SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  ENGL. GARTEN: Hatfield House 24.06.2019 17:32 (UTC)
   
 

Englischer Garten der Extra-Klasse: Hatfield House



Nördlich von London liegt ein traditionsreiches Anwesen mit einem eindrucksvollen, englischen Garten: Hatfield House.

Hatfield, eine Kleinstadt im County Hertfordshire, liegt 32 Kilometer nördlich von London. Ein Tourist würde sich kaum dorthin verirren, wenn es nicht den prächtigen Wohnsitz von Lord und Lady Salisbury gäbe: Hatfield House. Das Anwesen liegt dem Bahnhof direkt gegenüber – so kann man bequem den Nahverkehrszug aus der Londoner City nehmen. Der Besucher betritt das Anwesen durch eine lange Allee, die sich zu einem großen Platz und dem imposanten Schloss öffnet. Typisch für die Architektur des 17. Jahrhunderts: helle Steinbänder verzieren die mächtigen Klinkermauern und auf den Dächern ragen unzählige Kamine empor. Bescheiden wirkt dagegen der Eingang, der Besucher seitlich des Schlosses in das berühmte Gartenreich einlässt. Doch hinter dem Tor erwarten einen dann auf rund 17 Hektar Fläche kunstvoll geschnittene Buchs- und Weißdornhecken, Figuren aus Eiben sowie üppige Staudenbeete und knorrige Eichen.


Lady Salisbury legten den Knotengarten nach historischem Vorbild an

Der Knotengarten
Die höhergelegenen Wege rund um den Knotengarten bieten eine gute Aussicht auf seine raffinierten Buchs-Ornamente. Die Anlage greift die Gartenmode zur Zeit Elisabeths I. (1533–1603) auf und passt perfekt zum dahinterliegenden Alten Palast aus der frühen Tudorzeit (1485). Der historisch wirkende Knotengarten wurde aber erst ab 1972 von Lady Salisbury angelegt und verdrängte einen Rosengarten, der seit dem 19. Jahrhundert dort blühte. Damit führt die Schlossherrin eine lange Gartentradition des Anwesens fort. Bereits mit dem Bau des neuen Schlosses im 17. Jahrhundert ließ Robert Cecil, der erste Lord vom Salisbury, vielgerühmte Gärten anlegen. In ihnen wuchsen Pflanzenarten, die der Gärtner und Botaniker John Tradescant der Ältere aus anderen europäischen Ländern nach England eingeführt hatte. Später erlagen die Schlossherren wie so viele Adelige im 18. Jahrhundert der Begeisterung für den Englischen Landschaftspark und das Anwesen wurde entsprechend diesem Stil umgestaltet.


Im West-Parterre wurden Staudenbeete angelegt, in denen unter anderem Wolfsmilch blüht

Die Staudenbeete des West-Parterres
Das an den Knotengarten angrenzende West-Parterre sollte man sich als Besucher nicht entgehen lassen: Mächtige Eibenhecken rahmen die Rasenfläche mit den Staudenbeeten ein, die das große Wasserbecken umgeben. Pfingstrosen, Wolfsmilch, Storchschnabel und Zierlauch blühen dort im Frühsommer und werden später von Rittersporn, Türken-Mohn, Glockenblumen, Fingerhut sowie englischen Strauchrosen abgelöst.


Ein schmiedeeisernes Tor führt in den als Landschaftspark gestalteten Teil des Anwesenes

Die Parklandschaft läd zu Spaziergängen ein
Leider können Besucher nicht an allen Tagen die gesamte Anlage erkunden. Der große Ostgarten mit dem berühmten Hecken-Irrgarten und der Küchengarten sind nur donnerstags zugänglich. Wenn Sie nicht zu den Glücklichen gehören, die diesen Part besichtigen dürfen, können Sie jedoch – nach einer Stärkung mit Tee und Kuchen im alten Kutschenhaus – den Besuch von Hatfield House mit einem Spaziergang durch die weite Parklandschaft des Anwesens beenden. Auf den drei Routen gibt es unter anderem alte Baum-Veteranen, einen stillen Weiher und den Weingarten aus dem 17. Jahrhundert zu entdecken.


Ham House am Ufer der Themse. Originell wirken die großflächig gepflanzten Heiligenkraut-Kugeln

Gartentipps - rund um London
Weitere Informationen zu Hatfield House wie Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Veranstaltungen finden Sie auf der englischsprachigen Website. Wer mehr Zeit in London verbringt, kann sich auch die historischen Gärten von Ham House anschauen und die pompösen Anlagen von Hampton Court Palace, wo jedes Jahr auch eine Gartenschau stattfindet. Beide Anlagen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.


Ein kleiner Hausgarten nach englischem Vorbild

Ideen für den eigenen Garten
Wer sich wie Lady Salisbury für den Charme historischer Gärten begeistert, kann auch seinen eigenen Garten im Stil der elisabethanischen Zeit anlegen – keine Angst, dafür benötigt man kein Grundstück in der Ausdehnung eines herrschaftlichen Anwesens. Der Gestaltungsvorschlag zeigt ein rund 100 Quadratmeter großes Grundstück, angelegt nach dem Vorbild des Knotengartens von Hatfield House. Direkt an die Terrasse, die mit hellen Natursteinplatten (Sand- oder Kalkstein) ausgelegt ist, grenzen die Ornamente aus Buchsbaumhecken. Die Eckpunkte der Hecken werden durch höhere Buchsbaumkegel betont. Edel wirkt die Beschränkung auf weiße Stauden und Rosen, die zwischen den Buchsbändern wachsen. Wählen Sie beispielsweise die Sorten Storchschnabel ‘Kashmir White’ (Geranium clarkei), Bart-Iris ‘Cup Race’ (Iris-Barbata-Hybride), Katzenminze ‘Snowflake’ (Nepeta x faassenii) und Lavendel ‘Nana Alba’ (Lavandula angustiflia), ergänzt durch Kleinstrauchrosen wie ‘Innocencia’. Wie im englischen Original ziert ein Steinbrunnen die Mitte des vorderen Gartenteils. Eine geschnittene Weißdornhecke umgibt den Buchsgarten. Schirmförmig geschnittener Weißdorn setzt besondere Akzente. Die mit Weinreben berankte Pergola bildet den Übergang zum hinteren Part. Dort führen schmale Kieswege durch bunte Staudenbeete, in der Mitte der Rasenfläche plätschert ein weiterer Brunnen. In der Eibenhecke, die diesen Gartenteil umgibt, ist eine Nische für eine Sitzbank angelegt.

 

 

 

 


 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS JUNI 2019
Rosen düngen, Hecken schneiden, Stauden teilen: Im Ziergarten ist im Juni einiges zu tun. Hier haben wir für Sie die wichtigsten Arbeiten aufgelistet.

ROSEN: VERWELKTE BLÄTTER ZURÜCKSCHNEIDEN
Wenn bei öfterblühenden Beet-, Strauch- und Kletterrosen die ersten Blüten verwelkt sind, sollten Sie diese umgehend abschneiden. Blütenbüschel schneiden Sie direkt oberhalb des obersten Blatts ab, bei einzeln stehenden Blüten entfernen Sie die beiden obersten Blätter mit. Mit dem Rückschnitt stimulieren Sie die Pflanze, neue Blütenknospen zu bilden.

ROSEN DÜNGEN UND WÄSSERN
Öfterblühende Rosen brauchen im Juni noch einmal Nährstoffe, damit sie nach dem Entfernen der alten Blüten gut wieder durchtreiben. Versorgen Sie die Pflanzen am besten mit einem organischen oder mineralischen Mehrnährstoffdünger.

HECKEN SCHNEIDEN
In der Zeit um den 24. Juni herum, den Johannistag, sollten Sie Ihre Hecken in Form bringen. Die meisten Gehölze haben jetzt nämlich ihren ersten Jahrestrieb abgeschlossen und schlagen nach dem Rückschnitt mit dem zweiten, dem sogenannten Johannistrieb, noch einmal aus. Schneiden Sie immergrüne großblättrige Pflanzen am besten mit einer Hand-Heckenschere. Elektrische Geräte verursachen bei Kirschlorbeer und Ilex hässliche Blattschäden.

ZIERSTRÄUCHER DURCH STECKLINGE VERMEHREN
Beim Schnitt von Formgehölzen wie Buchsbaum und Liguster fallen viele Zweige an, die man zur Vermehrung verwenden kann. Nehmen Sie leicht verholzte einjährige Triebe und zerteilen Sie diese in fünf bis zehn Zentimeter lange Abschnitte. Entfernen Sie anschließend im unteren Drittel die Blätter und stecken Sie die Stecklinge in eine Pflanzschale mit Anzuchterde. Gießen Sie die Stecklinge gut an und decken Sie die Schale anschließend mit Folie ab. Die Bewurzelungsdauer hängt von der Pflanzenart ab: Liguster braucht in der Regel kaum drei Wochen, beim Buchsbaum kann dieser Prozess dagegen bis zu einem halben Jahr dauern. Auch Blütensträucher wie Duftjasmin, Kolkwitzie und Bauern-Hortensie (Hydrangea macrophylla) können Sie jetzt durch Stecklinge vermehren.

WELKE RHODODENDRONBLÜTEN AUSBRECHEN
Die meisten Rhododendren haben im Juni das Ende ihrer Blütezeit erreicht und die bunte Farbenpracht beginnt zu welken. Brechen Sie nun die alten Blütenstände mit den Fingern aus, denn damit verhindern Sie die Samenbildung. Die immergrünen Sträucher können so mehr Energie in die Bildung neuer Blütenknospen fürs nächste Jahr stecken.

BUNTER MARGERITEN TEILEN
Die 70 Zentimeter hohe Bunte Margerite (Chrysanthemum coccineum) ist von Natur aus recht kurzlebig. Damit Sie trotzdem möglichst lange was von der attraktiven Blütenstaude haben, sollten Sie die Pflanze mindestens alle zwei Jahre nach der Blüte im Juni/Juli abschneiden, in faustgroße Stücke teilen und an anderer Stelle wieder ins Beet setzen. Damit wirken Sie dem natürlichen Alterungsprozess entgegen.

RÜCKSCHNITT FÜR POLSTERSTAUDEN
Der Frühlingsflor im Steingarten ist im Juni endgültig vorbei. Schneiden Sie früh blühende Polsterstauden wie Blaukissen, Polster-Phlox und Polster-Glockenblume jetzt am besten mit einer Heckenschere zurück. So bleiben die Pflanzen vital, kompakt und blühfreudig.

RITTERSPORN: BLÜTEN ABSTÜTZEN
Hohe Stauden mit schweren Blütenständen wie beispielsweise der Rittersporn knicken bei Wind und starken Gewitterschauern leicht ab. Deshalb sollten Sie die Blütenstängel jetzt abstützen. Im Gartencenter sind spezielle Staudenstützen aus kunststoffummanteltem Draht erhältlich – aus geschälten Weidenruten kann man sich die Stützen aber auch selbst basteln.

BART-IRIS VERJÜNGEN
Alle Bart-Iris-Sorten breiten sich durch waagerechte Wurzelstöcke aus, die dicht unter der Bodenoberfläche liegen. Wenn im Zentrum der Pflanzen die Blütenfülle langsam nachlässt, müssen Sie die Stauden verjüngen. Graben Sie die Wurzelstöcke nach der Blüte aus und zerteilen Sie die äußeren, jüngsten Rhizomteile mit einem scharfen Messer in etwa zehn Zentimeter lange Stücke mit mindestens einem Blattschopf. Kürzen Sie die Blätter anschließend etwa um die Hälfte ein und pflanzen Sie die Teilstücke anschließend so flach wieder ein, dass ihre Oberseite nur rund ein bis zwei Zentimeter hoch mit Erde bedeckt ist.

KLETTERPFLANZEN: TRIEBE LEITEN
Die meisten Kletterpflanzen wachsen im Mai und Juni besonders stark. Damit die Triebe sich nicht zu einem undurchdringlichen Dickicht verflechten, sollten Sie rechtzeitig eingreifen und sie gleichmäßig durch die Kletterhilfe leiten.

NEUE RASENFLÄCHEN ERSTMALS MÄHEN
Wenn Sie im Mai einen neuen Rasen ausgesät haben, sollten Sie Ihn jetzt zum ersten Mal mähen. Bis zur ersten Mahd sollten die Gräser eine Höhe von acht bis zehn Zentimeter erreicht haben, geschnitten wird zunächst nicht kürzer als fünf Zentimeter. Bei den nächsten Mähterminen stellen Sie den Rasenmäher immer eine Stufe tiefer ein bis Sie die gewünschte endgültige Mähhöhe erreicht haben. Diese sollte 3,5 Zentimeter nicht unterschreiten.

RASEN: LÖWENZAHN AUSSTECHEN
Löwenzahn sät sich auf Rasenflächen leicht selbst aus. Damit die Pflanzen auf dem grünen Teppich nicht überhandnehmen, muss man sie mehrmals im Jahr mitsamt ihrer langen, fleischigen Pfahlwurzel ausstechen. Tipp: Mit dem pfiffig konstruierten Unkrautstecher der Firma Fiskars kann man den Löwenzahn entfernen, ohne sich bücken zu müssen.

GARTENTEICH: WASSER NACHFÜLLEN
An heißen Sommertagen sinkt der Wasserspiegel im Gartenteich durch die Verdunstung kontinuierlich. Füllen Sie Ihren Teich bei anhaltender Trockenheit am besten mit gespeichertem Regenwasser nach. Lassen Sie das Wasser möglichst vorsichtig in den Teich einlaufen, damit nicht unnötig viel Schlamm aufgewirbelt wird.

ALGEN IM GARTENTEICH BEKÄMPFEN
Sorgen Sie bei warmem Sommerwetter dafür, dass die Algen im Gartenteich nicht überhand nehmen. Fischen Sie die Fadenalgen am besten mit einem schmalen Rechen ab, indem Sie diesen vorsichtig durchs Wasser ziehen. Gleichzeitig sollten Sie mit mineralischen Bindemitteln wie beispielsweise Zeolith versuchen, den Nährstoffgehalt des Teichwassers zu senken. Hängen Sie die Gesteinsbröckchen in einem Kunststoffnetz ins Wasser. Wenn nach einigen Wochen die Aufnahmekapazität erschöpft ist, können Sie das nun nährstoffreiche Granulat in den Gartenboden einarbeiten oder unter die Kübelpflanzenerde mischen.

AKELEIEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Schneiden Sie die halbreifen Samenstände der Akeleien ab, bevor sie sich öffnen. Durch Selbstaussaat können die attraktiven Stauden sonst schnell größere Gartenbereiche vereinnahmen. Außerdem verdrängen die vitalen Sämlingspflanzen mit der Zeit die gekauften Edelsorten.

© 1998-2019 SKM-GaLaBau Günter Müller Goldhecker Weg 6, D-61276 Weilrod