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  GARTENKULTUR 31.07.2021 06:20 (UTC)
   
 

Der Traum vom immerblühenden Beet

Das ganze Jahr lang auf ein Meer aus bunten Blüten schauen – eine schöne Vorstellung, die mit ein wenig Geschick in fast jedem Garten umsetzbar ist.

In dem lang und tief angelegten Beet finden Blütenstauden für jede Jahreszeit Platz. Zusätzlich wurden Blattschmuckpflanzen wie Funkien (Hosta) und einjährige rotblättrige Melde (Atriplex) gepflanzt

 

Zu den lang blühenden Stauden zählen zum Beispiel die Katzenminze, Flammenblume (Phlox) oder Mädchenauge (Coreopsis verticillata). Schönheiten wie Türken-Mohn (Papaver orientalis), dessen Blüten nur wenige Wochen halten, sollten Sie nur in geringer Stückzahl pflanzen und im hinteren Teil des Beetes platzieren. Sonst entstehen, da nach dem Verblühen auch die Blätter schnell absterben, unschöne Lücken. Wenn vor solche Kurzblüher Stauden wie Herbst-Anemonen (Anemone hupehensis) oder Silberkerze (Cimicifuga) gesetzt werden, verdecken deren üppige Blätter die kahlen Stellen – und zum Ende des Gartenjahrs ist noch einmal für neue Blüten gesorgt. Dazu ein oder zwei dekorative Ziergräser wie Chinaschilf (Miscanthus sinensis) oder Lampenputzer- Gras (Pennisetum alopecuroides), und der Herbst-Garten ist perfekt.

 

Blauer Rittersporn, purpurne Becher-Malve (Lavatera), rosa Lupine, gelber Frauenmantel und roter Mohn (Papaver) blühen im Juni und Juli um die Wette

 

Ein einfacher Trick, um mehr Farbe in die Beete zu bringen: Stellen Sie zusätzlich Töpfe hinein, die im Frühjahr, Sommer und Herbst immer neu bepflanzt werden. Natürlich können Sie statt Sommerblumen auch üppig blühende Kübelpflanzen verwenden. Auch ein- oder mehrjährige Kletterpflanzen wie Kapuzinerkresse, Duft- Wicken (Lathyrus odoratus) oder Jelängerjelieber (Lonicera) vergrößern den Blütenreichtum. An Säulen oder Obelisken gepflanzt benötigen sie wenig Platz und bringen auch in der Höhe Farbe.

 

Mit feurigen Farben legen die Fackellilien (Kniphofia) im Juni los. Sonnenhut (Rudbeckia), Aster und Fetthenne (Sedum) gesellen sich im Juli und August dazu

 

Wenn Sie jedes Jahr zur gleichen Zeit an Ihren Lieblings- Urlaubsort fahren, darf der Garten dann auch etwas trister aussehen. So bleibt mehr Platz für Stauden, die überreich blühen,wenn Sie zu Hause sind. Tipp: Immergrüne Sträucher wie Buchsbaum und Stechpalme sowie wintergrüne Stauden wie Bergenie und Purpurglöckchen sorgen dafür, dass das Beet auch im Winter nicht kahl wirkt.

 

Rosafarbene Flammenblume (Phlox), gelbe Königskerze (Verbascum), niedrige blauviolette Katzenminze (Nepeta) und Lavendel feiern im Juli und August ihren gemeinsamen Blütenhöhepunkt

 

Damit Blütenfarben und -düfte sich optimal entfalten können, braucht das Beet viel Sonne, vor allem bei üppigen Blütenstauden wie Rittersporn, Flammenblume oder Lupinen. Bedenken Sie auch, dass eine solche Pflanzung viel Platz benötigt. Wichtig: Eine Fläche von zehn Quadratmetern ist das Minimum. Wenn immer nur ein oder zwei Pflanzen gleichzeitig blühen, wird der Traum nicht erfüllt.

 

Rosa Mondviole (Lunaria), weiße Akelei, hohe Katzenminze und dunkelvioletter Steppen- Salbei geben sich im Juni neben Rosenblüten ein Stelldichein

 

Nur Beete, in denen mehrere Pflanzen gemeinsam in voller Blüte stehen, wirken schön üppig. Besonders gut sieht es aus, wenn ein paar Stauden derselben Art an ein, zwei Stellen im Beet erneut auftauchen. Entscheidend ist die Farbabstimmung. Schön wirken zum Beispiel romantische Kombinationen in Rosa, Weiß oder Blau oder fröhliche Mischungen aus Gelb, Blau und Rot.

 

Zierlauch (Allium ‘Globemaster’) ist ein Blüten-Star, der nur wenig Fläche braucht, aber zwischen Salbei sowie roten und weißen Spornblumen (Centranthus) tolle Akzente im Beet setzt

 

Ein immerblühendes Beet braucht eine gute Planung. Da das Angebot an früh blühenden Stauden sehr gering ist, sollten Sie die Auswahl auf Zwiebelpflanzen und kleine Frühlingssträucher wie Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum) oder Zwerg-Mandel (Prunus tenella) ausdehnen. Die Sträucher bilden in der kalten Jahreszeit das Gerüst des Beets.Zwiebelblumen wie Narzisse, Krokus oder Traubenhyazinthe (Muscari) haben außerdem den Vorteil, dass sie im Sommer und Herbst nur wenig Platz brauchen. Ihr welkendes Laub wird später von den Beetnachbarn verdeckt.

 

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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
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  GARTENTIPPS JULI 2021
Rittersporn, Ziersträucher, Gladiolen, Rasen, Tulpen, Stauden, Baumschnitt, Efeu, Dahlien, Blumenzwiebeln, Düngung, Bodendecker.
Vom Stutzen der Efeuwände bis zum Kompostieren von Rasenschnitt: Im Juli braucht der Ziergarten weiterhin viel Aufmerksamkeit.

RITTERSPORN: RÜCKSCHNITT FÜR ZWEITE BLÜTE
Rittersporn, Katzenminze, Steppen-Salbei und einige andere Staudenarten bilden nach kräftigem Rückschnitt im Spätsommer neue Blüten. Schneiden Sie die Pflanzen etwa eine Handbreit über dem Boden zurück, sobald die ersten Blüten verwelkt sind. Anschließend werden sie gedüngt und gewässert, damit sie neue Kräfte mobilisieren können.

ASTILBEN REGELMÄSSIG GIESSEN
Astilben werden schnell unansehnlich, wenn sie unter Wassermangel leiden: Die Blüten verfärben sich bräunlich und auch die Blätter trocknen vom Rand her ein. Setzen Sie die Pflanzen daher nur an ausreichend feuchte Standorte und wässern Sie sie bei Trockenheit regelmäßig.

FRISCH GEPFLANZTE BODENDECKER ZURÜCKSCHNEIDEN
Wenn Sie im Frühling Bodendecker wie Cotoneaster, Efeu oder Johanniskraut gepflanzt haben, sollten Sie diese spätestens Anfang Juli kräftig zurückschneiden. Grund: Die Triebe verzweigen sich besser und bilden schneller einen dichten Teppich, durch den kaum noch Unkraut durchkommt.

SOMMERZWIEBELN DÜNGEN
Gladiolen, Dahlien und andere sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen brauchen genügend Nährstoffe, da ihre Vegetationszeit relativ kurz ist. Düngen Sie die Pflanzen am besten Anfang Juli mit einem schnell wirkenden mineralischen Volldünger.
SOMMERFLIEDER: VERBLÜHTES ABSCHNEIDEN
Entfernen Sie gegen Ende des Monats beim Sommerflieder die ersten verblühten Rispen. Damit regen Sie die Pflanze zur Bildung neuer, blühender Seitentriebe an.

LETZTE DÜNGUNG
Im Juli sollten Sie Ihre Rosen ein letztes Mal düngen, damit die Zweige Zeit haben, vor dem Winter auszureifen. Ist kein Regen zu erwarten, sollte man ausgiebig wässern, damit der Dünger sich auflöst und in den Wurzelbereich eindringen kann. Organischer Dünger wird leicht in den Boden eingeharkt.

EFEU ZURÜCKSCHNEIDEN
Der Efeu ist sehr wuchsfreudig und kann bei günstiger Witterung innerhalb einer Saison ein Fenster zuwuchern. Schneiden Sie die neuen Triebe der Kletterpflanze daher bei Bedarf mehrmals im Jahr mit einer Garten- oder Heckenschere zurück.

STAUDEN VERKLEINERN
Ausbreitungsfreudige Stauden wie der Gold-Felberich oder die Goldrute müssen oft schon während der Saison verkleinert werden, damit sie andere Beetstauden nicht bedrängen. Stechen Sie mit einem scharfen Spaten von allen Seiten einige Stücke vom Wurzelballen ab. Diese können Sie anschließend zurückschneiden und neu einpflanzen.

RASEN WÄSSERN
Im Juli kommt es immer wieder zu längeren Trockenperioden. Achten Sie deshalb darauf, dass der Rasen genügend Wasser bekommt, da er sonst leicht verbrennt und dauerhaft geschädigt werden kann. Lassen Sie den Regner bei Trockenheit etwa alle drei Tage für eine Stunde laufen. Faustregel: Lieber selten und viel wässern, als oft und wenig.

RASENSCHNITT KOMPOSTIEREN
Wenn Sie Rasenschnitt falsch kompostieren, fault er leicht und verbreitet einen unangenehmen Geruch. Mischen Sie mit einem Häcksler zerkleinerte Äste und Zweige unter, um die Durchlüftung zu fördern. Weiterer Vorteil: Der stickstoffreiche Rasenschnitt beschleunigt die Zersetzung der Holzreste. Da Strauchschnitt nur im Herbst und Winter in größeren Mengen anfällt, sollten Sie die abgeschnittenen Äste und Zweige bis zur Mähsaison neben dem Kompost lagern.

BART-IRIS PFLANZEN
Von Ende Juli bis Ende September ist Pflanzzeit für die prächtige Bart-Iris (Iris barbata). Der günstigste Termin ist etwa vier Wochen nach der Blüte, die je nach Sorte von Mai bis Juni andauert. Heben Sie ein Pflanzloch aus, formen Sie in der Mitte einen kleinen Hügel und setzen Sie den Wurzelstock (Rhizom) darauf. Breiten Sie die Wurzeln nach allen Seiten aus und schütten Sie das Pflanzloch zu. Das Rhizom darf danach nur fingerdick mit Erde bedeckt sein.

TULPENZWIEBELN EINLAGERN
Tulpen sind langlebiger, wenn man sie im Sommer nach der Blüte ausgräbt und bis zum Einpflanzen im Herbst kühl und trocken lagert. Warten Sie mit dem Ausgraben, bis das Laub vergilbt ist und trennen Sie eventuell gebildete Tochterzwiebeln vorsichtig ab.

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