SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTEN-BEISPIEL 3 24.06.2019 18:09 (UTC)
   
 

 

Kleiner Garten - große Wirkung

Auch ein nur 60 Quadratmeter großer Garten kommt mit ein paar kreativen Ideen richtig groß raus! Die Pflanzpläne für beide Gestaltungsvorschläge können Sie als PDF-Dokument herunterladen und ausdrucken.

 

VORHER: Eine 60 Quadratmeter große Fläche neben dem Haus soll zum Traumgarten werden, den man auch über die Terrasse betreten kann.

  

KLEINER GARTEN IM EDLEN LOOK
Wasser belebt jeden Garten. In diesem Beispiel bildet ein gemauertes Wasserbecken mit Fontänen das Zentrum des neuen Gartens. Rundherum sind sandfarbene Fliesen verlegt. Das Ganze wird von einem breiten Beet eingefasst, das mit kleinen Bäumen, Gräsern, Rosen und Stauden bepflanzt wird.

Klassisch und edel wirken dabei die Blütenfarben Rot und Weiß. Rote Beetrose 'Rotkäppchen' , Dahlien und Orientalischer Mohn sind für diese Gestaltung ideal. Dazu passen weiß blühende Partner wie Schleierkraut und Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum 'Album') sowie die rosablühende Herbst-Anemone 'Königin Charlotte'. Dazwischen kommt das Chinaschilf (Miscanthus) gut zur Geltung.

Den besonderen Pfiff machen jedoch die symmetrisch in alle vier Beetecken gepflanzten Säulenzypressen aus. Sie sind winterhart und erinnern an die schlanken Zypressen der traumhaften Gärten Italiens. Vier Zieräpfel 'Van Eseltine', die ebenfalls in den Beetecken gepflanzt werden, überragen alles. Sie verleihen dem Garten Höhe und begeistern schon im Mai mit rosafarbenen Blüten und im Herbst mit gelbem Fruchtschmuck. Die Blütezeit beginnt mit Mohn im Mai, gefolgt von Rosen im Juni, Juli und den Anemonen ab August. Alle hier verwendeten Pflanzen brauchen einen sonnigen Standort im Garten.

VOLLE BLÜTENPRACHT VORAUS
Für alle Rosenfans ist dieser Vorschlag für einen sonnigen Garten mit nährstoffreichem Boden genau das Richtige. Von der Terrasse führt ein schmaler Rasenweg zur Straße, vorbei an üppiger Rosenpracht und schönen Staudenbegleitern.

In Rosa blüht die Kletterrose 'Jasmina' vorne links an einem stabilen Rankgerüst. In Karminrosa ziert die halbgefüllte Beetrose 'Neon' ab Juni zwischen Stauden. Die grüngelben Blütenwolken von Frauenmantel sind dabei ebenso schöne Partner wie die Flammenblume 'Sommerfreude', deren zartrosa Blüten einen roten Fleck haben. Bereits im Mai blüht die rosafarbene Pfingstrose und verströmt ihren süßlichen Duft. Vor der Hainbuchen-Hecke leuchten von Juni bis Juli die gelben Blütenstiele der Steppenkerze.

Im Spätsommer blühen Fetthenne 'Herbstfreude' und Glattblatt-Aster 'Fellow Ship' in Rosa. Diese Stauden sollten Sie erst im Frühjar zurückschneiden. Herrliche Farbtupfer zwischen den Rosen und Stauden sind die kompakt wachsende rotblättrige Berberitze (Berberis thunbergii 'Bagatelle') sowie die Kupfer-Hirse, deren Halme ab August rötliche Spitzen bekommt.

An den im Beet verteilten Obelisken öffnet die hellviolette Clematis 'Masquerade' ab Ende Mai ihre Blüten. Als idealer Hausbaum im hinteren Gartenbereich eignet sich die Scheinakazie 'Casque Rouge'. Sie wird etwa sechs Meter hoch und glänzt ab Ende Mai mit duftenden violettroten Blütentrauben.

 

 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS JUNI 2019
Rosen düngen, Hecken schneiden, Stauden teilen: Im Ziergarten ist im Juni einiges zu tun. Hier haben wir für Sie die wichtigsten Arbeiten aufgelistet.

ROSEN: VERWELKTE BLÄTTER ZURÜCKSCHNEIDEN
Wenn bei öfterblühenden Beet-, Strauch- und Kletterrosen die ersten Blüten verwelkt sind, sollten Sie diese umgehend abschneiden. Blütenbüschel schneiden Sie direkt oberhalb des obersten Blatts ab, bei einzeln stehenden Blüten entfernen Sie die beiden obersten Blätter mit. Mit dem Rückschnitt stimulieren Sie die Pflanze, neue Blütenknospen zu bilden.

ROSEN DÜNGEN UND WÄSSERN
Öfterblühende Rosen brauchen im Juni noch einmal Nährstoffe, damit sie nach dem Entfernen der alten Blüten gut wieder durchtreiben. Versorgen Sie die Pflanzen am besten mit einem organischen oder mineralischen Mehrnährstoffdünger.

HECKEN SCHNEIDEN
In der Zeit um den 24. Juni herum, den Johannistag, sollten Sie Ihre Hecken in Form bringen. Die meisten Gehölze haben jetzt nämlich ihren ersten Jahrestrieb abgeschlossen und schlagen nach dem Rückschnitt mit dem zweiten, dem sogenannten Johannistrieb, noch einmal aus. Schneiden Sie immergrüne großblättrige Pflanzen am besten mit einer Hand-Heckenschere. Elektrische Geräte verursachen bei Kirschlorbeer und Ilex hässliche Blattschäden.

ZIERSTRÄUCHER DURCH STECKLINGE VERMEHREN
Beim Schnitt von Formgehölzen wie Buchsbaum und Liguster fallen viele Zweige an, die man zur Vermehrung verwenden kann. Nehmen Sie leicht verholzte einjährige Triebe und zerteilen Sie diese in fünf bis zehn Zentimeter lange Abschnitte. Entfernen Sie anschließend im unteren Drittel die Blätter und stecken Sie die Stecklinge in eine Pflanzschale mit Anzuchterde. Gießen Sie die Stecklinge gut an und decken Sie die Schale anschließend mit Folie ab. Die Bewurzelungsdauer hängt von der Pflanzenart ab: Liguster braucht in der Regel kaum drei Wochen, beim Buchsbaum kann dieser Prozess dagegen bis zu einem halben Jahr dauern. Auch Blütensträucher wie Duftjasmin, Kolkwitzie und Bauern-Hortensie (Hydrangea macrophylla) können Sie jetzt durch Stecklinge vermehren.

WELKE RHODODENDRONBLÜTEN AUSBRECHEN
Die meisten Rhododendren haben im Juni das Ende ihrer Blütezeit erreicht und die bunte Farbenpracht beginnt zu welken. Brechen Sie nun die alten Blütenstände mit den Fingern aus, denn damit verhindern Sie die Samenbildung. Die immergrünen Sträucher können so mehr Energie in die Bildung neuer Blütenknospen fürs nächste Jahr stecken.

BUNTER MARGERITEN TEILEN
Die 70 Zentimeter hohe Bunte Margerite (Chrysanthemum coccineum) ist von Natur aus recht kurzlebig. Damit Sie trotzdem möglichst lange was von der attraktiven Blütenstaude haben, sollten Sie die Pflanze mindestens alle zwei Jahre nach der Blüte im Juni/Juli abschneiden, in faustgroße Stücke teilen und an anderer Stelle wieder ins Beet setzen. Damit wirken Sie dem natürlichen Alterungsprozess entgegen.

RÜCKSCHNITT FÜR POLSTERSTAUDEN
Der Frühlingsflor im Steingarten ist im Juni endgültig vorbei. Schneiden Sie früh blühende Polsterstauden wie Blaukissen, Polster-Phlox und Polster-Glockenblume jetzt am besten mit einer Heckenschere zurück. So bleiben die Pflanzen vital, kompakt und blühfreudig.

RITTERSPORN: BLÜTEN ABSTÜTZEN
Hohe Stauden mit schweren Blütenständen wie beispielsweise der Rittersporn knicken bei Wind und starken Gewitterschauern leicht ab. Deshalb sollten Sie die Blütenstängel jetzt abstützen. Im Gartencenter sind spezielle Staudenstützen aus kunststoffummanteltem Draht erhältlich – aus geschälten Weidenruten kann man sich die Stützen aber auch selbst basteln.

BART-IRIS VERJÜNGEN
Alle Bart-Iris-Sorten breiten sich durch waagerechte Wurzelstöcke aus, die dicht unter der Bodenoberfläche liegen. Wenn im Zentrum der Pflanzen die Blütenfülle langsam nachlässt, müssen Sie die Stauden verjüngen. Graben Sie die Wurzelstöcke nach der Blüte aus und zerteilen Sie die äußeren, jüngsten Rhizomteile mit einem scharfen Messer in etwa zehn Zentimeter lange Stücke mit mindestens einem Blattschopf. Kürzen Sie die Blätter anschließend etwa um die Hälfte ein und pflanzen Sie die Teilstücke anschließend so flach wieder ein, dass ihre Oberseite nur rund ein bis zwei Zentimeter hoch mit Erde bedeckt ist.

KLETTERPFLANZEN: TRIEBE LEITEN
Die meisten Kletterpflanzen wachsen im Mai und Juni besonders stark. Damit die Triebe sich nicht zu einem undurchdringlichen Dickicht verflechten, sollten Sie rechtzeitig eingreifen und sie gleichmäßig durch die Kletterhilfe leiten.

NEUE RASENFLÄCHEN ERSTMALS MÄHEN
Wenn Sie im Mai einen neuen Rasen ausgesät haben, sollten Sie Ihn jetzt zum ersten Mal mähen. Bis zur ersten Mahd sollten die Gräser eine Höhe von acht bis zehn Zentimeter erreicht haben, geschnitten wird zunächst nicht kürzer als fünf Zentimeter. Bei den nächsten Mähterminen stellen Sie den Rasenmäher immer eine Stufe tiefer ein bis Sie die gewünschte endgültige Mähhöhe erreicht haben. Diese sollte 3,5 Zentimeter nicht unterschreiten.

RASEN: LÖWENZAHN AUSSTECHEN
Löwenzahn sät sich auf Rasenflächen leicht selbst aus. Damit die Pflanzen auf dem grünen Teppich nicht überhandnehmen, muss man sie mehrmals im Jahr mitsamt ihrer langen, fleischigen Pfahlwurzel ausstechen. Tipp: Mit dem pfiffig konstruierten Unkrautstecher der Firma Fiskars kann man den Löwenzahn entfernen, ohne sich bücken zu müssen.

GARTENTEICH: WASSER NACHFÜLLEN
An heißen Sommertagen sinkt der Wasserspiegel im Gartenteich durch die Verdunstung kontinuierlich. Füllen Sie Ihren Teich bei anhaltender Trockenheit am besten mit gespeichertem Regenwasser nach. Lassen Sie das Wasser möglichst vorsichtig in den Teich einlaufen, damit nicht unnötig viel Schlamm aufgewirbelt wird.

ALGEN IM GARTENTEICH BEKÄMPFEN
Sorgen Sie bei warmem Sommerwetter dafür, dass die Algen im Gartenteich nicht überhand nehmen. Fischen Sie die Fadenalgen am besten mit einem schmalen Rechen ab, indem Sie diesen vorsichtig durchs Wasser ziehen. Gleichzeitig sollten Sie mit mineralischen Bindemitteln wie beispielsweise Zeolith versuchen, den Nährstoffgehalt des Teichwassers zu senken. Hängen Sie die Gesteinsbröckchen in einem Kunststoffnetz ins Wasser. Wenn nach einigen Wochen die Aufnahmekapazität erschöpft ist, können Sie das nun nährstoffreiche Granulat in den Gartenboden einarbeiten oder unter die Kübelpflanzenerde mischen.

AKELEIEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Schneiden Sie die halbreifen Samenstände der Akeleien ab, bevor sie sich öffnen. Durch Selbstaussaat können die attraktiven Stauden sonst schnell größere Gartenbereiche vereinnahmen. Außerdem verdrängen die vitalen Sämlingspflanzen mit der Zeit die gekauften Edelsorten.

© 1998-2019 SKM-GaLaBau Günter Müller Goldhecker Weg 6, D-61276 Weilrod