt im November pflanzen. Die Pflanzen wurzeln noch vor Wintereinbruch ein und starten mit einem Wachstumsvorsprung in die neue Saison. Immergrüne und frostempfindliche Gehölze wie Rhododendron, Hibiskus oder Säckelblume pflanzen Sie hingegen besser erst im Frühjahr.

WINTERSCHUTZ FÜR GRÄSER
Schneiden Sie Ziergräser jetzt noch nicht zurück, sondern binden Sie die trockenen Halme zu Büscheln zusammen. So bieten sie den Wurzeln einen guten Nässe- und Kälteschutz. Das ist besonders wichtig bei nässeempfindlichen Arten wie beispielsweise dem Pampasgras (Cortaderia). Sie können es nach dem Zusammenbinden zusätzlich mit Noppenfolie isolieren.

HÖCHSTE ZEIT FÜR BLUMENZWIEBELN
Im Gartenfachhandel können Sie jetzt im November noch das eine oder andere Blumenzwiebel-Schnäppchen machen. Wenn Sie die Blumenzwiebeln noch bis Ende des Monats pflanzen, wachsen sie problemlos an und treiben im nächsten Frühjahr rechtzeitig aus.

DAHLIEN RODEN
Wenn die ersten Fröste kommen, dauert es nicht mehr lange, bis das Laub der Dahlien abgestorben ist. Schneiden Sie es komplett ab und roden Sie die Knollen. Mit einem Namensschild versehen lagert man sie am besten an einem kühlen und dunklen, frostfreien Ort in Kisten mit lockerer Humuserde. Wichtig: Sortieren Sie beschädigte und verfaulte Knollen vor dem Einwintern aus. Das Laub können Sie kompostieren oder als Mulch für abgeerntete Gemüsebeete verwenden.

TOPF-CHRYSANTHEMEN PFLANZEN
Wenn sich die Blütezeit Ihrer Topf-Chrysanthemen dem Ende neigt, können Sie versuchen, die Pflanzen im Gartenbeet zu überwintern. Wie die Bayerische Landesanstalt für Gartenbau in Veitshöchheim festgestellt hat, haben die ausgepflanzten Chrysanthemen mit einer Abdeckung aus Tannenreisig die größten Überlebenschancen. Fichtenreisig war in den Tests weniger effektiv.

WINTERQUARTIER FÜR IGEL EINRICHTEN
Igel suchen sich jetzt im Garten einen Unterschlupf für den Winterschlaf. Ideal sind Holzstapel, Reisig- oder Steinhaufen. Wenn Sie die ersten Obstbäume im Garten bereits geschnitten haben, sollten Sie das Schnittgut zusammen mit Herbstlaub aufschichten, um dem Stacheltier ein Quartier zu bieten. Tipp: Legen Sie als Schlafraum eine umgedrehte Obstkiste unter den Reisighaufen, bei der Sie zuvor auf einer Schmalseite die Holzleisten entfernt haben. Wer einem Igel zu mehr Winterspeck verhelfen möchte, stellt abends eine Schale mit frischem Nassfutter für Katzen auf.

NISTKÄSTEN REINIGEN
In altem Nistmaterial können Milben und andere Parasiten überdauern, die der Brut im nächsten Jahr das Leben schwermachen. Deshalb sollte man die Nistkästen reinigen und desinfizieren – jedoch nur dann, wenn kein Eichhörnchen oder Siebenschläfer sie als Winterquartier nutzt.

© 1998-2020 SKM-GaLaBau Günter Müller Goldhecker Weg 6, D-61276 Weilrod