SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  Baumschutzverordnung Hessen 25.05.2018 01:23 (UTC)
   
 

Baumschutz Verordnung Hessen
Eine Baumschutzverordnung verbietet geschützte Bäume zu
entfernen, zu zerstören, zu schädigen oder ihren Aufbau wesentlich
zu verändern.
Das Bundesnaturschutzgesetz bietet die Möglichkeit, in
bestimmten Gebieten den gesamten Bestand an Bäumen, Hecken
oder anderen Landschaftsbestandteilen unter Schutz zu stellen.
Die Länder haben in ihren Naturschutz-bzw. Landschaftspflegegesetzen diese
Möglichkeit aufgegriffen und die Gemeinden oder Kreisverwaltungs-behörden
zum Erlass von solchen Baumschutzverordnungen ermächtigt.

Aber was muss beachtet werden?

Berührung bekommt man damit wenn man etwas an seinem
Baumbestand ändern will. Nicht nur Baumentfernung, auch der
Schnitt ist bei bestimmten Bäumen verboten.
Geschützt sind Bäume, die in einem Meter Höhe einen Stammumfang
(Achtung: Umfang -nicht Durchmesser) von 100 cm und mehr haben.
Liegt der Kronenansatz tiefer als ein Meter, gilt der Stammumfang
unter Kronenansatz.
Bei langsam wachsenden Gehölzen, wie Eiben, Zypressen,
Buchsbaum, Maulbeerbaum, Hainbuche, Zierkirsche, Stechpalme,
Rotdorn, ab Stammumfang von mehr als 50 cm.

Ausnahmen: Obstbäume (außer Walnuss-und Esskastanienbäume,
Einzelobstbäume und Obstbäume in Reihen oder Gruppen wenn sie
landschaftsprägende Funktion haben) und Bäume im Wald.
Es gibt weitergehende Schutzvorschriften z.B. aus
Bebauungsplänen etc.

Bei Fragen zum Baumschutz wenden Sie sich am besten an die
zuständige Ortspolizeibehörde im Rathaus oder an den
Baumschutzverordneten im Rathaus. Oft ist die Verordnung auch
schon online zu lesen oder als pdf herunterzuladen.

Tendenziell gilt:
. es werden meistens nur die Bäume und nicht auch die Hecken
unter Schutz gestellt
. der Schutz gilt für Laub- wie für Nadelbäume, aber nicht für
Obstbäume und nicht für Bäume in Baumschulen
. der Schutz ist immer von einem gewissen Stammumfang
abhängig: meist ab 80 cm Umfang in einer Höhe von 1 m
. in aller Regel werden auch die Bäume in öffentlichen
Grünanlagen unter Schutz gestellt
. alle VO verbieten die Beseitigung oder Beschädigung der
geschützten Bäumen
. alle VO sehen in der Verletzung der Schutzbestimmungen eine
Ordnungswidrigkeit und drohen dafür hohe Geldbußen von bis
zu 25.000 Euro oder 50.000 Euro an
. alle VO sehen die Möglichkeit der Ausnahmegenehmigung vor
(aus Gründen des allgemeinen Wohls, zur Vermeidung von
Härten, zur Beseitigung kranker Bäume, Sicherheitsfällung,
Fällung von Gefahren Bäumen, auch hier ist oft der Nachweis
nötig welche Gefahren von den Bäumen ausgehen.)
. alle VO sehen vor, dass bei einem Verstoß gegen die
Schutzbestimmungen oder bei Erteilung einer
Ausnahmegenehmigung eine Ersatzpflanzung auf Kosten des
Grundbesitzers angeordnet werden kann.

Hessische Städte und Gemeinden mit Baumschutz Verordnung
Angaben ohne Gewähr, Auskunft erteilt Ihnen die Gemeinde oder
Stadtverwaltung.

Fragen kostet nix, Bäume fällen ohne Genehmigung schon.

Sortiert nach PLZ
60468 Frankfurt
61118 Bad Vilbel
61169 Friedberg
61184 Karben
61231 Bad Nauheim
61250 Usingen
61348 Bad Homburg
61381 Friedrichsdorf
61389 Schmitten im Taunus
61440 Oberursel im Taunus
61462 Königstein im Taunus
61476 Kronberg
63065 Offenbach am Main
63110 Rodgau
63128 Dietzenbach
63150 Heusenstamm
63165 Mühlheim am Main
63179 Obertshausen
63225 Langen
63263 Neu - Isenburg
63303 Dreieich
63322 Rödermark
63450 Hanau
63477 Maintal
63526 Erlensee
63571 Gelnhausen
63607 Wächtersbach
63654 Büdingen
63667 Nidda
63739 Aschaffenburg
63755 Alzenau
63785 Obernburg
63897 Miltenberg
64283 Darmstadt
64331 Weiterstadt
64342 Seeheim - Jugenheim
64367 Mühltal Hessen
64521 Groß - Gerau
64560 Riedstadt
64625 Bensheim
64646 Heppenheim
64711 Erbach
64720 Michelstadt
64807 Dieburg
64832 Babenhausen
65183 Wiesbaden
65232 Taunusstein
65307 Bad Schwalbach
65343 Eltville
65375 Östrich - Winkel
65385 Rüdesheim am Rhein
65428 Rüsselsheim
65451 Kelsterbach
65510 Idstein
65549 Limburg
65582 Diez
65719 Hofheim am Taunus
65760 Eschborn Taunus
65779 Kelkheim Taunus
65795 Hattersheim am Main
65812 Bad Soden
65843 Sulzbach

Auszug aus der Frankfurter Baumschutzsatzung als Beispiel.
Quelle Baumportal.de für evtl. Fehler erbitten wir Ihre Information
Baumschutzsatzung Bäume im bebauten Bereich (Innenbereich)
werden, mit wenigen Ausnahmen, durch die Baumschutzsatzung geschützt.
Die Baumschutzsatzung gilt für Laubbäume, Ginkgobäume
und Walnussbäume mit einem Stammumfang von mehr als 60 cm
und für Nadelbäume mit einem Stammumfang von mehr als 90 cm.
Der Umfang wird in 1 Meter Höhe gemessen. Es ist verboten, diese Bäume
zu fällen oder zu zerstören.

Die Baumschutzsatzung gilt nicht für:
. Bäume im Wald;
. Bäume in öffentlichen Grünanlagen, auf Friedhöfen und in
öffentlich gewidmeten
Straßen;
. Bäume in Gärtnereien und Baumschulen, die dem Erwerbszweck
dienen;
. Obstbäume, mit Ausnahme von Walnussbäumen.

Anträge für Baumfällgenehmigungen können beim Umweltamt
gestellt werden – siehe Formular Baumfällantrag.
Eine Baumfällgenehmigung wird erteilt, wenn die in § 3(1) der
neuen Baumschutzsatzung aufgeführten Gründe vorliegen. Der
vollständige Gesetzestext der am 25. Februar 2004 in Kraft getretenen
Baumschutzsatzung ist zum Herunterladen als pdf- hinterlegt
Dokument angefügt.
 
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel bestätigte die
Wirksamkeit der Satzung am 18. Dezember 2006.


 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS MAI 2018
Dahlien pflanzen, Rasen aussäen, Tulpen roden, Formgehölze schneiden: Im Mai ist im Ziergarten allerhand zu tun. Hier finden Sie die besten Tipps.

SEEROSEN PFLANZEN
Das Wasser im Gartenteich hat im Mai die richtige Temperatur, um neue Seerosen zu pflanzen. Setzen Sie die Seerosen in spezielle Pflanzkörbe mit Seerosenerde und senken Sie die Körbe auf die für die jeweilige Seerose richtige Wassertiefe ab. Beschädigte und abgestorbene Blätter sollten Sie vor dem Pflanzen entfernen und die Topfoberfläche anschließend mit einer Schicht Kies vor dem Aufschwimmen schützen. Grobmaschige Gittertöpfe kleiden Sie am besten mit Vlies oder Sackleinen aus, damit die Seerosenerde nicht ausgespült wird.

BLUMENWIESE ANLEGEN
Der Mai ist ein guter Monat, um eine Blumenwiese anzulegen. Graben Sie die Fläche um, zerkleinern Sie grobe Erdklumpen mit einem Kultivator und ebnen Sie die Fläche mit einer Harke ein, so dass ein feinkrümeliges Saatbett entsteht. Am besten eignet sich dafür eine Heuharke aus Holz oder Aluminium. Die Samen werden nach Packungsanleitung ausgesät. leicht eingeharkt und nach der Aussaat bis zum Keimen gleichmäßig feucht gehalten. Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich Saatgut-Mischungen, die auf Ihre Bodenverhältnisse abgestimmt sind – eine Blumenmischung für magere Sandböden beispielsweise verschwindet innerhalb weniger Jahre wieder, wenn sie auf einem feuchten Lehmboden ausgesät wird.

FORMGEHÖLZE SCHNEIDEN
Im Mai müssen Sie den frischen Austrieb Ihrer Formgehölze zum ersten Mal stutzen. Verwenden Sie dafür am besten eine Akku-Strauchschere oder eine kleine Handheckenschere. Besonders detaillierte Konturen sollten Sie mit einer normalen Gartenschere oder einer Schafschere herausarbeiten. Bei Kiefern in Bonsai-Form bricht man die noch weichen neuen Triebe einfach mit den Fingern in der Mitte durch, denn so werden die jungen Nadeln nicht beschädigt. Nach dem Schnitt sollten Sie die Formgehölze düngen, um den neuen Austrieb zu unterstützen.

RINDENMULCH AUSBRINGEN
Eine Mulchschicht im Beet hat viele Vorteile: Sie versorgt den Boden mit Humus, hält ihn locker und länger feucht. Anfang Mai ist der beste Zeitpunkt, um sie auszubringen, denn der Boden hat sich jetzt ausreichend erwärmt. Bewährt haben sich Holzhäcksel, Rindenmulch oder Rindenkompost. Wichtig: Streuen Sie vor dem Abdecken des Bodens reichlich Hornspäne aus, da die Zersetzungsprozesse in der nährstoffarmen Mulchschicht viel Stickstoff binden.

VORGEZOGENE SOMMERBLUMEN AUSPFLANZEN
Sommerblumen, die Sie im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vorgezogen haben, dürfen ab Mitte Mai ins Beet. Mit den Studentenblumen (Tagetes) und Zinnien sollten Sie bei kühler Witterung allerdings bis Ende Mai warten, denn sie brauchen zum schnellen Anwachsen unbedingt warmen Boden.

ZWIEBELBLUMEN: VERBLÜHTES ABSCHNEIDEN
Sobald Zwiebelblumen verblüht sind, sollten Sie die zurückbleibenden Fruchtkapseln abschneiden. Das ist vor allem bei Tulpen, Narzissen und Kaiserkronen (Fritillaria) wichtig. Sie setzen leicht Samen an, was die Frühlingsblüher sehr viel Kraft kostet.

TULPEN RODEN UND EINLAGERN
Ende des Monats haben die ersten Tulpen ihre Vegetationsperiode beendet und beginnen damit, alle benötigten Nährstoffe wieder in die Blumenzwiebeln einzulagern. Nehmen Sie die Pflanzen jetzt aus dem Beet und lagern Sie die Zwiebeln mitsamt dem welkenden Spross trocken und dunkel in einer Kiste mit Sand. Im Herbst können Sie die Tulpenzwiebeln dann wieder in die Beete auspflanzen.

ROSEN: WILDTRIEBE ABREISSEN
Bei Rosen bilden sich oft Wildtriebe, die in der Nähe der Basis aus der Erde wachsen. Sie müssen direkt am Stamm abgerissen werden, denn aus verbleibenden Knospen wachsen sonst erneut Wildtriebe. Folgende Technik hat sich bewährt: Wurzelhals vorsichtig freigraben, anschließend die Rinde unter dem Wildtrieb mit einem scharfen Messer waagerecht einschneiden und den Trieb nach unten abreißen. Mit dem kurzen waagerechten Schnitt verhindern Sie, dass die Wunden zu groß werden.

RASEN AUSSÄEN
Im Mai ist die günstigste Zeit, um einen neuen Rasen anzulegen. Vorher ist es oft zu kühl, denn die Grassamen brauchen zum Keimen auch nachts eine Mindesttemperatur von 10 °C. Den Boden mit einer Fräse oder Motorhacke lockern, dann die Fläche mit einem breiten Rechen einebnen. Das Saatgut mit einem Streuwagen ausbringen, Fläche walzen und mit einem Regner gründlich wässern. Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich Markensaatgut! Mischungen wie "Berliner Tiergarten" sind zwar billig, aber qualitativ minderwertig. Sie wachsen zu schnell und bilden keine dichte Grasnarbe.

DAHLIEN PFLANZEN
Anfang Mai kommen die überwinterten Dahlienknollen wieder in den Boden – idealerweise an einen sonnigen Standort mit sandiger Erde. Falls deren Blühfreude in den letzten Jahren nachgelassen hat, sollten Sie die neuen Triebe reduzieren und nur die stärksten stehen lassen. Alternativ könnnen Sie die Knollen vor dem Auspflanzen teilen – auch das regt die Blütenbildung an.

UNKRAUTBEKÄMPFUNG
Warm-feuchtes Wetter lässt im Mai auch das Unkraut wieder kräftig sprießen. Arbeiten Sie daher Ihre Stauden- und Sommerblumenbeete regelmäßig mit der Hacke durch, damit die Unkräuter nicht zur Samenreife kommen.

RHODODENDRON: BRAUNE KNOSPEN ENTFERNEN
Wenn Ihre Rhododendron braunschwarze, vertrocknete Blütenknospen tragen, sollen Sie diese spätestens Anfang Mai entfernen. Grund: Die Knospen enthalten die Gelege der Rhododendron-Zikade. Die Schädlinge schlüpfen je nach Witterung oft schon ab Mitte Mai und befallen dann im Juni/Juli die neuen Blütenknospen. Entsorgen Sie die abgestorbenen Knospen am besten mit dem Hausmüll.

© 1998-2018 SKM-GaLaBau Günter Müller Goldhecker Weg 6, D-61276 Weilrod