SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTEN-BEISPIEL 4 23.10.2019 16:37 (UTC)
   
 

 

Harmonische Terrassen-Gestaltung

Die höher gelegene Terrasse wirkt in diesem Garten wie ein Fremdkörper. Wir geben zwei Beispiele, wie man sie harmonisch in die Gartengestaltung integriert.

 

VORHER: Da die Außenmauern des Kellers aus dem Boden herausragen, kann man in diesem Garten keine ebenerdige Terrasse anlegen. Auch der Garten drumherum hat außer Rasen bisher nicht viel zu bieten.

 

TERRASSE IM MODERNEN STIL
Stattliche Einzelpflanzen wie Bambus sowie in Form geschnittene Buchssträucher oder Eiben in großzügigen Pflanzgefäßen sind zurzeit angesagt. Sie kommen hier auf dem Holzdeck aus Plantagen-Teak sehr gut zur Geltung. Eingerahmt durch einen schmalen Zaun oder Handlauf aus Edelstahl wird aus der kahlen Fläche am Haus ein großzügiges Freiluftzimmer.

Damit der neue Sitzplatz nicht wie ein Fremdkörper wirkt, wird die Bepflanzung um die Terrasse herum im gleichen Stil gehalten. Unter dem Pflaumenblättrigen Weißdorn ‘Splendens’ links von der Terrasse schlängelt sich ein Beet mit Buchskugeln, Frauenmantel und Lampenputzergras. Ein traumhafter Anblick ab Juli sind die weißen Kugelblüten der Hortensie ‘Annabelle’, die im Beet und im Topf auf der Terrasse glänzt.

Über eine schmale Holztreppe in der Mitte der Terrasse gelangt man in den Garten. Links neben der Treppe wachsen in Pflanzgefäßen aus verzinktem Stahl weiße Dolden-Glockenblumen, Frauenmantel und Stechpalmen-Hochstämmchen. Rechts setzen eine Hortensie ‘Annabelle’, eine in Form geschnittene Eibe und die oben genannten Stauden schöne Akzente.

Den schmalen Splittweg in den Garten säumen Tuffs aus purpurviolettem Lavendel, grüngelbem Frauenmantel und Lampenputzergras. Die harmonisch wirkende Kombination der Pflanzen ist zudem sehr pflegeleicht: Stauden, Buchsbaum und andere Immergrüne regelmäßig im Frühjahr zurückschneiden, im Sommer vor allem die Topf-Pflanzen ausreichend gießen.

  

SOMMERFLAIR FÜR GENIESSER
Zunächst erhält die Terrasse einen Belag aus robustem Robinienholz. Über Treppen an der Seite gelangt man in den Garten. An der breiten Seite der Terrasse begrenzen Heckenelemente aus Hainbuche die Fläche.

Zwischen der Hecke und dem Rasen wird ein schmales Beet angelegt, in dem sonnenliebende Stauden in Violett, Rosa und Weiß glänzen. Den Blütenreigen eröffnen Ende Mai hellviolette Schwertlilien und purpurfarbene Zierlauch-Kugeln. Die rosafarbene Strauchrose ‘Dornröschenschloss Sababurg’ blüht ab Juni mit weißem Feinstrahl und Katzenminze um die Wette.

Am Beetrand breitet sich der silbrigfilzige Blatt-Teppich des Woll-Ziest aus. Das Haar-Federgras fügt sich gut zwischen die Blütenstars ein und erreicht eine Wuchshöhe von etwa einem Meter. Die Kugel-Esche sorgt für ein vertikales Element im Beet.

An der Hauswand ist noch Platz für ein kleines Beet mit denselben Pflanzen. Damit die helle Fassade nicht so langweilig wirkt, darf die Akebie an Kletterseilen rings um die Terrassentür ranken. Die Pflanzen wachsen in entsprechend großen Pflanzkästen aus graublau lasiertem Holz. Den südlichen Charme der Gestaltung unterstreicht stilvoll die violettblaue Schmucklilie im Terrakotta-Topf.

 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS OKTOBER 2019
Schlagworte für Oktober: Rose, Rasen, Stauden, Kompost, Zwiebelblumen, Herbstlaub, Dahlien, Blumenzwiebeln.
Die Gartensaison geht langsam aber sicher dem Ende entgegen. So bereiten Sie Ihre Pflanzen im Ziergarten auf die kalte Jahreszeit vor.

STAUDEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Schneiden Sie jetzt im Herbst nicht alle verblühten Stauden zurück. Etliche Staudenarten wie Purpursonnenhut und Fetthenne tragen Samenstände, die auch im Winter attraktiv sind. Zudem werden zum Beispiel Astern durch den frühen Rückschnitt empfindlicher gegen Frost. Auch vielen Insekten tun Sie einen Gefallen, wenn Sie mit dem Rückschnitt bis zum nächsten Frühjahr warten, denn sie nutzen die hohlen Stängel als Winterquartier. Kurzlebigen Stauden wie Stockrosen und Kokardenblumen (Gaillardia) tut ein früher Rückschnitt allerdings gut – sie leben dann länger.

MONTBRETIEN VOR FROST SCHÜTZEN
Die Knollen von Montbretien (Crocosmia) können im Winter im Boden bleiben, wenn man sie mit einer dicken Schicht aus Laub und Tannenzweigen abdeckt. Man kann sie allerdings auch wie Gladiolen in einer Kiste mit sandiger Erde im kühlen Keller überwintern.

WINTERGRÜNE STAUDEN VON LAUB BEFREIEN
Achten Sie darauf, dass wintergrüne Stauden wie Gänsekresse (Arabis) und Hornkraut (Cerastium) im Winter nicht vollständig unter einer Laubschicht verschwinden. Sie faulen unter der feuchten Decke leicht.

SOMMERBLUMEN KOMPOSTIEREN
Viele Sommerblumen sind ab Ende Oktober nicht mehr besonders ansehnlich. Räumen Sie jetzt die Beete ab und entsorgen Sie die Pflanzen auf dem Kompost. Den Boden Ihrer Sommerblumenbeete können Sie auch im Oktober noch mit einer schnell wachsenden Gründüngung wie Raps oder Winter-Roggen aufbessern.

DAHLIEN NICHT ZU FRÜH RODEN
Lassen Sie Ihre Dahlien stehen, bis das Laub völlig abgestorben ist – je länger die Freiluftsaison dauert, desto mehr Reservestoffe können die Pflanzen für den nächsten Austrieb in ihren Knollen einlagern. Leichte Fröste können den Knollen in der Erde nicht viel anhaben.

ZWIEBELBLUMEN PFLANZEN
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Tulpen, Narzissen und andere Frühlingsblüher zu pflanzen. Wenn Sie die Zwiebelblumen ins Beet oder in den Rasen setzen, sollten Sie die Pflanzstellen mit einem Stab markieren. So können Sie im nächsten Frühjahr leicht überprüfen, ob alle Zwiebeln und Knollen ausgetrieben sind.

HERBSTLAUB VOM RASEN ENTFERNEN
Waldstauden und Bodendecker wie Schaumblüte (Tiarella), Waldsteinie oder Efeu fühlen sich im Herbst unter einer Laubdecke wohl. Der Rasen hingegen braucht auch im Winter genügend Licht, damit sich keine kahlen Stellen bilden. Harken Sie den grünen Teppich daher bei Bedarf wöchentlich mit einem Laubrechen ab. Größere Laubmengen lassen sich in einfachen runden Körben aus Hasendraht platzsparend lagern.

RASEN: KAHLE STELLEN ERNEUEREN
Der Oktober ist für Hobbygärtner die letzte Gelegenheit, um kahle Stellen im Rasen auszubessern. Rauen Sie den Boden mit einem Handvertikutierer oder einem Eisenrechen auf und säen Sie die Kahlstellen möglichst mit der gleichen Saatgut-Mischung nach, aus der auch der übrige Rasen besteht. Die Nachsaat wird dünn mit Humuserde abgedeckt und gründlich gewässert. Großflächige Reparaturen sollten Sie auf das nächste Frühjahr verschieben.

ROSEN: LEICHTER RÜCKSCHNITT
Beet- und Strauchrosen brauchen bereits im Herbst einen leichten Rückschnitt. Kürzen Sie mit der Rosenschere alle besonders langen, sparrigen Triebe, so dass ein gleichmäßiger Strauch mit einer kompakten Krone entsteht. Der richtige Rückschnitt findet allerdings erst im nächsten Frühjahr statt, sobald die Forsythien ihre Blüten öffnen.

SOMMERGRÜNE GEHÖLZE UMPFLANZEN
Wenn Sie einen größeren sommergrünen Strauch oder Baum umpflanzen wollen, sollten Sie das noch im Herbst tun. Grund: Die Pflanze hat dann ausreichend Zeit, um bis zum nächsten Austrieb neue Wurzeln zu bilden. Warten Sie, bis die meisten Blätter abgefallen sind, und graben Sie das Gehölz dann mit einem großzügig bemessenen Wurzelballen aus. Der Boden am neuen Standort wird mit Komposterde ausgebessert und das Gehölz möglichst ohne Lagerzeit gleich wieder eingesetzt. Ausnahme: Immergrüne Gehölze pflanzt man im Spätsommer oder – besser – im zeitigen Frühjahr um. Sie sollten bis zum Winter gut eingewurzelt sein, da sie bei Frost sonst Blattschäden erleiden können.

© 1998-2019 SKM-GaLaBau Günter Müller Goldhecker Weg 6, D-61276 Weilrod