SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTEN-BEISPIEL 3 26.08.2019 03:32 (UTC)
   
 

 

Kleiner Garten - große Wirkung

Auch ein nur 60 Quadratmeter großer Garten kommt mit ein paar kreativen Ideen richtig groß raus! Die Pflanzpläne für beide Gestaltungsvorschläge können Sie als PDF-Dokument herunterladen und ausdrucken.

 

VORHER: Eine 60 Quadratmeter große Fläche neben dem Haus soll zum Traumgarten werden, den man auch über die Terrasse betreten kann.

  

KLEINER GARTEN IM EDLEN LOOK
Wasser belebt jeden Garten. In diesem Beispiel bildet ein gemauertes Wasserbecken mit Fontänen das Zentrum des neuen Gartens. Rundherum sind sandfarbene Fliesen verlegt. Das Ganze wird von einem breiten Beet eingefasst, das mit kleinen Bäumen, Gräsern, Rosen und Stauden bepflanzt wird.

Klassisch und edel wirken dabei die Blütenfarben Rot und Weiß. Rote Beetrose 'Rotkäppchen' , Dahlien und Orientalischer Mohn sind für diese Gestaltung ideal. Dazu passen weiß blühende Partner wie Schleierkraut und Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum 'Album') sowie die rosablühende Herbst-Anemone 'Königin Charlotte'. Dazwischen kommt das Chinaschilf (Miscanthus) gut zur Geltung.

Den besonderen Pfiff machen jedoch die symmetrisch in alle vier Beetecken gepflanzten Säulenzypressen aus. Sie sind winterhart und erinnern an die schlanken Zypressen der traumhaften Gärten Italiens. Vier Zieräpfel 'Van Eseltine', die ebenfalls in den Beetecken gepflanzt werden, überragen alles. Sie verleihen dem Garten Höhe und begeistern schon im Mai mit rosafarbenen Blüten und im Herbst mit gelbem Fruchtschmuck. Die Blütezeit beginnt mit Mohn im Mai, gefolgt von Rosen im Juni, Juli und den Anemonen ab August. Alle hier verwendeten Pflanzen brauchen einen sonnigen Standort im Garten.

VOLLE BLÜTENPRACHT VORAUS
Für alle Rosenfans ist dieser Vorschlag für einen sonnigen Garten mit nährstoffreichem Boden genau das Richtige. Von der Terrasse führt ein schmaler Rasenweg zur Straße, vorbei an üppiger Rosenpracht und schönen Staudenbegleitern.

In Rosa blüht die Kletterrose 'Jasmina' vorne links an einem stabilen Rankgerüst. In Karminrosa ziert die halbgefüllte Beetrose 'Neon' ab Juni zwischen Stauden. Die grüngelben Blütenwolken von Frauenmantel sind dabei ebenso schöne Partner wie die Flammenblume 'Sommerfreude', deren zartrosa Blüten einen roten Fleck haben. Bereits im Mai blüht die rosafarbene Pfingstrose und verströmt ihren süßlichen Duft. Vor der Hainbuchen-Hecke leuchten von Juni bis Juli die gelben Blütenstiele der Steppenkerze.

Im Spätsommer blühen Fetthenne 'Herbstfreude' und Glattblatt-Aster 'Fellow Ship' in Rosa. Diese Stauden sollten Sie erst im Frühjar zurückschneiden. Herrliche Farbtupfer zwischen den Rosen und Stauden sind die kompakt wachsende rotblättrige Berberitze (Berberis thunbergii 'Bagatelle') sowie die Kupfer-Hirse, deren Halme ab August rötliche Spitzen bekommt.

An den im Beet verteilten Obelisken öffnet die hellviolette Clematis 'Masquerade' ab Ende Mai ihre Blüten. Als idealer Hausbaum im hinteren Gartenbereich eignet sich die Scheinakazie 'Casque Rouge'. Sie wird etwa sechs Meter hoch und glänzt ab Ende Mai mit duftenden violettroten Blütentrauben.

 

 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS AUGUST 2019
Schlagworte zu diesem Monat: Kirschlorbeer, Gartenteich, Rhododendron, Hecken, Pfingstrosen, Dickmaulrüssler, Immergrüne, Schnitt, Nematoden, Steppenkerzen.
Im August können Sie stark wachsende Hecken noch einmal in Form bringen, Trockensträuße schneiden und Blütenstauden teilen. Hier finden Sie einen Überblick über alle wichtigen Aufgaben.

STARK WACHSENDE HECKEN SCHNEIDEN
Immergrüne und sommergrüne Hecken wie Lebensbaum, Hainbuche oder Rot-Buche können Sie bis Mitte August ein zweites Mal in Form bringen (Video). Damit dämmen Sie bei Feld-Ahorn und Hainbuche außerdem den häufigen Befall mit Mehltau ein.

IMMERGRÜNE GEHÖLZE PFLANZEN
Der Spätsommer ist ideal, um immergrüne Laubgehölze wie z. B. Kirschlorbeer, Kriechspindel oder Buchsbaum zu pflanzen. So können sie noch vor dem Winter einwurzeln. Das Pflanzloch sollte so groß sein, dass der Wurzelballen genug Platz hat. Danach die Sträucher kräftig angießen. Größere Sträucher und Bäume sollten Sie zum Schutz vor Wind mit einem Pfahl stabilisieren. Er wird an der Westseite der Pflanze – der Hauptwindrichtung – in die Erde gerammt.

RHODODENDRON WÄSSERN
Wie alle immergrünen Pflanzen zeigen auch Rhododendren erst sehr spät, dass sie unter Wassermangel leiden. Ein typisches Symptom sind die eingerollten Blätter. Warten Sie mit dem Gießen nicht zu lange, denn Trockenschäden wirken bei immergrünen Sträuchern besonders störend und wachsen nur langsam wieder heraus.

VERWELKTE BLUMEN AUSPUTZEN
Das Auszupfen welker Blüten und Blätter ist nicht nur wichtig für die Optik, sondern auch für die Gesundheit Ihrer Pflanzen. Einigen Sorten ist durch intensive Züchtung oder zu starke Düngung die Fähigkeit abhanden gekommen, die verwelkten Blütenblätter selbst abzustoßen. Auf den abgestorbenen Pflanzenteilen können sich verschiedene schädliche Pilze ansiedeln.

PFLANZZEIT FÜR MADONNEN-LILIEN
Während man die meisten Lilien-Arten erst im September pflanzt, kommt die Madonnen-Lilie (Lilium candidum) bereits im August in die Erde. Sie hat eine etwas längere Entwicklungszeit als andere Lilienarten. Geben Sie der nährstoffhungrigen Schönheit gleich etwas Kompost mit ins Pflanzloch und sorgen Sie dafür, dass der Standort sehr durchlässig ist.

STEPPENKERZEN PFLANZEN
Die beste Pflanzzeit für Steppenkerzen (Eremurus) ist August bis September. Die großen, dekorativen Pflanzen mit den auffallenden Blütensäulen wachsen am besten auf sandigen, trockenen Böden in voller Sonne. Heben Sie ein 20–30 cm tiefes Pflanzloch aus und häufen Sie auf dessen Grund als Dränage einen kleinen Sandhügel auf. Breiten Sie darauf die seesternförmige Knolle aus und verfüllen Sie das Loch mit lockerer Erde.

PFINGSTROSEN UMPFLANZEN
Pfingstrosen wachsen am liebsten ungestört. Wenn Sie die Frühlingsblüher trotzdem umpflanzen wollen, dann am besten im August. Wichtig ist, dass Sie den Wurzelstock teilen, andernfalls kümmert die Pflanze am neuen Standort vor sich hin und wächst nicht gut an. Setzen Sie die Wurzelstücke so tief in die Erde, dass die Überwinterungsknospen auf den Wurzeln maximal zwei Finger breit mit Erde bedeckt sind. Meist dauert es zwei Jahre, bis die Pflanzen wieder prächtig blühen.

STAUDEN: FRÜHLINGS- UND SOMMERBLÜHER TEILEN
Waren Sie mit der Blüte Ihrer Stauden in dieser Saison zufrieden? Wenn die Pflanzen nur spärlich geblüht haben, könnte es daran liegen, dass sie zu alt sind und durch Teilung verjüngt werden müssen. Ab August können Sie alle bereits verblühten Staudenarten teilen: Graben Sie die Pflanzen aus und teilen Sie das Wurzelwerk mit dem Spaten oder einem scharfen Messer in faustgroße Stücke. Diese setzen Sie am alten Platz oder an einem neuen Standort mit frischer Komposterde wieder ein. Wenn Sie die Pflanzen gleichmäßig feucht halten, wachsen sie bis zum Winter gut ein und blühen im nächsten Jahr wieder üppig.

ABGEKNICKTE SONNENBLUMEN RETTEN
Die langstieligen Sonnenblumen sind mit ihren schweren Blütenköpfen anfällig für Windbruch. Wenn Ihre Sonnenblumen beim letzten Gewittersturm umgeknickt wurden, sind sie in den meisten Fällen noch zu retten: Schienen Sie die Bruchstelle mit zwei Bambusstäben und fixieren Sie diese mit Paket-Klebeband. So können die abgeknickten Leitungsbahnen wieder genügend Wasser transportieren – die Sonnenblumen wachsen weiter, als wäre nichts passiert.

BEIM GIESSEN NICHT SPARSAM SEIN
Der August ist in den meisten Regionen Deutschlands trocken und warm, deshalb sollten Sie Ihre Gartenpflanzen bei Wassermangel gründlich gießen. Seien Sie dabei nicht zu sparsam: Die Pflanzen breiten ihre Wurzeln vor allem dort aus, wo sie feuchte Erde finden. Wenn Sie bei jedem Durchgang intensiv gießen, sickert das Wasser auch in untere Bodenschichten und die Wurzeln wachsen in die Tiefe. So überstehen die Pflanzen kurze Trockenzeiten besser und man muss nur alle paar Tage zur Gießkanne greifen. Faustregel: Je nach Bodenart sollten es 15 bis 30 Liter pro Quadratmeter sein! Das Wasser gelangt dann etwa 15 bis 30 cm tief in den Boden. Tipp: Wenn Sie einen Spaten in die Erde stechen und diese ein wenig auseinanderdrücken, sehen Sie, wie tief der Boden durchfeuchtet ist. Wichtig: Frisch gesetzte Pflanzen brauchen häufiger Wasser, als gut eingewachsene.

TROCKENSTRÄUSSE SCHNEIDEN
Wer Trockengestecke mag, sollte jetzt aktiv werden. Strohblume (Helichrysum), Edeldistel (Eryngium) und Kugeldistel (Echinops) schneiden Sie, wenn die Knospen gerade Farbe zu zeigen beginnen. Lavendel und Schleierkraut (Gypsophila) werden kurz nach dem Aufblühen gekappt. Zum Trocknen an einen schattigen, luftigen Ort hängen. Pflanzen mit großen Einzelblüten stecken Sie am besten in ein Stück Maschendraht. Alle anderen kopfüber in Bündeln aufhängen. Vermeiden Sie direkte Sonne, da sie die Farben ausbleicht und die Blüten brüchig macht.

FADENALGEN IM TEICH BEKÄMPFEN
Wenn sich der Teich bei sommerlichen Temperaturen stark aufheizt, wachsen auch die Fadenalgen. Sie sollten daher jetzt regelmäßig mit einem Rechen die Algen abfischen, damit sich auf dem Teichgrund nicht zu viel Faulschlamm bildet. Sie können sie anschließend entweder kompostieren oder als Mulch unter Bäumen und Sträuchern verwenden.

NEMATODEN GEGEN DICKMAULRÜSSLER
Der Dickmaulrüssler ist ein nachtaktiver Käfer, der mit Vorliebe die Blätter vieler Zierpflanzen vom Rhododendron bis zur Engelstrompete anfrisst. Gegen die im Boden lebenden Larven können Sie jetzt parasitäre HM-Nematoden ausbringen. Man kann die Nützlinge über Bestellkarten aus dem Fachhandel beziehen und sie werden dann frisch vom Hersteller direkt zu Ihnen nach Hause geliefert. Bringen Sie die Nematoden möglichst umgehend aus, indem Sie sie in abgestandenes, mindestens 18° C warmes Leitungswasser einrühren und mit einer Gießkanne im Wurzelbereich der von den Dickmaulrüsslern geschädigten Pflanzen verteilen.

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