SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller MEISTERBETRIEB  
 
  GARTEN-BEISPIEL 1 20.04.2021 14:07 (UTC)
   
 

Vorgartenideen

Schlagworte zu diesem Artikel: Flieder, Sommerflieder, Frauenmantel, Gartengestaltung, Stauden, Rhododendron, Gartenplanung, Buchsbaum, Lavendel, Funkie, Ziergräser, Hortensie, Chinaschilf, Steppen-Salbei, Steppenkerzen.

Aus einem tristen Beet im Vorgarten mit langweiliger Strauchbepflanzung wird ein farbenfroher Blickfang. Zwei Gestaltungsideen zum Nachpflanzen.


Ausgangssituation
Ein schmales Beet neben der Grundstückseinfahrt ist mit zahlreichen Sträuchern bepflanzt. Immergrüne Laubgehölze und Nadelgehölze bestimmen die Szenerie. Die Bepflanzung ist zwar pflegeleicht, aber auffallende Blüten sind – bis auf die Hortensie im Vordergrund – eher Mangelware. Eine ausgewogenere Kombination aus Stauden und Blütensträuchern würde das Vorgartenbeet erheblich aufwerten.

Aus einem tristen Beet im Vorgarten mit langweiliger Strauchbepflanzung wird ein farbenfroher Blickfang. Zwei Gestaltungsideen zum Nachpflanzen.

Vorschlag 1: Blütenstars auf kleiner Fläche


Mit den Jahren sind die Ziersträucher im Vorgartenbeet sehr dicht geworden. Daher werden alle Pflanzen bis auf die Scheinzypresse entfernt. Dabei sollten auch die Wurzeln so weit wie möglich ausgegraben und der Boden anschließend mit lockerer, humusreicher Erde verbessert werden. Für Farbe sorgen Stauden, Blütensträucher und Ziergräser– letztere geben dem Beet auch im Winter Struktur. Während das Chinaschilf ‘Silberfeder’ in den Hintergrund gepflanzt wird, verteilen sich Tuffs von Lampenputzergras und Reiher-Federgras zwischen den Stauden.

Ab Mai blüht gelber
Frauenmantel, gefolgt von violettem Steppen-Salbei ‘Ostfriesland’, gelb-oranger Fackellilie sowie gelber Schafgarbe. Ab August öffnen sich die Blüten der Purpur-Fetthenne, die auch verblüht noch lange dekorativ ist. Bei den Sträuchern startet der Zwerg- Flieder im Mai mit duftenden rosa-lila Blütenrispen, ab Juli zieht der blauviolette Sommerflieder Blicke und Schmetterlinge auf sich. Ab August öffnen sich die blauen Blüten an den graufilzigen Trieben der Bartblume. Bedeckt man nach dem Pflanzen den Boden mit einer dicken Schicht Splitt, hat Unkraut
kaum eine Chance. Die Pflege beschränkt sich auf den Rückschnitt von Gräsern, Stauden, Sommerflieder und Bartblume im Frühjahr.

Vorschlag 2: Verjüngungskur fürs schmale Beet


Anspruchsvoller ist die Umgestaltung, wenn man die vorhandene Beetform verändert und im vorderen Bereich eine Ecke des Beetes entfernt. Die bereits vorhandene Stützmauer wird nach hinten verlegt und es entsteht ein flacher Bereich, der die Gesamtsituation großzügiger erscheinen lässt. Hier hinein passt ein Perückenstrauch-Hochstämmchen, begleitet von Tuffs aus Blutgras und Bärenfell-Schwingel. Dazwischen wird feiner heller Kies verteilt, dazu passen verschieden große Steinkugeln.

Im übrigen Teil des Beetes bleiben mit der Scheinzypresse links und zwei
Rhododendren (vor dem Haus) drei Immergrüne aus dem alten Beet erhalten. Zusätzlich werden geschnittene Buchs-Würfel gepflanzt. Dazwischen finden weiß blühender Lavendel und Schleifenblume sowie rotblättriges Blutgras Platz. Dahinter erstreckt sich eine Fläche mit graublättrigem Baumwoll-Ziest. Ab Juli recken weiß blühende Steppenkerze und Silberkerze ihre Blütestiele in die Höhe. An der schmalen Beetseite kommt die sonnenverträgliche Goldrand-Funkie ‘Abba Dabba Do’ dazu. Zudem fügt sich ein zweites Perückenstrauch-Hochstämmchen ein.

 


 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
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  GARTENTIPPS MÄRZ 2021
Im März ist Pflanzzeit für viele Gehölze und Stauden. Außerdem sollten Sie schon jetzt etwas gegen die bevorstehende Schneckenplage unternehmen.

BLÜTENSTAUDEN TEILEN
Haben manche Pflanzen letztes Jahr weniger geblüht als früher? Fallen sie auseinander oder bedrängen sie sich gegenseitig? Gute Gründe für eine Verjüngungskur! Der beste Zeitpunkt fürs Teilen der meisten Stauden ist kurz vor dem Austrieb im Frühjahr. Schneiden Sie alte Stängel eine Hand breit über dem Boden ab – falls Sie das noch nicht im Herbst erledigt haben. Die Pflanzenhorste jetzt vorsichtig ausgraben und die Wurzelballen mit Spaten oder Messer teilen. Filigrane Pflanzen können Sie mit der Hand einfach auseinanderziehen. Schneiden Sie zu lange oder vertrocknete Wurzelteile ab, und arbeiten Sie Kompost ins Pflanzloch ein. Die Teilstücke werden so tief wie vorher eingesetzt. Tipp: Stauden, die im Frühjahr blühen, sollten Sie besser im Herbst teilen.

GRASNELKEN-SAMEN AUSSÄEN
An sonnigen Plätzen trägt die Grasnelke dichte rosa Blütenbälle zur Schau, die von Mai bis Juni in großer Zahl erscheinen. Ab März können Sie die bis 20 cm hohe Polsterstaude aussäen: Legen Sie die Samen in Töpfe mit Aussaaterde und drücken Sie die Saat nur leicht an. Nicht abdecken! An einem warmen Ort (mehr als 20 °C) keimen sie nach fünf bis zehn Tagen, wenn man die Samen gut feucht hält. Nach einigen Wochen können die Jungpflanzen in den Garten umsiedeln. Meist fällt die Blüte im ersten Jahr spärlich aus. Eine echte Schnellstarterin ist dagegen die neue Sorte ‘Morning Star’. Sie bringt gleich im ersten Jahr viele Blüten hervor.

SCHNEKKEN FRÜHZEITIG BEKÄMPFEN
Sobald die Temperaturen im März etwas milder werden, sollten Sie frisch austreibende Funkien und andere gefährdete Stauden wie beispielsweise Leberblümchen vor Schneckenfraß schützen. Streuen Sie dazu am besten Schneckenkorn aus – es wirkt im Frühjahr am besten, weil das Nahrungsangebot noch nicht allzu groß ist. Wenn es Ihnen gelingt, einen großen Teil der ersten Schneckengeneration frühzeitig zu vernichten, werden Sie mit den gefräßigen Weichtieren im Sommer kaum noch Probleme haben.

VERKAHLTE BUCHSEINFASSUNGEN TIEFER SETZEN
Einfassungen aus Buchsbaum verkahlen unten an schattigen Standorten leicht und werden dann unansehnlich. Aber kein Grund zur Panik: Graben Sie die Pflanzen aus und setzen Sie sie anschließend einfach eine Handbreit tiefer wieder ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Gehölzen nehmen sie diese Maßnahme nicht übel: Sie bilden einfach neue Wurzeln und treiben gut wieder durch.

ZWIEBELBLUMEN DÜNGEN
Wenn Ihre Zwiebelblumen nur spärlich treiben oder die letzten Jahre immer weniger geblüht haben, sollten Sie ihnen Dünger verabreichen. Das gilt vor allem für üppige Blüher wie Narzisse oder Tulpe. Streuen Sie einen rasch wirkenden mineralischen Volldünger, sobald die Pflanzen die ersten Blätter zeigen.

KÄLTEEMPFINDLICHE STRÄUCHER JETZT PFLANZEN
Kälteempfindliche Sträucher wie Sommerflieder, Lavendel, Säckelblume oder Bartblume pflanzt man besser jetzt im Frühjahr als im Herbst. So können die Pflanzen bis zum nächsten Winter gut einwurzeln und sind widerstandsfähiger gegen starke Fröste.

RASEN ABHARKEN UND DÜNGEN
Wenn der Frost vorbei ist, sollten Sie alte Blätter und herabgefallene Äste vom Rasen entfernen. Wichtig ist, dass der grüne Teppich jetzt viel Licht bekommt, damit er sich schnell von den Winterstrapazen erholt. Wenn es Mitte März bereits warm genug ist, sollten Sie dem Rasen außerdem mit einem Langzeit-Dünger versorgen. Im Fachhandel sind Produkte mit unterschiedlich langer Wirkungsdauer erhältlich. Achten Sie aber darauf, dass das Produkt auch Nährstoffanteile enthält, die sofort wirksam werden.

HOCHSTÄMMCHEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Ein beliebter Zierstrauch ist die Japanische Stämmchen-Weide. Damit die Krone ihre schöne Form behält, muss sie jedes Jahr Anfang März stark zurückgeschnitten werden. Das gilt ebenso fürs Mandelbäumchen (Prunus triloba) – warten Sie bei ihm aber, bis die rosa Blütenpracht vorbei ist. Bei der Hängenden Kätzchen-Weide (Salix caprea ‘Pendula’) sollten Sie ebenfalls erst dann zur Schere greifen, wenn die Blütenkätzchen abgefallen sind.

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