SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller MEISTERBETRIEB  
 
  GARTEN-BEISPIEL 1 27.10.2020 01:20 (UTC)
   
 

Vorgartenideen

Schlagworte zu diesem Artikel: Flieder, Sommerflieder, Frauenmantel, Gartengestaltung, Stauden, Rhododendron, Gartenplanung, Buchsbaum, Lavendel, Funkie, Ziergräser, Hortensie, Chinaschilf, Steppen-Salbei, Steppenkerzen.

Aus einem tristen Beet im Vorgarten mit langweiliger Strauchbepflanzung wird ein farbenfroher Blickfang. Zwei Gestaltungsideen zum Nachpflanzen.


Ausgangssituation
Ein schmales Beet neben der Grundstückseinfahrt ist mit zahlreichen Sträuchern bepflanzt. Immergrüne Laubgehölze und Nadelgehölze bestimmen die Szenerie. Die Bepflanzung ist zwar pflegeleicht, aber auffallende Blüten sind – bis auf die Hortensie im Vordergrund – eher Mangelware. Eine ausgewogenere Kombination aus Stauden und Blütensträuchern würde das Vorgartenbeet erheblich aufwerten.

Aus einem tristen Beet im Vorgarten mit langweiliger Strauchbepflanzung wird ein farbenfroher Blickfang. Zwei Gestaltungsideen zum Nachpflanzen.

Vorschlag 1: Blütenstars auf kleiner Fläche


Mit den Jahren sind die Ziersträucher im Vorgartenbeet sehr dicht geworden. Daher werden alle Pflanzen bis auf die Scheinzypresse entfernt. Dabei sollten auch die Wurzeln so weit wie möglich ausgegraben und der Boden anschließend mit lockerer, humusreicher Erde verbessert werden. Für Farbe sorgen Stauden, Blütensträucher und Ziergräser– letztere geben dem Beet auch im Winter Struktur. Während das Chinaschilf ‘Silberfeder’ in den Hintergrund gepflanzt wird, verteilen sich Tuffs von Lampenputzergras und Reiher-Federgras zwischen den Stauden.

Ab Mai blüht gelber
Frauenmantel, gefolgt von violettem Steppen-Salbei ‘Ostfriesland’, gelb-oranger Fackellilie sowie gelber Schafgarbe. Ab August öffnen sich die Blüten der Purpur-Fetthenne, die auch verblüht noch lange dekorativ ist. Bei den Sträuchern startet der Zwerg- Flieder im Mai mit duftenden rosa-lila Blütenrispen, ab Juli zieht der blauviolette Sommerflieder Blicke und Schmetterlinge auf sich. Ab August öffnen sich die blauen Blüten an den graufilzigen Trieben der Bartblume. Bedeckt man nach dem Pflanzen den Boden mit einer dicken Schicht Splitt, hat Unkraut
kaum eine Chance. Die Pflege beschränkt sich auf den Rückschnitt von Gräsern, Stauden, Sommerflieder und Bartblume im Frühjahr.

Vorschlag 2: Verjüngungskur fürs schmale Beet


Anspruchsvoller ist die Umgestaltung, wenn man die vorhandene Beetform verändert und im vorderen Bereich eine Ecke des Beetes entfernt. Die bereits vorhandene Stützmauer wird nach hinten verlegt und es entsteht ein flacher Bereich, der die Gesamtsituation großzügiger erscheinen lässt. Hier hinein passt ein Perückenstrauch-Hochstämmchen, begleitet von Tuffs aus Blutgras und Bärenfell-Schwingel. Dazwischen wird feiner heller Kies verteilt, dazu passen verschieden große Steinkugeln.

Im übrigen Teil des Beetes bleiben mit der Scheinzypresse links und zwei
Rhododendren (vor dem Haus) drei Immergrüne aus dem alten Beet erhalten. Zusätzlich werden geschnittene Buchs-Würfel gepflanzt. Dazwischen finden weiß blühender Lavendel und Schleifenblume sowie rotblättriges Blutgras Platz. Dahinter erstreckt sich eine Fläche mit graublättrigem Baumwoll-Ziest. Ab Juli recken weiß blühende Steppenkerze und Silberkerze ihre Blütestiele in die Höhe. An der schmalen Beetseite kommt die sonnenverträgliche Goldrand-Funkie ‘Abba Dabba Do’ dazu. Zudem fügt sich ein zweites Perückenstrauch-Hochstämmchen ein.

 


 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS OKTOBER 2020
Schlagworte für Oktober: Rose, Rasen, Stauden, Kompost, Zwiebelblumen, Herbstlaub, Dahlien, Blumenzwiebeln.
Die Gartensaison geht langsam aber sicher dem Ende entgegen. So bereiten Sie Ihre Pflanzen im Ziergarten auf die kalte Jahreszeit vor.

STAUDEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Schneiden Sie jetzt im Herbst nicht alle verblühten Stauden zurück. Etliche Staudenarten wie Purpursonnenhut und Fetthenne tragen Samenstände, die auch im Winter attraktiv sind. Zudem werden zum Beispiel Astern durch den frühen Rückschnitt empfindlicher gegen Frost. Auch vielen Insekten tun Sie einen Gefallen, wenn Sie mit dem Rückschnitt bis zum nächsten Frühjahr warten, denn sie nutzen die hohlen Stängel als Winterquartier. Kurzlebigen Stauden wie Stockrosen und Kokardenblumen (Gaillardia) tut ein früher Rückschnitt allerdings gut – sie leben dann länger.

MONTBRETIEN VOR FROST SCHÜTZEN
Die Knollen von Montbretien (Crocosmia) können im Winter im Boden bleiben, wenn man sie mit einer dicken Schicht aus Laub und Tannenzweigen abdeckt. Man kann sie allerdings auch wie Gladiolen in einer Kiste mit sandiger Erde im kühlen Keller überwintern.

WINTERGRÜNE STAUDEN VON LAUB BEFREIEN
Achten Sie darauf, dass wintergrüne Stauden wie Gänsekresse (Arabis) und Hornkraut (Cerastium) im Winter nicht vollständig unter einer Laubschicht verschwinden. Sie faulen unter der feuchten Decke leicht.

SOMMERBLUMEN KOMPOSTIEREN
Viele Sommerblumen sind ab Ende Oktober nicht mehr besonders ansehnlich. Räumen Sie jetzt die Beete ab und entsorgen Sie die Pflanzen auf dem Kompost. Den Boden Ihrer Sommerblumenbeete können Sie auch im Oktober noch mit einer schnell wachsenden Gründüngung wie Raps oder Winter-Roggen aufbessern.

DAHLIEN NICHT ZU FRÜH RODEN
Lassen Sie Ihre Dahlien stehen, bis das Laub völlig abgestorben ist – je länger die Freiluftsaison dauert, desto mehr Reservestoffe können die Pflanzen für den nächsten Austrieb in ihren Knollen einlagern. Leichte Fröste können den Knollen in der Erde nicht viel anhaben.

ZWIEBELBLUMEN PFLANZEN
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Tulpen, Narzissen und andere Frühlingsblüher zu pflanzen. Wenn Sie die Zwiebelblumen ins Beet oder in den Rasen setzen, sollten Sie die Pflanzstellen mit einem Stab markieren. So können Sie im nächsten Frühjahr leicht überprüfen, ob alle Zwiebeln und Knollen ausgetrieben sind.

HERBSTLAUB VOM RASEN ENTFERNEN
Waldstauden und Bodendecker wie Schaumblüte (Tiarella), Waldsteinie oder Efeu fühlen sich im Herbst unter einer Laubdecke wohl. Der Rasen hingegen braucht auch im Winter genügend Licht, damit sich keine kahlen Stellen bilden. Harken Sie den grünen Teppich daher bei Bedarf wöchentlich mit einem Laubrechen ab. Größere Laubmengen lassen sich in einfachen runden Körben aus Hasendraht platzsparend lagern.

RASEN: KAHLE STELLEN ERNEUEREN
Der Oktober ist für Hobbygärtner die letzte Gelegenheit, um kahle Stellen im Rasen auszubessern. Rauen Sie den Boden mit einem Handvertikutierer oder einem Eisenrechen auf und säen Sie die Kahlstellen möglichst mit der gleichen Saatgut-Mischung nach, aus der auch der übrige Rasen besteht. Die Nachsaat wird dünn mit Humuserde abgedeckt und gründlich gewässert. Großflächige Reparaturen sollten Sie auf das nächste Frühjahr verschieben.

ROSEN: LEICHTER RÜCKSCHNITT
Beet- und Strauchrosen brauchen bereits im Herbst einen leichten Rückschnitt. Kürzen Sie mit der Rosenschere alle besonders langen, sparrigen Triebe, so dass ein gleichmäßiger Strauch mit einer kompakten Krone entsteht. Der richtige Rückschnitt findet allerdings erst im nächsten Frühjahr statt, sobald die Forsythien ihre Blüten öffnen.

SOMMERGRÜNE GEHÖLZE UMPFLANZEN
Wenn Sie einen größeren sommergrünen Strauch oder Baum umpflanzen wollen, sollten Sie das noch im Herbst tun. Grund: Die Pflanze hat dann ausreichend Zeit, um bis zum nächsten Austrieb neue Wurzeln zu bilden. Warten Sie, bis die meisten Blätter abgefallen sind, und graben Sie das Gehölz dann mit einem großzügig bemessenen Wurzelballen aus. Der Boden am neuen Standort wird mit Komposterde ausgebessert und das Gehölz möglichst ohne Lagerzeit gleich wieder eingesetzt. Ausnahme: Immergrüne Gehölze pflanzt man im Spätsommer oder – besser – im zeitigen Frühjahr um. Sie sollten bis zum Winter gut eingewurzelt sein, da sie bei Frost sonst Blattschäden erleiden können.

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