SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller MEISTERBETRIEB  
 
  Baumschutzverordnung Hessen 21.09.2020 00:44 (UTC)
   
 

Baumschutz Verordnung Hessen
Eine Baumschutzverordnung verbietet geschützte Bäume zu
entfernen, zu zerstören, zu schädigen oder ihren Aufbau wesentlich
zu verändern.
Das Bundesnaturschutzgesetz bietet die Möglichkeit, in
bestimmten Gebieten den gesamten Bestand an Bäumen, Hecken
oder anderen Landschaftsbestandteilen unter Schutz zu stellen.
Die Länder haben in ihren Naturschutz-bzw. Landschaftspflegegesetzen diese
Möglichkeit aufgegriffen und die Gemeinden oder Kreisverwaltungs-behörden
zum Erlass von solchen Baumschutzverordnungen ermächtigt.

Aber was muss beachtet werden?

Berührung bekommt man damit wenn man etwas an seinem
Baumbestand ändern will. Nicht nur Baumentfernung, auch der
Schnitt ist bei bestimmten Bäumen verboten.
Geschützt sind Bäume, die in einem Meter Höhe einen Stammumfang
(Achtung: Umfang -nicht Durchmesser) von 100 cm und mehr haben.
Liegt der Kronenansatz tiefer als ein Meter, gilt der Stammumfang
unter Kronenansatz.
Bei langsam wachsenden Gehölzen, wie Eiben, Zypressen,
Buchsbaum, Maulbeerbaum, Hainbuche, Zierkirsche, Stechpalme,
Rotdorn, ab Stammumfang von mehr als 50 cm.

Ausnahmen: Obstbäume (außer Walnuss-und Esskastanienbäume,
Einzelobstbäume und Obstbäume in Reihen oder Gruppen wenn sie
landschaftsprägende Funktion haben) und Bäume im Wald.
Es gibt weitergehende Schutzvorschriften z.B. aus
Bebauungsplänen etc.

Bei Fragen zum Baumschutz wenden Sie sich am besten an die
zuständige Ortspolizeibehörde im Rathaus oder an den
Baumschutzverordneten im Rathaus. Oft ist die Verordnung auch
schon online zu lesen oder als pdf herunterzuladen.

Tendenziell gilt:
. es werden meistens nur die Bäume und nicht auch die Hecken
unter Schutz gestellt
. der Schutz gilt für Laub- wie für Nadelbäume, aber nicht für
Obstbäume und nicht für Bäume in Baumschulen
. der Schutz ist immer von einem gewissen Stammumfang
abhängig: meist ab 80 cm Umfang in einer Höhe von 1 m
. in aller Regel werden auch die Bäume in öffentlichen
Grünanlagen unter Schutz gestellt
. alle VO verbieten die Beseitigung oder Beschädigung der
geschützten Bäumen
. alle VO sehen in der Verletzung der Schutzbestimmungen eine
Ordnungswidrigkeit und drohen dafür hohe Geldbußen von bis
zu 25.000 Euro oder 50.000 Euro an
. alle VO sehen die Möglichkeit der Ausnahmegenehmigung vor
(aus Gründen des allgemeinen Wohls, zur Vermeidung von
Härten, zur Beseitigung kranker Bäume, Sicherheitsfällung,
Fällung von Gefahren Bäumen, auch hier ist oft der Nachweis
nötig welche Gefahren von den Bäumen ausgehen.)
. alle VO sehen vor, dass bei einem Verstoß gegen die
Schutzbestimmungen oder bei Erteilung einer
Ausnahmegenehmigung eine Ersatzpflanzung auf Kosten des
Grundbesitzers angeordnet werden kann.

Hessische Städte und Gemeinden mit Baumschutz Verordnung
Angaben ohne Gewähr, Auskunft erteilt Ihnen die Gemeinde oder
Stadtverwaltung.

Fragen kostet nix, Bäume fällen ohne Genehmigung schon.

Sortiert nach PLZ
60468 Frankfurt
61118 Bad Vilbel
61169 Friedberg
61184 Karben
61231 Bad Nauheim
61250 Usingen
61348 Bad Homburg
61381 Friedrichsdorf
61389 Schmitten im Taunus
61440 Oberursel im Taunus
61462 Königstein im Taunus
61476 Kronberg
63065 Offenbach am Main
63110 Rodgau
63128 Dietzenbach
63150 Heusenstamm
63165 Mühlheim am Main
63179 Obertshausen
63225 Langen
63263 Neu - Isenburg
63303 Dreieich
63322 Rödermark
63450 Hanau
63477 Maintal
63526 Erlensee
63571 Gelnhausen
63607 Wächtersbach
63654 Büdingen
63667 Nidda
63739 Aschaffenburg
63755 Alzenau
63785 Obernburg
63897 Miltenberg
64283 Darmstadt
64331 Weiterstadt
64342 Seeheim - Jugenheim
64367 Mühltal Hessen
64521 Groß - Gerau
64560 Riedstadt
64625 Bensheim
64646 Heppenheim
64711 Erbach
64720 Michelstadt
64807 Dieburg
64832 Babenhausen
65183 Wiesbaden
65232 Taunusstein
65307 Bad Schwalbach
65343 Eltville
65375 Östrich - Winkel
65385 Rüdesheim am Rhein
65428 Rüsselsheim
65451 Kelsterbach
65510 Idstein
65549 Limburg
65582 Diez
65719 Hofheim am Taunus
65760 Eschborn Taunus
65779 Kelkheim Taunus
65795 Hattersheim am Main
65812 Bad Soden
65843 Sulzbach

Auszug aus der Frankfurter Baumschutzsatzung als Beispiel.
Quelle Baumportal.de für evtl. Fehler erbitten wir Ihre Information
Baumschutzsatzung Bäume im bebauten Bereich (Innenbereich)
werden, mit wenigen Ausnahmen, durch die Baumschutzsatzung geschützt.
Die Baumschutzsatzung gilt für Laubbäume, Ginkgobäume
und Walnussbäume mit einem Stammumfang von mehr als 60 cm
und für Nadelbäume mit einem Stammumfang von mehr als 90 cm.
Der Umfang wird in 1 Meter Höhe gemessen. Es ist verboten, diese Bäume
zu fällen oder zu zerstören.

Die Baumschutzsatzung gilt nicht für:
. Bäume im Wald;
. Bäume in öffentlichen Grünanlagen, auf Friedhöfen und in
öffentlich gewidmeten
Straßen;
. Bäume in Gärtnereien und Baumschulen, die dem Erwerbszweck
dienen;
. Obstbäume, mit Ausnahme von Walnussbäumen.

Anträge für Baumfällgenehmigungen können beim Umweltamt
gestellt werden – siehe Formular Baumfällantrag.
Eine Baumfällgenehmigung wird erteilt, wenn die in § 3(1) der
neuen Baumschutzsatzung aufgeführten Gründe vorliegen. Der
vollständige Gesetzestext der am 25. Februar 2004 in Kraft getretenen
Baumschutzsatzung ist zum Herunterladen als pdf- hinterlegt
Dokument angefügt.
 
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel bestätigte die
Wirksamkeit der Satzung am 18. Dezember 2006.


 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS SEPTEMBER 2020
Schlagworte in diesem Monat: Rose, Gartenteich, Rasen, Stauden, Steingarten, Dahlien, Blumenzwiebeln, Pfingstrosen, Zierapfel.
Rasen aussäen, Stauden teilen, Rosen düngen oder Zwiebelblumen pflanzen: Im September hat man im Ziergarten alle Hände voll zu tun.

NEUEN RASEN ANLEGEN
Anfang September ist der ideale Zeitpunkt, um neuen Rasen auszusäen. Die sommerliche Trockenheit ist in der Regel vorbei und der Boden noch warm genug, damit die Gräsersamen schnell keimen können.

TEICH ABDECKEN
Je nach Witterung verlieren die ersten Laubbäume bereits ab Ende September ihre Blätter. Decken Sie Ihren Teich frühzeitig mit einem Laubschutznetz ab, damit das Laub nicht in den Teich fällt und ihn mit Faulschlamm anreichert.

BLUMENZWIEBELN PFLANZEN
Wenn Sie rechtzeitig neue Blumenzwiebeln bestellt haben, trifft die Lieferung oft schon ab Mitte September bei Ihnen ein. Bringen Sie die frischen Zwiebeln am besten gleich in die Erde – sie sollten etwa doppelt so tief gepflanzt werden, wie sie hoch sind. Bei Tulpen, Lilien und anderen nässeempfindlichen Arten sollten Sie vor dem Setzen der Zwiebel etwas groben Bausand ins Pflanzloch streuen.

DAHLIEN FÜR DIE VASE SCHNEIDEN
Schneiden Sie nur voll erblühte Dahlien – am besten frühmorgens. Lassen Sie nur so viele Blätter an den Stängeln, wie aus ästhetischen Gründen unbedingt nötig ist, denn zu viele Blätter verringern die Haltbarkeit in der Vase.

VERBLÜHTE STAUDEN TEILEN
Wenn Sommerstauden wie Rittersporn oder Bart-Iris verblüht sind, ist der beste Zeitpunkt gekommen, um zu große oder blühfaule Exemplare zu teilen. Dazu schneidet man alle oberirdischen Pflanzenteile kurz über der Erde ab. Anschließend gräbt man die Wurzeln aus und kürzt sie ebenfalls etwas ein. Flache Wurzelstöcke lassen sich gut mit einer Gartenschere teilen, bei dichtfilzigen Wurzelballen leistet der Spaten gute Dienste. Nach dem Einpflanzen angießen!

ROSEN MIT KALIUM DÜNGEN
Düngen Sie Ihre Rosenbeete am besten Anfang bis Mitte September noch einmal mit einem chloridarmen Kaliumdünger wie beispielsweise Patentkali. Das Kalium fördert das Verholzen der Triebe und wird in den Zellsaft der Pflanzenzellen eingelagert. Dort setzt es ähnlich wie ein Auftausalz den Gefrierpunkt herab und macht die Rosen widerstandsfähiger gegen Frostschäden.

ZIERÄPFEL SIND ESSBAR
Rein optisch unterscheiden sich Zieräpfel deutlich von herkömmlichen Äpfeln. Giftig sind sie aber nicht, wie häufig irrtümlich behauptet wird. Im Gegenteil: Zieräpfel enthalten zwar viel Fruchtsäure und schmecken dementsprechend herb, wenn man sie frisch vom Baum isst. Most oder Gelee aus Zieräpfeln ist aber ein hocharomatischer Gaumenschmaus. Es spricht also nichts dagegen, die Apfelernte auch auf die kleinen Verwandten im Ziergarten auszudehnen.

STRAUCH-PFINGSTROSEN PFLANZEN
Strauch-Pfingstrosen sollte man bereits Ende September pflanzen. Sie wurzeln bis zum ersten Frost noch gut ein und treiben im nächsten Jahr ohne Anwachsverzögerungen aus. Im Frühjahr ist es zudem schwierig, besondere Sorten zu bekommen. Grund: Die Pflingstrosen-Versender verschicken die Pflanzen oft nur im Herbst, weil die jungen Triebe im Frühling sehr leicht abbrechen.

IMMERGRÜNE GEHÖLZE UMPFLANZEN
Immergrüne Nadel- und Laubgehölze sollten Sie spätestens im September umpflanzen. Sie verdunsten jetzt kaum noch Wasser und bilden im noch warmen Boden bis zum Winter neue Wurzeln. Beachten Sie aber, dass die Pflanzen im ersten Winter trotzdem anfälliger für Frostschäden sind und verschieben Sie das Umpflanzen empfindlicher Arten wie Kamelien daher besser auf das Frühjahr.

STEINGARTEN AUSBESSERN
Oft sind Steingärten in geneigtem Gelände angelegt. Durch Regengüsse oder Unkrautjäten kann es passieren, dass die Pflanzenwurzeln mit der Zeit freigelegt werden. Entfernen Sie jetzt im Spätsommer noch einmal gründlich alle Unkräuter und decken Sie freiliegende Wurzeln mit Komposterde ab. Auch Mauerfugen, in denen Pflanzen wachsen, sollten Sie bei Bedarf mit Erde auffüllen.

WASSERVORRAT FÜR IMMERGRÜNE GEHÖLZE
Immergrüne Laub- und Nadelgehölze verdunsten auch im Winter viel Wasser. Versorgen Sie sie im September noch mal kräftig mit Wasser, damit der Boden genügend Feuchtigkeit speichern kann.

BLUMENSAMEN SAMMELN
Wenn Sie Sommerblumen und Stauden selbst aussäen wollen, sollten Sie rechtzeitig die Samen sammeln. Warten Sie nicht, bis die Samenstände an den Pflanzen vollständig ausgetrocknet sind und ihre Saat freigeben. Stattdessen können Sie die geernteten Samenstände in Leinensäckchen an einem luftigen Ort zum Trocknen aufhängen. Übrigens: Nicht alle Pflanzen eignen sich für die eigene Aussaat, denn bei vielen handelt es sich um spezielle Gartenformen, die sich über Samen nicht sortenecht vermehren lassen.

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