SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTENKULTUR 25.05.2018 01:26 (UTC)
   
 

Der Traum vom immerblühenden Beet

Das ganze Jahr lang auf ein Meer aus bunten Blüten schauen – eine schöne Vorstellung, die mit ein wenig Geschick in fast jedem Garten umsetzbar ist.

In dem lang und tief angelegten Beet finden Blütenstauden für jede Jahreszeit Platz. Zusätzlich wurden Blattschmuckpflanzen wie Funkien (Hosta) und einjährige rotblättrige Melde (Atriplex) gepflanzt

 

Zu den lang blühenden Stauden zählen zum Beispiel die Katzenminze, Flammenblume (Phlox) oder Mädchenauge (Coreopsis verticillata). Schönheiten wie Türken-Mohn (Papaver orientalis), dessen Blüten nur wenige Wochen halten, sollten Sie nur in geringer Stückzahl pflanzen und im hinteren Teil des Beetes platzieren. Sonst entstehen, da nach dem Verblühen auch die Blätter schnell absterben, unschöne Lücken. Wenn vor solche Kurzblüher Stauden wie Herbst-Anemonen (Anemone hupehensis) oder Silberkerze (Cimicifuga) gesetzt werden, verdecken deren üppige Blätter die kahlen Stellen – und zum Ende des Gartenjahrs ist noch einmal für neue Blüten gesorgt. Dazu ein oder zwei dekorative Ziergräser wie Chinaschilf (Miscanthus sinensis) oder Lampenputzer- Gras (Pennisetum alopecuroides), und der Herbst-Garten ist perfekt.

 

Blauer Rittersporn, purpurne Becher-Malve (Lavatera), rosa Lupine, gelber Frauenmantel und roter Mohn (Papaver) blühen im Juni und Juli um die Wette

 

Ein einfacher Trick, um mehr Farbe in die Beete zu bringen: Stellen Sie zusätzlich Töpfe hinein, die im Frühjahr, Sommer und Herbst immer neu bepflanzt werden. Natürlich können Sie statt Sommerblumen auch üppig blühende Kübelpflanzen verwenden. Auch ein- oder mehrjährige Kletterpflanzen wie Kapuzinerkresse, Duft- Wicken (Lathyrus odoratus) oder Jelängerjelieber (Lonicera) vergrößern den Blütenreichtum. An Säulen oder Obelisken gepflanzt benötigen sie wenig Platz und bringen auch in der Höhe Farbe.

 

Mit feurigen Farben legen die Fackellilien (Kniphofia) im Juni los. Sonnenhut (Rudbeckia), Aster und Fetthenne (Sedum) gesellen sich im Juli und August dazu

 

Wenn Sie jedes Jahr zur gleichen Zeit an Ihren Lieblings- Urlaubsort fahren, darf der Garten dann auch etwas trister aussehen. So bleibt mehr Platz für Stauden, die überreich blühen,wenn Sie zu Hause sind. Tipp: Immergrüne Sträucher wie Buchsbaum und Stechpalme sowie wintergrüne Stauden wie Bergenie und Purpurglöckchen sorgen dafür, dass das Beet auch im Winter nicht kahl wirkt.

 

Rosafarbene Flammenblume (Phlox), gelbe Königskerze (Verbascum), niedrige blauviolette Katzenminze (Nepeta) und Lavendel feiern im Juli und August ihren gemeinsamen Blütenhöhepunkt

 

Damit Blütenfarben und -düfte sich optimal entfalten können, braucht das Beet viel Sonne, vor allem bei üppigen Blütenstauden wie Rittersporn, Flammenblume oder Lupinen. Bedenken Sie auch, dass eine solche Pflanzung viel Platz benötigt. Wichtig: Eine Fläche von zehn Quadratmetern ist das Minimum. Wenn immer nur ein oder zwei Pflanzen gleichzeitig blühen, wird der Traum nicht erfüllt.

 

Rosa Mondviole (Lunaria), weiße Akelei, hohe Katzenminze und dunkelvioletter Steppen- Salbei geben sich im Juni neben Rosenblüten ein Stelldichein

 

Nur Beete, in denen mehrere Pflanzen gemeinsam in voller Blüte stehen, wirken schön üppig. Besonders gut sieht es aus, wenn ein paar Stauden derselben Art an ein, zwei Stellen im Beet erneut auftauchen. Entscheidend ist die Farbabstimmung. Schön wirken zum Beispiel romantische Kombinationen in Rosa, Weiß oder Blau oder fröhliche Mischungen aus Gelb, Blau und Rot.

 

Zierlauch (Allium ‘Globemaster’) ist ein Blüten-Star, der nur wenig Fläche braucht, aber zwischen Salbei sowie roten und weißen Spornblumen (Centranthus) tolle Akzente im Beet setzt

 

Ein immerblühendes Beet braucht eine gute Planung. Da das Angebot an früh blühenden Stauden sehr gering ist, sollten Sie die Auswahl auf Zwiebelpflanzen und kleine Frühlingssträucher wie Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum) oder Zwerg-Mandel (Prunus tenella) ausdehnen. Die Sträucher bilden in der kalten Jahreszeit das Gerüst des Beets.Zwiebelblumen wie Narzisse, Krokus oder Traubenhyazinthe (Muscari) haben außerdem den Vorteil, dass sie im Sommer und Herbst nur wenig Platz brauchen. Ihr welkendes Laub wird später von den Beetnachbarn verdeckt.

 

   oder      

 

 
  NAVIGATION
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

***MEISTERBETRIEB***
  Ộ MITARBEITER-LOGIN
Benutzername:
Kennwort:
  GARTENPLANUNG-IDEENSCHMIEDE
DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

***Besuchen Sie auch unsere neue Homepage für ökologische Katzenkratzbäume***
www.SKM-Cat-Adventure.de
  GARTENTIPPS MAI 2018
Dahlien pflanzen, Rasen aussäen, Tulpen roden, Formgehölze schneiden: Im Mai ist im Ziergarten allerhand zu tun. Hier finden Sie die besten Tipps.

SEEROSEN PFLANZEN
Das Wasser im Gartenteich hat im Mai die richtige Temperatur, um neue Seerosen zu pflanzen. Setzen Sie die Seerosen in spezielle Pflanzkörbe mit Seerosenerde und senken Sie die Körbe auf die für die jeweilige Seerose richtige Wassertiefe ab. Beschädigte und abgestorbene Blätter sollten Sie vor dem Pflanzen entfernen und die Topfoberfläche anschließend mit einer Schicht Kies vor dem Aufschwimmen schützen. Grobmaschige Gittertöpfe kleiden Sie am besten mit Vlies oder Sackleinen aus, damit die Seerosenerde nicht ausgespült wird.

BLUMENWIESE ANLEGEN
Der Mai ist ein guter Monat, um eine Blumenwiese anzulegen. Graben Sie die Fläche um, zerkleinern Sie grobe Erdklumpen mit einem Kultivator und ebnen Sie die Fläche mit einer Harke ein, so dass ein feinkrümeliges Saatbett entsteht. Am besten eignet sich dafür eine Heuharke aus Holz oder Aluminium. Die Samen werden nach Packungsanleitung ausgesät. leicht eingeharkt und nach der Aussaat bis zum Keimen gleichmäßig feucht gehalten. Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich Saatgut-Mischungen, die auf Ihre Bodenverhältnisse abgestimmt sind – eine Blumenmischung für magere Sandböden beispielsweise verschwindet innerhalb weniger Jahre wieder, wenn sie auf einem feuchten Lehmboden ausgesät wird.

FORMGEHÖLZE SCHNEIDEN
Im Mai müssen Sie den frischen Austrieb Ihrer Formgehölze zum ersten Mal stutzen. Verwenden Sie dafür am besten eine Akku-Strauchschere oder eine kleine Handheckenschere. Besonders detaillierte Konturen sollten Sie mit einer normalen Gartenschere oder einer Schafschere herausarbeiten. Bei Kiefern in Bonsai-Form bricht man die noch weichen neuen Triebe einfach mit den Fingern in der Mitte durch, denn so werden die jungen Nadeln nicht beschädigt. Nach dem Schnitt sollten Sie die Formgehölze düngen, um den neuen Austrieb zu unterstützen.

RINDENMULCH AUSBRINGEN
Eine Mulchschicht im Beet hat viele Vorteile: Sie versorgt den Boden mit Humus, hält ihn locker und länger feucht. Anfang Mai ist der beste Zeitpunkt, um sie auszubringen, denn der Boden hat sich jetzt ausreichend erwärmt. Bewährt haben sich Holzhäcksel, Rindenmulch oder Rindenkompost. Wichtig: Streuen Sie vor dem Abdecken des Bodens reichlich Hornspäne aus, da die Zersetzungsprozesse in der nährstoffarmen Mulchschicht viel Stickstoff binden.

VORGEZOGENE SOMMERBLUMEN AUSPFLANZEN
Sommerblumen, die Sie im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vorgezogen haben, dürfen ab Mitte Mai ins Beet. Mit den Studentenblumen (Tagetes) und Zinnien sollten Sie bei kühler Witterung allerdings bis Ende Mai warten, denn sie brauchen zum schnellen Anwachsen unbedingt warmen Boden.

ZWIEBELBLUMEN: VERBLÜHTES ABSCHNEIDEN
Sobald Zwiebelblumen verblüht sind, sollten Sie die zurückbleibenden Fruchtkapseln abschneiden. Das ist vor allem bei Tulpen, Narzissen und Kaiserkronen (Fritillaria) wichtig. Sie setzen leicht Samen an, was die Frühlingsblüher sehr viel Kraft kostet.

TULPEN RODEN UND EINLAGERN
Ende des Monats haben die ersten Tulpen ihre Vegetationsperiode beendet und beginnen damit, alle benötigten Nährstoffe wieder in die Blumenzwiebeln einzulagern. Nehmen Sie die Pflanzen jetzt aus dem Beet und lagern Sie die Zwiebeln mitsamt dem welkenden Spross trocken und dunkel in einer Kiste mit Sand. Im Herbst können Sie die Tulpenzwiebeln dann wieder in die Beete auspflanzen.

ROSEN: WILDTRIEBE ABREISSEN
Bei Rosen bilden sich oft Wildtriebe, die in der Nähe der Basis aus der Erde wachsen. Sie müssen direkt am Stamm abgerissen werden, denn aus verbleibenden Knospen wachsen sonst erneut Wildtriebe. Folgende Technik hat sich bewährt: Wurzelhals vorsichtig freigraben, anschließend die Rinde unter dem Wildtrieb mit einem scharfen Messer waagerecht einschneiden und den Trieb nach unten abreißen. Mit dem kurzen waagerechten Schnitt verhindern Sie, dass die Wunden zu groß werden.

RASEN AUSSÄEN
Im Mai ist die günstigste Zeit, um einen neuen Rasen anzulegen. Vorher ist es oft zu kühl, denn die Grassamen brauchen zum Keimen auch nachts eine Mindesttemperatur von 10 °C. Den Boden mit einer Fräse oder Motorhacke lockern, dann die Fläche mit einem breiten Rechen einebnen. Das Saatgut mit einem Streuwagen ausbringen, Fläche walzen und mit einem Regner gründlich wässern. Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich Markensaatgut! Mischungen wie "Berliner Tiergarten" sind zwar billig, aber qualitativ minderwertig. Sie wachsen zu schnell und bilden keine dichte Grasnarbe.

DAHLIEN PFLANZEN
Anfang Mai kommen die überwinterten Dahlienknollen wieder in den Boden – idealerweise an einen sonnigen Standort mit sandiger Erde. Falls deren Blühfreude in den letzten Jahren nachgelassen hat, sollten Sie die neuen Triebe reduzieren und nur die stärksten stehen lassen. Alternativ könnnen Sie die Knollen vor dem Auspflanzen teilen – auch das regt die Blütenbildung an.

UNKRAUTBEKÄMPFUNG
Warm-feuchtes Wetter lässt im Mai auch das Unkraut wieder kräftig sprießen. Arbeiten Sie daher Ihre Stauden- und Sommerblumenbeete regelmäßig mit der Hacke durch, damit die Unkräuter nicht zur Samenreife kommen.

RHODODENDRON: BRAUNE KNOSPEN ENTFERNEN
Wenn Ihre Rhododendron braunschwarze, vertrocknete Blütenknospen tragen, sollen Sie diese spätestens Anfang Mai entfernen. Grund: Die Knospen enthalten die Gelege der Rhododendron-Zikade. Die Schädlinge schlüpfen je nach Witterung oft schon ab Mitte Mai und befallen dann im Juni/Juli die neuen Blütenknospen. Entsorgen Sie die abgestorbenen Knospen am besten mit dem Hausmüll.

© 1998-2018 SKM-GaLaBau Günter Müller Goldhecker Weg 6, D-61276 Weilrod