SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTEN-BEISPIEL 2 25.05.2018 01:25 (UTC)
   
 

Vom Neubau-Grundstück zum Garten

Nach dem Hausbau sieht das Grundstück meistens ziemlich trostlos aus. Aber keine Sorge: Schon mit wenig Aufwand können Sie den Grundstein für einen schönen Garten legen.

VORHER: Das Haus ist fertig, aber der Garten ist bislang eine Einöde. Selbst eine optische Abgrenzung zum bereits angelegten Nachbargarten fehlt noch.

 RUHEZONE AM TEICH
Auch in einem kleinen Garten muss man nicht auf einen Teich verzichten. Wichtig ist, dass die Wasseroberfläche nicht den ganzen Tag in der prallen Sonne liegt. Hier spenden ein Japanischer Fächer-Ahorn und eine Hänge-Blauzeder am Teichufer je nach Sonnenstand den notwendigen Schatten.
Im großzügig angelegten Beet am Teich ziehen blühende Stauden wie Blut-Weiderich und Sibirische Schwertlilie die Blicke auf sich. Ab Juli nicken die gelben Blütenglocken der Taglilie leicht im Sommerwind. Unverzichtbar in Wassernähe sind zudem Ziergräser wie Chinaschilf und Morgenstern-Segge. Im Teich wächst eine kleine Seerose, in Ufernähe breitet sich Tannenwedel aus.

Die üppigen rosafarbenen Mädesüß-Blüten öffnen sich im Juni. Die Immergrüne Heckenkirsche wird nur einen Meter hoch und bedeckt große Flächen mit leicht überhängenden Zweigen. Bereits im Mai öffnen sich ihre kleinen weißen Blüten, danach reifen zierliche schwarze Beeren. Der Strauch ist sehr robust und lässt sich ganz einfach mit der Gartenschere im Zaum halten.

Auf einer kleinen Pflasterfläche aus Granitsteinen kann man entweder eine gemütliche Liege oder eine komplette Sitzgruppe aufstellen. An der Grenze zum Nachbarn hält ein einfacher, etwa 180 cm hoher, graublau lasierter Holzzaun unerwünschte Blicke fern. Die bereits im Mai rosa blühende Clematis macropetala und eine violettblaue Clematis viticella erobern an Spanndrähten die Holzwand und sorgen so für luftiges Grün in der Höhe.


PLATZ FÜR DIE GANZE FAMILIE
Eltern mit kleinen Kindern brauchen in erster Linie einen Garten mit Platz zum Spielen. Doch auch auf Naschobst oder Blumen muss man auf kleiner Fläche nicht verzichten, wie dieses Beispiel zeigt.

Vier gleich große, rechteckige Beete, die mit einer niedrigen Buchshecke eingefasst sind, beherbergen kleine Obstbäume und Erdbeeren zum Naschen. In einer Ecke sind winterharte Kräuter wie Thymian, Oregano, Salbei und Zitronenmelisse zu finden, die man häufig in der Küche braucht. Ansonsten wachsen hier Stauden mit langer Blütezeit, zum Beispiel Sonnenhut und Frauenmantel sowie die bereits im Frühjahr blühende Wolfsmilch.

In zwei Beeten wachsen jedes Jahr neue Sommerblumen. Sie können entweder Mischungen oder einzelne Arten wie Kapuzinerkresse, Ringelblume oder Jungfer im Grünen aussäen. Eine Hainbuchen-Hecke schirmt das Grundstück zum Nachbarn ab. Die rosa blühende Deutzie glänzt ab Juni mit langer Blütezeit.

Im hinteren Teil des Gartens ist noch genug Platz für den Nachwuchs. Hier können sie im Sand spielen oder an Spielgeräten turnen. Wenn die Kinder größer sind, können Sie diesen Platz ebenfalls in blühende Beete umwandeln.
 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS MAI 2018
Dahlien pflanzen, Rasen aussäen, Tulpen roden, Formgehölze schneiden: Im Mai ist im Ziergarten allerhand zu tun. Hier finden Sie die besten Tipps.

SEEROSEN PFLANZEN
Das Wasser im Gartenteich hat im Mai die richtige Temperatur, um neue Seerosen zu pflanzen. Setzen Sie die Seerosen in spezielle Pflanzkörbe mit Seerosenerde und senken Sie die Körbe auf die für die jeweilige Seerose richtige Wassertiefe ab. Beschädigte und abgestorbene Blätter sollten Sie vor dem Pflanzen entfernen und die Topfoberfläche anschließend mit einer Schicht Kies vor dem Aufschwimmen schützen. Grobmaschige Gittertöpfe kleiden Sie am besten mit Vlies oder Sackleinen aus, damit die Seerosenerde nicht ausgespült wird.

BLUMENWIESE ANLEGEN
Der Mai ist ein guter Monat, um eine Blumenwiese anzulegen. Graben Sie die Fläche um, zerkleinern Sie grobe Erdklumpen mit einem Kultivator und ebnen Sie die Fläche mit einer Harke ein, so dass ein feinkrümeliges Saatbett entsteht. Am besten eignet sich dafür eine Heuharke aus Holz oder Aluminium. Die Samen werden nach Packungsanleitung ausgesät. leicht eingeharkt und nach der Aussaat bis zum Keimen gleichmäßig feucht gehalten. Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich Saatgut-Mischungen, die auf Ihre Bodenverhältnisse abgestimmt sind – eine Blumenmischung für magere Sandböden beispielsweise verschwindet innerhalb weniger Jahre wieder, wenn sie auf einem feuchten Lehmboden ausgesät wird.

FORMGEHÖLZE SCHNEIDEN
Im Mai müssen Sie den frischen Austrieb Ihrer Formgehölze zum ersten Mal stutzen. Verwenden Sie dafür am besten eine Akku-Strauchschere oder eine kleine Handheckenschere. Besonders detaillierte Konturen sollten Sie mit einer normalen Gartenschere oder einer Schafschere herausarbeiten. Bei Kiefern in Bonsai-Form bricht man die noch weichen neuen Triebe einfach mit den Fingern in der Mitte durch, denn so werden die jungen Nadeln nicht beschädigt. Nach dem Schnitt sollten Sie die Formgehölze düngen, um den neuen Austrieb zu unterstützen.

RINDENMULCH AUSBRINGEN
Eine Mulchschicht im Beet hat viele Vorteile: Sie versorgt den Boden mit Humus, hält ihn locker und länger feucht. Anfang Mai ist der beste Zeitpunkt, um sie auszubringen, denn der Boden hat sich jetzt ausreichend erwärmt. Bewährt haben sich Holzhäcksel, Rindenmulch oder Rindenkompost. Wichtig: Streuen Sie vor dem Abdecken des Bodens reichlich Hornspäne aus, da die Zersetzungsprozesse in der nährstoffarmen Mulchschicht viel Stickstoff binden.

VORGEZOGENE SOMMERBLUMEN AUSPFLANZEN
Sommerblumen, die Sie im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vorgezogen haben, dürfen ab Mitte Mai ins Beet. Mit den Studentenblumen (Tagetes) und Zinnien sollten Sie bei kühler Witterung allerdings bis Ende Mai warten, denn sie brauchen zum schnellen Anwachsen unbedingt warmen Boden.

ZWIEBELBLUMEN: VERBLÜHTES ABSCHNEIDEN
Sobald Zwiebelblumen verblüht sind, sollten Sie die zurückbleibenden Fruchtkapseln abschneiden. Das ist vor allem bei Tulpen, Narzissen und Kaiserkronen (Fritillaria) wichtig. Sie setzen leicht Samen an, was die Frühlingsblüher sehr viel Kraft kostet.

TULPEN RODEN UND EINLAGERN
Ende des Monats haben die ersten Tulpen ihre Vegetationsperiode beendet und beginnen damit, alle benötigten Nährstoffe wieder in die Blumenzwiebeln einzulagern. Nehmen Sie die Pflanzen jetzt aus dem Beet und lagern Sie die Zwiebeln mitsamt dem welkenden Spross trocken und dunkel in einer Kiste mit Sand. Im Herbst können Sie die Tulpenzwiebeln dann wieder in die Beete auspflanzen.

ROSEN: WILDTRIEBE ABREISSEN
Bei Rosen bilden sich oft Wildtriebe, die in der Nähe der Basis aus der Erde wachsen. Sie müssen direkt am Stamm abgerissen werden, denn aus verbleibenden Knospen wachsen sonst erneut Wildtriebe. Folgende Technik hat sich bewährt: Wurzelhals vorsichtig freigraben, anschließend die Rinde unter dem Wildtrieb mit einem scharfen Messer waagerecht einschneiden und den Trieb nach unten abreißen. Mit dem kurzen waagerechten Schnitt verhindern Sie, dass die Wunden zu groß werden.

RASEN AUSSÄEN
Im Mai ist die günstigste Zeit, um einen neuen Rasen anzulegen. Vorher ist es oft zu kühl, denn die Grassamen brauchen zum Keimen auch nachts eine Mindesttemperatur von 10 °C. Den Boden mit einer Fräse oder Motorhacke lockern, dann die Fläche mit einem breiten Rechen einebnen. Das Saatgut mit einem Streuwagen ausbringen, Fläche walzen und mit einem Regner gründlich wässern. Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich Markensaatgut! Mischungen wie "Berliner Tiergarten" sind zwar billig, aber qualitativ minderwertig. Sie wachsen zu schnell und bilden keine dichte Grasnarbe.

DAHLIEN PFLANZEN
Anfang Mai kommen die überwinterten Dahlienknollen wieder in den Boden – idealerweise an einen sonnigen Standort mit sandiger Erde. Falls deren Blühfreude in den letzten Jahren nachgelassen hat, sollten Sie die neuen Triebe reduzieren und nur die stärksten stehen lassen. Alternativ könnnen Sie die Knollen vor dem Auspflanzen teilen – auch das regt die Blütenbildung an.

UNKRAUTBEKÄMPFUNG
Warm-feuchtes Wetter lässt im Mai auch das Unkraut wieder kräftig sprießen. Arbeiten Sie daher Ihre Stauden- und Sommerblumenbeete regelmäßig mit der Hacke durch, damit die Unkräuter nicht zur Samenreife kommen.

RHODODENDRON: BRAUNE KNOSPEN ENTFERNEN
Wenn Ihre Rhododendron braunschwarze, vertrocknete Blütenknospen tragen, sollen Sie diese spätestens Anfang Mai entfernen. Grund: Die Knospen enthalten die Gelege der Rhododendron-Zikade. Die Schädlinge schlüpfen je nach Witterung oft schon ab Mitte Mai und befallen dann im Juni/Juli die neuen Blütenknospen. Entsorgen Sie die abgestorbenen Knospen am besten mit dem Hausmüll.

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