SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTEN-BEISPIEL 2 23.10.2019 16:35 (UTC)
   
 

Vom Neubau-Grundstück zum Garten

Nach dem Hausbau sieht das Grundstück meistens ziemlich trostlos aus. Aber keine Sorge: Schon mit wenig Aufwand können Sie den Grundstein für einen schönen Garten legen.

VORHER: Das Haus ist fertig, aber der Garten ist bislang eine Einöde. Selbst eine optische Abgrenzung zum bereits angelegten Nachbargarten fehlt noch.

 RUHEZONE AM TEICH
Auch in einem kleinen Garten muss man nicht auf einen Teich verzichten. Wichtig ist, dass die Wasseroberfläche nicht den ganzen Tag in der prallen Sonne liegt. Hier spenden ein Japanischer Fächer-Ahorn und eine Hänge-Blauzeder am Teichufer je nach Sonnenstand den notwendigen Schatten.
Im großzügig angelegten Beet am Teich ziehen blühende Stauden wie Blut-Weiderich und Sibirische Schwertlilie die Blicke auf sich. Ab Juli nicken die gelben Blütenglocken der Taglilie leicht im Sommerwind. Unverzichtbar in Wassernähe sind zudem Ziergräser wie Chinaschilf und Morgenstern-Segge. Im Teich wächst eine kleine Seerose, in Ufernähe breitet sich Tannenwedel aus.

Die üppigen rosafarbenen Mädesüß-Blüten öffnen sich im Juni. Die Immergrüne Heckenkirsche wird nur einen Meter hoch und bedeckt große Flächen mit leicht überhängenden Zweigen. Bereits im Mai öffnen sich ihre kleinen weißen Blüten, danach reifen zierliche schwarze Beeren. Der Strauch ist sehr robust und lässt sich ganz einfach mit der Gartenschere im Zaum halten.

Auf einer kleinen Pflasterfläche aus Granitsteinen kann man entweder eine gemütliche Liege oder eine komplette Sitzgruppe aufstellen. An der Grenze zum Nachbarn hält ein einfacher, etwa 180 cm hoher, graublau lasierter Holzzaun unerwünschte Blicke fern. Die bereits im Mai rosa blühende Clematis macropetala und eine violettblaue Clematis viticella erobern an Spanndrähten die Holzwand und sorgen so für luftiges Grün in der Höhe.


PLATZ FÜR DIE GANZE FAMILIE
Eltern mit kleinen Kindern brauchen in erster Linie einen Garten mit Platz zum Spielen. Doch auch auf Naschobst oder Blumen muss man auf kleiner Fläche nicht verzichten, wie dieses Beispiel zeigt.

Vier gleich große, rechteckige Beete, die mit einer niedrigen Buchshecke eingefasst sind, beherbergen kleine Obstbäume und Erdbeeren zum Naschen. In einer Ecke sind winterharte Kräuter wie Thymian, Oregano, Salbei und Zitronenmelisse zu finden, die man häufig in der Küche braucht. Ansonsten wachsen hier Stauden mit langer Blütezeit, zum Beispiel Sonnenhut und Frauenmantel sowie die bereits im Frühjahr blühende Wolfsmilch.

In zwei Beeten wachsen jedes Jahr neue Sommerblumen. Sie können entweder Mischungen oder einzelne Arten wie Kapuzinerkresse, Ringelblume oder Jungfer im Grünen aussäen. Eine Hainbuchen-Hecke schirmt das Grundstück zum Nachbarn ab. Die rosa blühende Deutzie glänzt ab Juni mit langer Blütezeit.

Im hinteren Teil des Gartens ist noch genug Platz für den Nachwuchs. Hier können sie im Sand spielen oder an Spielgeräten turnen. Wenn die Kinder größer sind, können Sie diesen Platz ebenfalls in blühende Beete umwandeln.
 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS OKTOBER 2019
Schlagworte für Oktober: Rose, Rasen, Stauden, Kompost, Zwiebelblumen, Herbstlaub, Dahlien, Blumenzwiebeln.
Die Gartensaison geht langsam aber sicher dem Ende entgegen. So bereiten Sie Ihre Pflanzen im Ziergarten auf die kalte Jahreszeit vor.

STAUDEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Schneiden Sie jetzt im Herbst nicht alle verblühten Stauden zurück. Etliche Staudenarten wie Purpursonnenhut und Fetthenne tragen Samenstände, die auch im Winter attraktiv sind. Zudem werden zum Beispiel Astern durch den frühen Rückschnitt empfindlicher gegen Frost. Auch vielen Insekten tun Sie einen Gefallen, wenn Sie mit dem Rückschnitt bis zum nächsten Frühjahr warten, denn sie nutzen die hohlen Stängel als Winterquartier. Kurzlebigen Stauden wie Stockrosen und Kokardenblumen (Gaillardia) tut ein früher Rückschnitt allerdings gut – sie leben dann länger.

MONTBRETIEN VOR FROST SCHÜTZEN
Die Knollen von Montbretien (Crocosmia) können im Winter im Boden bleiben, wenn man sie mit einer dicken Schicht aus Laub und Tannenzweigen abdeckt. Man kann sie allerdings auch wie Gladiolen in einer Kiste mit sandiger Erde im kühlen Keller überwintern.

WINTERGRÜNE STAUDEN VON LAUB BEFREIEN
Achten Sie darauf, dass wintergrüne Stauden wie Gänsekresse (Arabis) und Hornkraut (Cerastium) im Winter nicht vollständig unter einer Laubschicht verschwinden. Sie faulen unter der feuchten Decke leicht.

SOMMERBLUMEN KOMPOSTIEREN
Viele Sommerblumen sind ab Ende Oktober nicht mehr besonders ansehnlich. Räumen Sie jetzt die Beete ab und entsorgen Sie die Pflanzen auf dem Kompost. Den Boden Ihrer Sommerblumenbeete können Sie auch im Oktober noch mit einer schnell wachsenden Gründüngung wie Raps oder Winter-Roggen aufbessern.

DAHLIEN NICHT ZU FRÜH RODEN
Lassen Sie Ihre Dahlien stehen, bis das Laub völlig abgestorben ist – je länger die Freiluftsaison dauert, desto mehr Reservestoffe können die Pflanzen für den nächsten Austrieb in ihren Knollen einlagern. Leichte Fröste können den Knollen in der Erde nicht viel anhaben.

ZWIEBELBLUMEN PFLANZEN
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Tulpen, Narzissen und andere Frühlingsblüher zu pflanzen. Wenn Sie die Zwiebelblumen ins Beet oder in den Rasen setzen, sollten Sie die Pflanzstellen mit einem Stab markieren. So können Sie im nächsten Frühjahr leicht überprüfen, ob alle Zwiebeln und Knollen ausgetrieben sind.

HERBSTLAUB VOM RASEN ENTFERNEN
Waldstauden und Bodendecker wie Schaumblüte (Tiarella), Waldsteinie oder Efeu fühlen sich im Herbst unter einer Laubdecke wohl. Der Rasen hingegen braucht auch im Winter genügend Licht, damit sich keine kahlen Stellen bilden. Harken Sie den grünen Teppich daher bei Bedarf wöchentlich mit einem Laubrechen ab. Größere Laubmengen lassen sich in einfachen runden Körben aus Hasendraht platzsparend lagern.

RASEN: KAHLE STELLEN ERNEUEREN
Der Oktober ist für Hobbygärtner die letzte Gelegenheit, um kahle Stellen im Rasen auszubessern. Rauen Sie den Boden mit einem Handvertikutierer oder einem Eisenrechen auf und säen Sie die Kahlstellen möglichst mit der gleichen Saatgut-Mischung nach, aus der auch der übrige Rasen besteht. Die Nachsaat wird dünn mit Humuserde abgedeckt und gründlich gewässert. Großflächige Reparaturen sollten Sie auf das nächste Frühjahr verschieben.

ROSEN: LEICHTER RÜCKSCHNITT
Beet- und Strauchrosen brauchen bereits im Herbst einen leichten Rückschnitt. Kürzen Sie mit der Rosenschere alle besonders langen, sparrigen Triebe, so dass ein gleichmäßiger Strauch mit einer kompakten Krone entsteht. Der richtige Rückschnitt findet allerdings erst im nächsten Frühjahr statt, sobald die Forsythien ihre Blüten öffnen.

SOMMERGRÜNE GEHÖLZE UMPFLANZEN
Wenn Sie einen größeren sommergrünen Strauch oder Baum umpflanzen wollen, sollten Sie das noch im Herbst tun. Grund: Die Pflanze hat dann ausreichend Zeit, um bis zum nächsten Austrieb neue Wurzeln zu bilden. Warten Sie, bis die meisten Blätter abgefallen sind, und graben Sie das Gehölz dann mit einem großzügig bemessenen Wurzelballen aus. Der Boden am neuen Standort wird mit Komposterde ausgebessert und das Gehölz möglichst ohne Lagerzeit gleich wieder eingesetzt. Ausnahme: Immergrüne Gehölze pflanzt man im Spätsommer oder – besser – im zeitigen Frühjahr um. Sie sollten bis zum Winter gut eingewurzelt sein, da sie bei Frost sonst Blattschäden erleiden können.

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