SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTEN-BEISPIEL 3 23.10.2019 16:36 (UTC)
   
 

 

Kleiner Garten - große Wirkung

Auch ein nur 60 Quadratmeter großer Garten kommt mit ein paar kreativen Ideen richtig groß raus! Die Pflanzpläne für beide Gestaltungsvorschläge können Sie als PDF-Dokument herunterladen und ausdrucken.

 

VORHER: Eine 60 Quadratmeter große Fläche neben dem Haus soll zum Traumgarten werden, den man auch über die Terrasse betreten kann.

  

KLEINER GARTEN IM EDLEN LOOK
Wasser belebt jeden Garten. In diesem Beispiel bildet ein gemauertes Wasserbecken mit Fontänen das Zentrum des neuen Gartens. Rundherum sind sandfarbene Fliesen verlegt. Das Ganze wird von einem breiten Beet eingefasst, das mit kleinen Bäumen, Gräsern, Rosen und Stauden bepflanzt wird.

Klassisch und edel wirken dabei die Blütenfarben Rot und Weiß. Rote Beetrose 'Rotkäppchen' , Dahlien und Orientalischer Mohn sind für diese Gestaltung ideal. Dazu passen weiß blühende Partner wie Schleierkraut und Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum 'Album') sowie die rosablühende Herbst-Anemone 'Königin Charlotte'. Dazwischen kommt das Chinaschilf (Miscanthus) gut zur Geltung.

Den besonderen Pfiff machen jedoch die symmetrisch in alle vier Beetecken gepflanzten Säulenzypressen aus. Sie sind winterhart und erinnern an die schlanken Zypressen der traumhaften Gärten Italiens. Vier Zieräpfel 'Van Eseltine', die ebenfalls in den Beetecken gepflanzt werden, überragen alles. Sie verleihen dem Garten Höhe und begeistern schon im Mai mit rosafarbenen Blüten und im Herbst mit gelbem Fruchtschmuck. Die Blütezeit beginnt mit Mohn im Mai, gefolgt von Rosen im Juni, Juli und den Anemonen ab August. Alle hier verwendeten Pflanzen brauchen einen sonnigen Standort im Garten.

VOLLE BLÜTENPRACHT VORAUS
Für alle Rosenfans ist dieser Vorschlag für einen sonnigen Garten mit nährstoffreichem Boden genau das Richtige. Von der Terrasse führt ein schmaler Rasenweg zur Straße, vorbei an üppiger Rosenpracht und schönen Staudenbegleitern.

In Rosa blüht die Kletterrose 'Jasmina' vorne links an einem stabilen Rankgerüst. In Karminrosa ziert die halbgefüllte Beetrose 'Neon' ab Juni zwischen Stauden. Die grüngelben Blütenwolken von Frauenmantel sind dabei ebenso schöne Partner wie die Flammenblume 'Sommerfreude', deren zartrosa Blüten einen roten Fleck haben. Bereits im Mai blüht die rosafarbene Pfingstrose und verströmt ihren süßlichen Duft. Vor der Hainbuchen-Hecke leuchten von Juni bis Juli die gelben Blütenstiele der Steppenkerze.

Im Spätsommer blühen Fetthenne 'Herbstfreude' und Glattblatt-Aster 'Fellow Ship' in Rosa. Diese Stauden sollten Sie erst im Frühjar zurückschneiden. Herrliche Farbtupfer zwischen den Rosen und Stauden sind die kompakt wachsende rotblättrige Berberitze (Berberis thunbergii 'Bagatelle') sowie die Kupfer-Hirse, deren Halme ab August rötliche Spitzen bekommt.

An den im Beet verteilten Obelisken öffnet die hellviolette Clematis 'Masquerade' ab Ende Mai ihre Blüten. Als idealer Hausbaum im hinteren Gartenbereich eignet sich die Scheinakazie 'Casque Rouge'. Sie wird etwa sechs Meter hoch und glänzt ab Ende Mai mit duftenden violettroten Blütentrauben.

 

 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS OKTOBER 2019
Schlagworte für Oktober: Rose, Rasen, Stauden, Kompost, Zwiebelblumen, Herbstlaub, Dahlien, Blumenzwiebeln.
Die Gartensaison geht langsam aber sicher dem Ende entgegen. So bereiten Sie Ihre Pflanzen im Ziergarten auf die kalte Jahreszeit vor.

STAUDEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Schneiden Sie jetzt im Herbst nicht alle verblühten Stauden zurück. Etliche Staudenarten wie Purpursonnenhut und Fetthenne tragen Samenstände, die auch im Winter attraktiv sind. Zudem werden zum Beispiel Astern durch den frühen Rückschnitt empfindlicher gegen Frost. Auch vielen Insekten tun Sie einen Gefallen, wenn Sie mit dem Rückschnitt bis zum nächsten Frühjahr warten, denn sie nutzen die hohlen Stängel als Winterquartier. Kurzlebigen Stauden wie Stockrosen und Kokardenblumen (Gaillardia) tut ein früher Rückschnitt allerdings gut – sie leben dann länger.

MONTBRETIEN VOR FROST SCHÜTZEN
Die Knollen von Montbretien (Crocosmia) können im Winter im Boden bleiben, wenn man sie mit einer dicken Schicht aus Laub und Tannenzweigen abdeckt. Man kann sie allerdings auch wie Gladiolen in einer Kiste mit sandiger Erde im kühlen Keller überwintern.

WINTERGRÜNE STAUDEN VON LAUB BEFREIEN
Achten Sie darauf, dass wintergrüne Stauden wie Gänsekresse (Arabis) und Hornkraut (Cerastium) im Winter nicht vollständig unter einer Laubschicht verschwinden. Sie faulen unter der feuchten Decke leicht.

SOMMERBLUMEN KOMPOSTIEREN
Viele Sommerblumen sind ab Ende Oktober nicht mehr besonders ansehnlich. Räumen Sie jetzt die Beete ab und entsorgen Sie die Pflanzen auf dem Kompost. Den Boden Ihrer Sommerblumenbeete können Sie auch im Oktober noch mit einer schnell wachsenden Gründüngung wie Raps oder Winter-Roggen aufbessern.

DAHLIEN NICHT ZU FRÜH RODEN
Lassen Sie Ihre Dahlien stehen, bis das Laub völlig abgestorben ist – je länger die Freiluftsaison dauert, desto mehr Reservestoffe können die Pflanzen für den nächsten Austrieb in ihren Knollen einlagern. Leichte Fröste können den Knollen in der Erde nicht viel anhaben.

ZWIEBELBLUMEN PFLANZEN
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Tulpen, Narzissen und andere Frühlingsblüher zu pflanzen. Wenn Sie die Zwiebelblumen ins Beet oder in den Rasen setzen, sollten Sie die Pflanzstellen mit einem Stab markieren. So können Sie im nächsten Frühjahr leicht überprüfen, ob alle Zwiebeln und Knollen ausgetrieben sind.

HERBSTLAUB VOM RASEN ENTFERNEN
Waldstauden und Bodendecker wie Schaumblüte (Tiarella), Waldsteinie oder Efeu fühlen sich im Herbst unter einer Laubdecke wohl. Der Rasen hingegen braucht auch im Winter genügend Licht, damit sich keine kahlen Stellen bilden. Harken Sie den grünen Teppich daher bei Bedarf wöchentlich mit einem Laubrechen ab. Größere Laubmengen lassen sich in einfachen runden Körben aus Hasendraht platzsparend lagern.

RASEN: KAHLE STELLEN ERNEUEREN
Der Oktober ist für Hobbygärtner die letzte Gelegenheit, um kahle Stellen im Rasen auszubessern. Rauen Sie den Boden mit einem Handvertikutierer oder einem Eisenrechen auf und säen Sie die Kahlstellen möglichst mit der gleichen Saatgut-Mischung nach, aus der auch der übrige Rasen besteht. Die Nachsaat wird dünn mit Humuserde abgedeckt und gründlich gewässert. Großflächige Reparaturen sollten Sie auf das nächste Frühjahr verschieben.

ROSEN: LEICHTER RÜCKSCHNITT
Beet- und Strauchrosen brauchen bereits im Herbst einen leichten Rückschnitt. Kürzen Sie mit der Rosenschere alle besonders langen, sparrigen Triebe, so dass ein gleichmäßiger Strauch mit einer kompakten Krone entsteht. Der richtige Rückschnitt findet allerdings erst im nächsten Frühjahr statt, sobald die Forsythien ihre Blüten öffnen.

SOMMERGRÜNE GEHÖLZE UMPFLANZEN
Wenn Sie einen größeren sommergrünen Strauch oder Baum umpflanzen wollen, sollten Sie das noch im Herbst tun. Grund: Die Pflanze hat dann ausreichend Zeit, um bis zum nächsten Austrieb neue Wurzeln zu bilden. Warten Sie, bis die meisten Blätter abgefallen sind, und graben Sie das Gehölz dann mit einem großzügig bemessenen Wurzelballen aus. Der Boden am neuen Standort wird mit Komposterde ausgebessert und das Gehölz möglichst ohne Lagerzeit gleich wieder eingesetzt. Ausnahme: Immergrüne Gehölze pflanzt man im Spätsommer oder – besser – im zeitigen Frühjahr um. Sie sollten bis zum Winter gut eingewurzelt sein, da sie bei Frost sonst Blattschäden erleiden können.

© 1998-2019 SKM-GaLaBau Günter Müller Goldhecker Weg 6, D-61276 Weilrod