SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller MEISTERBETRIEB  
 
  GARTEN-BEISPIEL 2 20.04.2021 14:08 (UTC)
   
 

Vom Neubau-Grundstück zum Garten

Nach dem Hausbau sieht das Grundstück meistens ziemlich trostlos aus. Aber keine Sorge: Schon mit wenig Aufwand können Sie den Grundstein für einen schönen Garten legen.

VORHER: Das Haus ist fertig, aber der Garten ist bislang eine Einöde. Selbst eine optische Abgrenzung zum bereits angelegten Nachbargarten fehlt noch.

 RUHEZONE AM TEICH
Auch in einem kleinen Garten muss man nicht auf einen Teich verzichten. Wichtig ist, dass die Wasseroberfläche nicht den ganzen Tag in der prallen Sonne liegt. Hier spenden ein Japanischer Fächer-Ahorn und eine Hänge-Blauzeder am Teichufer je nach Sonnenstand den notwendigen Schatten.
Im großzügig angelegten Beet am Teich ziehen blühende Stauden wie Blut-Weiderich und Sibirische Schwertlilie die Blicke auf sich. Ab Juli nicken die gelben Blütenglocken der Taglilie leicht im Sommerwind. Unverzichtbar in Wassernähe sind zudem Ziergräser wie Chinaschilf und Morgenstern-Segge. Im Teich wächst eine kleine Seerose, in Ufernähe breitet sich Tannenwedel aus.

Die üppigen rosafarbenen Mädesüß-Blüten öffnen sich im Juni. Die Immergrüne Heckenkirsche wird nur einen Meter hoch und bedeckt große Flächen mit leicht überhängenden Zweigen. Bereits im Mai öffnen sich ihre kleinen weißen Blüten, danach reifen zierliche schwarze Beeren. Der Strauch ist sehr robust und lässt sich ganz einfach mit der Gartenschere im Zaum halten.

Auf einer kleinen Pflasterfläche aus Granitsteinen kann man entweder eine gemütliche Liege oder eine komplette Sitzgruppe aufstellen. An der Grenze zum Nachbarn hält ein einfacher, etwa 180 cm hoher, graublau lasierter Holzzaun unerwünschte Blicke fern. Die bereits im Mai rosa blühende Clematis macropetala und eine violettblaue Clematis viticella erobern an Spanndrähten die Holzwand und sorgen so für luftiges Grün in der Höhe.


PLATZ FÜR DIE GANZE FAMILIE
Eltern mit kleinen Kindern brauchen in erster Linie einen Garten mit Platz zum Spielen. Doch auch auf Naschobst oder Blumen muss man auf kleiner Fläche nicht verzichten, wie dieses Beispiel zeigt.

Vier gleich große, rechteckige Beete, die mit einer niedrigen Buchshecke eingefasst sind, beherbergen kleine Obstbäume und Erdbeeren zum Naschen. In einer Ecke sind winterharte Kräuter wie Thymian, Oregano, Salbei und Zitronenmelisse zu finden, die man häufig in der Küche braucht. Ansonsten wachsen hier Stauden mit langer Blütezeit, zum Beispiel Sonnenhut und Frauenmantel sowie die bereits im Frühjahr blühende Wolfsmilch.

In zwei Beeten wachsen jedes Jahr neue Sommerblumen. Sie können entweder Mischungen oder einzelne Arten wie Kapuzinerkresse, Ringelblume oder Jungfer im Grünen aussäen. Eine Hainbuchen-Hecke schirmt das Grundstück zum Nachbarn ab. Die rosa blühende Deutzie glänzt ab Juni mit langer Blütezeit.

Im hinteren Teil des Gartens ist noch genug Platz für den Nachwuchs. Hier können sie im Sand spielen oder an Spielgeräten turnen. Wenn die Kinder größer sind, können Sie diesen Platz ebenfalls in blühende Beete umwandeln.
 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS MÄRZ 2021
Im März ist Pflanzzeit für viele Gehölze und Stauden. Außerdem sollten Sie schon jetzt etwas gegen die bevorstehende Schneckenplage unternehmen.

BLÜTENSTAUDEN TEILEN
Haben manche Pflanzen letztes Jahr weniger geblüht als früher? Fallen sie auseinander oder bedrängen sie sich gegenseitig? Gute Gründe für eine Verjüngungskur! Der beste Zeitpunkt fürs Teilen der meisten Stauden ist kurz vor dem Austrieb im Frühjahr. Schneiden Sie alte Stängel eine Hand breit über dem Boden ab – falls Sie das noch nicht im Herbst erledigt haben. Die Pflanzenhorste jetzt vorsichtig ausgraben und die Wurzelballen mit Spaten oder Messer teilen. Filigrane Pflanzen können Sie mit der Hand einfach auseinanderziehen. Schneiden Sie zu lange oder vertrocknete Wurzelteile ab, und arbeiten Sie Kompost ins Pflanzloch ein. Die Teilstücke werden so tief wie vorher eingesetzt. Tipp: Stauden, die im Frühjahr blühen, sollten Sie besser im Herbst teilen.

GRASNELKEN-SAMEN AUSSÄEN
An sonnigen Plätzen trägt die Grasnelke dichte rosa Blütenbälle zur Schau, die von Mai bis Juni in großer Zahl erscheinen. Ab März können Sie die bis 20 cm hohe Polsterstaude aussäen: Legen Sie die Samen in Töpfe mit Aussaaterde und drücken Sie die Saat nur leicht an. Nicht abdecken! An einem warmen Ort (mehr als 20 °C) keimen sie nach fünf bis zehn Tagen, wenn man die Samen gut feucht hält. Nach einigen Wochen können die Jungpflanzen in den Garten umsiedeln. Meist fällt die Blüte im ersten Jahr spärlich aus. Eine echte Schnellstarterin ist dagegen die neue Sorte ‘Morning Star’. Sie bringt gleich im ersten Jahr viele Blüten hervor.

SCHNEKKEN FRÜHZEITIG BEKÄMPFEN
Sobald die Temperaturen im März etwas milder werden, sollten Sie frisch austreibende Funkien und andere gefährdete Stauden wie beispielsweise Leberblümchen vor Schneckenfraß schützen. Streuen Sie dazu am besten Schneckenkorn aus – es wirkt im Frühjahr am besten, weil das Nahrungsangebot noch nicht allzu groß ist. Wenn es Ihnen gelingt, einen großen Teil der ersten Schneckengeneration frühzeitig zu vernichten, werden Sie mit den gefräßigen Weichtieren im Sommer kaum noch Probleme haben.

VERKAHLTE BUCHSEINFASSUNGEN TIEFER SETZEN
Einfassungen aus Buchsbaum verkahlen unten an schattigen Standorten leicht und werden dann unansehnlich. Aber kein Grund zur Panik: Graben Sie die Pflanzen aus und setzen Sie sie anschließend einfach eine Handbreit tiefer wieder ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Gehölzen nehmen sie diese Maßnahme nicht übel: Sie bilden einfach neue Wurzeln und treiben gut wieder durch.

ZWIEBELBLUMEN DÜNGEN
Wenn Ihre Zwiebelblumen nur spärlich treiben oder die letzten Jahre immer weniger geblüht haben, sollten Sie ihnen Dünger verabreichen. Das gilt vor allem für üppige Blüher wie Narzisse oder Tulpe. Streuen Sie einen rasch wirkenden mineralischen Volldünger, sobald die Pflanzen die ersten Blätter zeigen.

KÄLTEEMPFINDLICHE STRÄUCHER JETZT PFLANZEN
Kälteempfindliche Sträucher wie Sommerflieder, Lavendel, Säckelblume oder Bartblume pflanzt man besser jetzt im Frühjahr als im Herbst. So können die Pflanzen bis zum nächsten Winter gut einwurzeln und sind widerstandsfähiger gegen starke Fröste.

RASEN ABHARKEN UND DÜNGEN
Wenn der Frost vorbei ist, sollten Sie alte Blätter und herabgefallene Äste vom Rasen entfernen. Wichtig ist, dass der grüne Teppich jetzt viel Licht bekommt, damit er sich schnell von den Winterstrapazen erholt. Wenn es Mitte März bereits warm genug ist, sollten Sie dem Rasen außerdem mit einem Langzeit-Dünger versorgen. Im Fachhandel sind Produkte mit unterschiedlich langer Wirkungsdauer erhältlich. Achten Sie aber darauf, dass das Produkt auch Nährstoffanteile enthält, die sofort wirksam werden.

HOCHSTÄMMCHEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Ein beliebter Zierstrauch ist die Japanische Stämmchen-Weide. Damit die Krone ihre schöne Form behält, muss sie jedes Jahr Anfang März stark zurückgeschnitten werden. Das gilt ebenso fürs Mandelbäumchen (Prunus triloba) – warten Sie bei ihm aber, bis die rosa Blütenpracht vorbei ist. Bei der Hängenden Kätzchen-Weide (Salix caprea ‘Pendula’) sollten Sie ebenfalls erst dann zur Schere greifen, wenn die Blütenkätzchen abgefallen sind.

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