SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  ENGL. GARTEN: Hatfield House 25.05.2018 01:27 (UTC)
   
 

Englischer Garten der Extra-Klasse: Hatfield House



Nördlich von London liegt ein traditionsreiches Anwesen mit einem eindrucksvollen, englischen Garten: Hatfield House.

Hatfield, eine Kleinstadt im County Hertfordshire, liegt 32 Kilometer nördlich von London. Ein Tourist würde sich kaum dorthin verirren, wenn es nicht den prächtigen Wohnsitz von Lord und Lady Salisbury gäbe: Hatfield House. Das Anwesen liegt dem Bahnhof direkt gegenüber – so kann man bequem den Nahverkehrszug aus der Londoner City nehmen. Der Besucher betritt das Anwesen durch eine lange Allee, die sich zu einem großen Platz und dem imposanten Schloss öffnet. Typisch für die Architektur des 17. Jahrhunderts: helle Steinbänder verzieren die mächtigen Klinkermauern und auf den Dächern ragen unzählige Kamine empor. Bescheiden wirkt dagegen der Eingang, der Besucher seitlich des Schlosses in das berühmte Gartenreich einlässt. Doch hinter dem Tor erwarten einen dann auf rund 17 Hektar Fläche kunstvoll geschnittene Buchs- und Weißdornhecken, Figuren aus Eiben sowie üppige Staudenbeete und knorrige Eichen.


Lady Salisbury legten den Knotengarten nach historischem Vorbild an

Der Knotengarten
Die höhergelegenen Wege rund um den Knotengarten bieten eine gute Aussicht auf seine raffinierten Buchs-Ornamente. Die Anlage greift die Gartenmode zur Zeit Elisabeths I. (1533–1603) auf und passt perfekt zum dahinterliegenden Alten Palast aus der frühen Tudorzeit (1485). Der historisch wirkende Knotengarten wurde aber erst ab 1972 von Lady Salisbury angelegt und verdrängte einen Rosengarten, der seit dem 19. Jahrhundert dort blühte. Damit führt die Schlossherrin eine lange Gartentradition des Anwesens fort. Bereits mit dem Bau des neuen Schlosses im 17. Jahrhundert ließ Robert Cecil, der erste Lord vom Salisbury, vielgerühmte Gärten anlegen. In ihnen wuchsen Pflanzenarten, die der Gärtner und Botaniker John Tradescant der Ältere aus anderen europäischen Ländern nach England eingeführt hatte. Später erlagen die Schlossherren wie so viele Adelige im 18. Jahrhundert der Begeisterung für den Englischen Landschaftspark und das Anwesen wurde entsprechend diesem Stil umgestaltet.


Im West-Parterre wurden Staudenbeete angelegt, in denen unter anderem Wolfsmilch blüht

Die Staudenbeete des West-Parterres
Das an den Knotengarten angrenzende West-Parterre sollte man sich als Besucher nicht entgehen lassen: Mächtige Eibenhecken rahmen die Rasenfläche mit den Staudenbeeten ein, die das große Wasserbecken umgeben. Pfingstrosen, Wolfsmilch, Storchschnabel und Zierlauch blühen dort im Frühsommer und werden später von Rittersporn, Türken-Mohn, Glockenblumen, Fingerhut sowie englischen Strauchrosen abgelöst.


Ein schmiedeeisernes Tor führt in den als Landschaftspark gestalteten Teil des Anwesenes

Die Parklandschaft läd zu Spaziergängen ein
Leider können Besucher nicht an allen Tagen die gesamte Anlage erkunden. Der große Ostgarten mit dem berühmten Hecken-Irrgarten und der Küchengarten sind nur donnerstags zugänglich. Wenn Sie nicht zu den Glücklichen gehören, die diesen Part besichtigen dürfen, können Sie jedoch – nach einer Stärkung mit Tee und Kuchen im alten Kutschenhaus – den Besuch von Hatfield House mit einem Spaziergang durch die weite Parklandschaft des Anwesens beenden. Auf den drei Routen gibt es unter anderem alte Baum-Veteranen, einen stillen Weiher und den Weingarten aus dem 17. Jahrhundert zu entdecken.


Ham House am Ufer der Themse. Originell wirken die großflächig gepflanzten Heiligenkraut-Kugeln

Gartentipps - rund um London
Weitere Informationen zu Hatfield House wie Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Veranstaltungen finden Sie auf der englischsprachigen Website. Wer mehr Zeit in London verbringt, kann sich auch die historischen Gärten von Ham House anschauen und die pompösen Anlagen von Hampton Court Palace, wo jedes Jahr auch eine Gartenschau stattfindet. Beide Anlagen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.


Ein kleiner Hausgarten nach englischem Vorbild

Ideen für den eigenen Garten
Wer sich wie Lady Salisbury für den Charme historischer Gärten begeistert, kann auch seinen eigenen Garten im Stil der elisabethanischen Zeit anlegen – keine Angst, dafür benötigt man kein Grundstück in der Ausdehnung eines herrschaftlichen Anwesens. Der Gestaltungsvorschlag zeigt ein rund 100 Quadratmeter großes Grundstück, angelegt nach dem Vorbild des Knotengartens von Hatfield House. Direkt an die Terrasse, die mit hellen Natursteinplatten (Sand- oder Kalkstein) ausgelegt ist, grenzen die Ornamente aus Buchsbaumhecken. Die Eckpunkte der Hecken werden durch höhere Buchsbaumkegel betont. Edel wirkt die Beschränkung auf weiße Stauden und Rosen, die zwischen den Buchsbändern wachsen. Wählen Sie beispielsweise die Sorten Storchschnabel ‘Kashmir White’ (Geranium clarkei), Bart-Iris ‘Cup Race’ (Iris-Barbata-Hybride), Katzenminze ‘Snowflake’ (Nepeta x faassenii) und Lavendel ‘Nana Alba’ (Lavandula angustiflia), ergänzt durch Kleinstrauchrosen wie ‘Innocencia’. Wie im englischen Original ziert ein Steinbrunnen die Mitte des vorderen Gartenteils. Eine geschnittene Weißdornhecke umgibt den Buchsgarten. Schirmförmig geschnittener Weißdorn setzt besondere Akzente. Die mit Weinreben berankte Pergola bildet den Übergang zum hinteren Part. Dort führen schmale Kieswege durch bunte Staudenbeete, in der Mitte der Rasenfläche plätschert ein weiterer Brunnen. In der Eibenhecke, die diesen Gartenteil umgibt, ist eine Nische für eine Sitzbank angelegt.

 

 

 

 


 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
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  GARTENTIPPS MAI 2018
Dahlien pflanzen, Rasen aussäen, Tulpen roden, Formgehölze schneiden: Im Mai ist im Ziergarten allerhand zu tun. Hier finden Sie die besten Tipps.

SEEROSEN PFLANZEN
Das Wasser im Gartenteich hat im Mai die richtige Temperatur, um neue Seerosen zu pflanzen. Setzen Sie die Seerosen in spezielle Pflanzkörbe mit Seerosenerde und senken Sie die Körbe auf die für die jeweilige Seerose richtige Wassertiefe ab. Beschädigte und abgestorbene Blätter sollten Sie vor dem Pflanzen entfernen und die Topfoberfläche anschließend mit einer Schicht Kies vor dem Aufschwimmen schützen. Grobmaschige Gittertöpfe kleiden Sie am besten mit Vlies oder Sackleinen aus, damit die Seerosenerde nicht ausgespült wird.

BLUMENWIESE ANLEGEN
Der Mai ist ein guter Monat, um eine Blumenwiese anzulegen. Graben Sie die Fläche um, zerkleinern Sie grobe Erdklumpen mit einem Kultivator und ebnen Sie die Fläche mit einer Harke ein, so dass ein feinkrümeliges Saatbett entsteht. Am besten eignet sich dafür eine Heuharke aus Holz oder Aluminium. Die Samen werden nach Packungsanleitung ausgesät. leicht eingeharkt und nach der Aussaat bis zum Keimen gleichmäßig feucht gehalten. Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich Saatgut-Mischungen, die auf Ihre Bodenverhältnisse abgestimmt sind – eine Blumenmischung für magere Sandböden beispielsweise verschwindet innerhalb weniger Jahre wieder, wenn sie auf einem feuchten Lehmboden ausgesät wird.

FORMGEHÖLZE SCHNEIDEN
Im Mai müssen Sie den frischen Austrieb Ihrer Formgehölze zum ersten Mal stutzen. Verwenden Sie dafür am besten eine Akku-Strauchschere oder eine kleine Handheckenschere. Besonders detaillierte Konturen sollten Sie mit einer normalen Gartenschere oder einer Schafschere herausarbeiten. Bei Kiefern in Bonsai-Form bricht man die noch weichen neuen Triebe einfach mit den Fingern in der Mitte durch, denn so werden die jungen Nadeln nicht beschädigt. Nach dem Schnitt sollten Sie die Formgehölze düngen, um den neuen Austrieb zu unterstützen.

RINDENMULCH AUSBRINGEN
Eine Mulchschicht im Beet hat viele Vorteile: Sie versorgt den Boden mit Humus, hält ihn locker und länger feucht. Anfang Mai ist der beste Zeitpunkt, um sie auszubringen, denn der Boden hat sich jetzt ausreichend erwärmt. Bewährt haben sich Holzhäcksel, Rindenmulch oder Rindenkompost. Wichtig: Streuen Sie vor dem Abdecken des Bodens reichlich Hornspäne aus, da die Zersetzungsprozesse in der nährstoffarmen Mulchschicht viel Stickstoff binden.

VORGEZOGENE SOMMERBLUMEN AUSPFLANZEN
Sommerblumen, die Sie im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vorgezogen haben, dürfen ab Mitte Mai ins Beet. Mit den Studentenblumen (Tagetes) und Zinnien sollten Sie bei kühler Witterung allerdings bis Ende Mai warten, denn sie brauchen zum schnellen Anwachsen unbedingt warmen Boden.

ZWIEBELBLUMEN: VERBLÜHTES ABSCHNEIDEN
Sobald Zwiebelblumen verblüht sind, sollten Sie die zurückbleibenden Fruchtkapseln abschneiden. Das ist vor allem bei Tulpen, Narzissen und Kaiserkronen (Fritillaria) wichtig. Sie setzen leicht Samen an, was die Frühlingsblüher sehr viel Kraft kostet.

TULPEN RODEN UND EINLAGERN
Ende des Monats haben die ersten Tulpen ihre Vegetationsperiode beendet und beginnen damit, alle benötigten Nährstoffe wieder in die Blumenzwiebeln einzulagern. Nehmen Sie die Pflanzen jetzt aus dem Beet und lagern Sie die Zwiebeln mitsamt dem welkenden Spross trocken und dunkel in einer Kiste mit Sand. Im Herbst können Sie die Tulpenzwiebeln dann wieder in die Beete auspflanzen.

ROSEN: WILDTRIEBE ABREISSEN
Bei Rosen bilden sich oft Wildtriebe, die in der Nähe der Basis aus der Erde wachsen. Sie müssen direkt am Stamm abgerissen werden, denn aus verbleibenden Knospen wachsen sonst erneut Wildtriebe. Folgende Technik hat sich bewährt: Wurzelhals vorsichtig freigraben, anschließend die Rinde unter dem Wildtrieb mit einem scharfen Messer waagerecht einschneiden und den Trieb nach unten abreißen. Mit dem kurzen waagerechten Schnitt verhindern Sie, dass die Wunden zu groß werden.

RASEN AUSSÄEN
Im Mai ist die günstigste Zeit, um einen neuen Rasen anzulegen. Vorher ist es oft zu kühl, denn die Grassamen brauchen zum Keimen auch nachts eine Mindesttemperatur von 10 °C. Den Boden mit einer Fräse oder Motorhacke lockern, dann die Fläche mit einem breiten Rechen einebnen. Das Saatgut mit einem Streuwagen ausbringen, Fläche walzen und mit einem Regner gründlich wässern. Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich Markensaatgut! Mischungen wie "Berliner Tiergarten" sind zwar billig, aber qualitativ minderwertig. Sie wachsen zu schnell und bilden keine dichte Grasnarbe.

DAHLIEN PFLANZEN
Anfang Mai kommen die überwinterten Dahlienknollen wieder in den Boden – idealerweise an einen sonnigen Standort mit sandiger Erde. Falls deren Blühfreude in den letzten Jahren nachgelassen hat, sollten Sie die neuen Triebe reduzieren und nur die stärksten stehen lassen. Alternativ könnnen Sie die Knollen vor dem Auspflanzen teilen – auch das regt die Blütenbildung an.

UNKRAUTBEKÄMPFUNG
Warm-feuchtes Wetter lässt im Mai auch das Unkraut wieder kräftig sprießen. Arbeiten Sie daher Ihre Stauden- und Sommerblumenbeete regelmäßig mit der Hacke durch, damit die Unkräuter nicht zur Samenreife kommen.

RHODODENDRON: BRAUNE KNOSPEN ENTFERNEN
Wenn Ihre Rhododendron braunschwarze, vertrocknete Blütenknospen tragen, sollen Sie diese spätestens Anfang Mai entfernen. Grund: Die Knospen enthalten die Gelege der Rhododendron-Zikade. Die Schädlinge schlüpfen je nach Witterung oft schon ab Mitte Mai und befallen dann im Juni/Juli die neuen Blütenknospen. Entsorgen Sie die abgestorbenen Knospen am besten mit dem Hausmüll.

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