SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTEN-BEISPIEL 4 25.05.2018 01:28 (UTC)
   
 

 

Harmonische Terrassen-Gestaltung

Die höher gelegene Terrasse wirkt in diesem Garten wie ein Fremdkörper. Wir geben zwei Beispiele, wie man sie harmonisch in die Gartengestaltung integriert.

 

VORHER: Da die Außenmauern des Kellers aus dem Boden herausragen, kann man in diesem Garten keine ebenerdige Terrasse anlegen. Auch der Garten drumherum hat außer Rasen bisher nicht viel zu bieten.

 

TERRASSE IM MODERNEN STIL
Stattliche Einzelpflanzen wie Bambus sowie in Form geschnittene Buchssträucher oder Eiben in großzügigen Pflanzgefäßen sind zurzeit angesagt. Sie kommen hier auf dem Holzdeck aus Plantagen-Teak sehr gut zur Geltung. Eingerahmt durch einen schmalen Zaun oder Handlauf aus Edelstahl wird aus der kahlen Fläche am Haus ein großzügiges Freiluftzimmer.

Damit der neue Sitzplatz nicht wie ein Fremdkörper wirkt, wird die Bepflanzung um die Terrasse herum im gleichen Stil gehalten. Unter dem Pflaumenblättrigen Weißdorn ‘Splendens’ links von der Terrasse schlängelt sich ein Beet mit Buchskugeln, Frauenmantel und Lampenputzergras. Ein traumhafter Anblick ab Juli sind die weißen Kugelblüten der Hortensie ‘Annabelle’, die im Beet und im Topf auf der Terrasse glänzt.

Über eine schmale Holztreppe in der Mitte der Terrasse gelangt man in den Garten. Links neben der Treppe wachsen in Pflanzgefäßen aus verzinktem Stahl weiße Dolden-Glockenblumen, Frauenmantel und Stechpalmen-Hochstämmchen. Rechts setzen eine Hortensie ‘Annabelle’, eine in Form geschnittene Eibe und die oben genannten Stauden schöne Akzente.

Den schmalen Splittweg in den Garten säumen Tuffs aus purpurviolettem Lavendel, grüngelbem Frauenmantel und Lampenputzergras. Die harmonisch wirkende Kombination der Pflanzen ist zudem sehr pflegeleicht: Stauden, Buchsbaum und andere Immergrüne regelmäßig im Frühjahr zurückschneiden, im Sommer vor allem die Topf-Pflanzen ausreichend gießen.

  

SOMMERFLAIR FÜR GENIESSER
Zunächst erhält die Terrasse einen Belag aus robustem Robinienholz. Über Treppen an der Seite gelangt man in den Garten. An der breiten Seite der Terrasse begrenzen Heckenelemente aus Hainbuche die Fläche.

Zwischen der Hecke und dem Rasen wird ein schmales Beet angelegt, in dem sonnenliebende Stauden in Violett, Rosa und Weiß glänzen. Den Blütenreigen eröffnen Ende Mai hellviolette Schwertlilien und purpurfarbene Zierlauch-Kugeln. Die rosafarbene Strauchrose ‘Dornröschenschloss Sababurg’ blüht ab Juni mit weißem Feinstrahl und Katzenminze um die Wette.

Am Beetrand breitet sich der silbrigfilzige Blatt-Teppich des Woll-Ziest aus. Das Haar-Federgras fügt sich gut zwischen die Blütenstars ein und erreicht eine Wuchshöhe von etwa einem Meter. Die Kugel-Esche sorgt für ein vertikales Element im Beet.

An der Hauswand ist noch Platz für ein kleines Beet mit denselben Pflanzen. Damit die helle Fassade nicht so langweilig wirkt, darf die Akebie an Kletterseilen rings um die Terrassentür ranken. Die Pflanzen wachsen in entsprechend großen Pflanzkästen aus graublau lasiertem Holz. Den südlichen Charme der Gestaltung unterstreicht stilvoll die violettblaue Schmucklilie im Terrakotta-Topf.

 
  NAVIGATION
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

***MEISTERBETRIEB***
  Ộ MITARBEITER-LOGIN
Benutzername:
Kennwort:
  GARTENPLANUNG-IDEENSCHMIEDE
DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

***Besuchen Sie auch unsere neue Homepage für ökologische Katzenkratzbäume***
www.SKM-Cat-Adventure.de
  GARTENTIPPS MAI 2018
Dahlien pflanzen, Rasen aussäen, Tulpen roden, Formgehölze schneiden: Im Mai ist im Ziergarten allerhand zu tun. Hier finden Sie die besten Tipps.

SEEROSEN PFLANZEN
Das Wasser im Gartenteich hat im Mai die richtige Temperatur, um neue Seerosen zu pflanzen. Setzen Sie die Seerosen in spezielle Pflanzkörbe mit Seerosenerde und senken Sie die Körbe auf die für die jeweilige Seerose richtige Wassertiefe ab. Beschädigte und abgestorbene Blätter sollten Sie vor dem Pflanzen entfernen und die Topfoberfläche anschließend mit einer Schicht Kies vor dem Aufschwimmen schützen. Grobmaschige Gittertöpfe kleiden Sie am besten mit Vlies oder Sackleinen aus, damit die Seerosenerde nicht ausgespült wird.

BLUMENWIESE ANLEGEN
Der Mai ist ein guter Monat, um eine Blumenwiese anzulegen. Graben Sie die Fläche um, zerkleinern Sie grobe Erdklumpen mit einem Kultivator und ebnen Sie die Fläche mit einer Harke ein, so dass ein feinkrümeliges Saatbett entsteht. Am besten eignet sich dafür eine Heuharke aus Holz oder Aluminium. Die Samen werden nach Packungsanleitung ausgesät. leicht eingeharkt und nach der Aussaat bis zum Keimen gleichmäßig feucht gehalten. Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich Saatgut-Mischungen, die auf Ihre Bodenverhältnisse abgestimmt sind – eine Blumenmischung für magere Sandböden beispielsweise verschwindet innerhalb weniger Jahre wieder, wenn sie auf einem feuchten Lehmboden ausgesät wird.

FORMGEHÖLZE SCHNEIDEN
Im Mai müssen Sie den frischen Austrieb Ihrer Formgehölze zum ersten Mal stutzen. Verwenden Sie dafür am besten eine Akku-Strauchschere oder eine kleine Handheckenschere. Besonders detaillierte Konturen sollten Sie mit einer normalen Gartenschere oder einer Schafschere herausarbeiten. Bei Kiefern in Bonsai-Form bricht man die noch weichen neuen Triebe einfach mit den Fingern in der Mitte durch, denn so werden die jungen Nadeln nicht beschädigt. Nach dem Schnitt sollten Sie die Formgehölze düngen, um den neuen Austrieb zu unterstützen.

RINDENMULCH AUSBRINGEN
Eine Mulchschicht im Beet hat viele Vorteile: Sie versorgt den Boden mit Humus, hält ihn locker und länger feucht. Anfang Mai ist der beste Zeitpunkt, um sie auszubringen, denn der Boden hat sich jetzt ausreichend erwärmt. Bewährt haben sich Holzhäcksel, Rindenmulch oder Rindenkompost. Wichtig: Streuen Sie vor dem Abdecken des Bodens reichlich Hornspäne aus, da die Zersetzungsprozesse in der nährstoffarmen Mulchschicht viel Stickstoff binden.

VORGEZOGENE SOMMERBLUMEN AUSPFLANZEN
Sommerblumen, die Sie im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vorgezogen haben, dürfen ab Mitte Mai ins Beet. Mit den Studentenblumen (Tagetes) und Zinnien sollten Sie bei kühler Witterung allerdings bis Ende Mai warten, denn sie brauchen zum schnellen Anwachsen unbedingt warmen Boden.

ZWIEBELBLUMEN: VERBLÜHTES ABSCHNEIDEN
Sobald Zwiebelblumen verblüht sind, sollten Sie die zurückbleibenden Fruchtkapseln abschneiden. Das ist vor allem bei Tulpen, Narzissen und Kaiserkronen (Fritillaria) wichtig. Sie setzen leicht Samen an, was die Frühlingsblüher sehr viel Kraft kostet.

TULPEN RODEN UND EINLAGERN
Ende des Monats haben die ersten Tulpen ihre Vegetationsperiode beendet und beginnen damit, alle benötigten Nährstoffe wieder in die Blumenzwiebeln einzulagern. Nehmen Sie die Pflanzen jetzt aus dem Beet und lagern Sie die Zwiebeln mitsamt dem welkenden Spross trocken und dunkel in einer Kiste mit Sand. Im Herbst können Sie die Tulpenzwiebeln dann wieder in die Beete auspflanzen.

ROSEN: WILDTRIEBE ABREISSEN
Bei Rosen bilden sich oft Wildtriebe, die in der Nähe der Basis aus der Erde wachsen. Sie müssen direkt am Stamm abgerissen werden, denn aus verbleibenden Knospen wachsen sonst erneut Wildtriebe. Folgende Technik hat sich bewährt: Wurzelhals vorsichtig freigraben, anschließend die Rinde unter dem Wildtrieb mit einem scharfen Messer waagerecht einschneiden und den Trieb nach unten abreißen. Mit dem kurzen waagerechten Schnitt verhindern Sie, dass die Wunden zu groß werden.

RASEN AUSSÄEN
Im Mai ist die günstigste Zeit, um einen neuen Rasen anzulegen. Vorher ist es oft zu kühl, denn die Grassamen brauchen zum Keimen auch nachts eine Mindesttemperatur von 10 °C. Den Boden mit einer Fräse oder Motorhacke lockern, dann die Fläche mit einem breiten Rechen einebnen. Das Saatgut mit einem Streuwagen ausbringen, Fläche walzen und mit einem Regner gründlich wässern. Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich Markensaatgut! Mischungen wie "Berliner Tiergarten" sind zwar billig, aber qualitativ minderwertig. Sie wachsen zu schnell und bilden keine dichte Grasnarbe.

DAHLIEN PFLANZEN
Anfang Mai kommen die überwinterten Dahlienknollen wieder in den Boden – idealerweise an einen sonnigen Standort mit sandiger Erde. Falls deren Blühfreude in den letzten Jahren nachgelassen hat, sollten Sie die neuen Triebe reduzieren und nur die stärksten stehen lassen. Alternativ könnnen Sie die Knollen vor dem Auspflanzen teilen – auch das regt die Blütenbildung an.

UNKRAUTBEKÄMPFUNG
Warm-feuchtes Wetter lässt im Mai auch das Unkraut wieder kräftig sprießen. Arbeiten Sie daher Ihre Stauden- und Sommerblumenbeete regelmäßig mit der Hacke durch, damit die Unkräuter nicht zur Samenreife kommen.

RHODODENDRON: BRAUNE KNOSPEN ENTFERNEN
Wenn Ihre Rhododendron braunschwarze, vertrocknete Blütenknospen tragen, sollen Sie diese spätestens Anfang Mai entfernen. Grund: Die Knospen enthalten die Gelege der Rhododendron-Zikade. Die Schädlinge schlüpfen je nach Witterung oft schon ab Mitte Mai und befallen dann im Juni/Juli die neuen Blütenknospen. Entsorgen Sie die abgestorbenen Knospen am besten mit dem Hausmüll.

© 1998-2018 SKM-GaLaBau Günter Müller Goldhecker Weg 6, D-61276 Weilrod