SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller MEISTERBETRIEB  
 
  GARTEN-BEISPIEL 4 20.04.2021 14:09 (UTC)
   
 

 

Harmonische Terrassen-Gestaltung

Die höher gelegene Terrasse wirkt in diesem Garten wie ein Fremdkörper. Wir geben zwei Beispiele, wie man sie harmonisch in die Gartengestaltung integriert.

 

VORHER: Da die Außenmauern des Kellers aus dem Boden herausragen, kann man in diesem Garten keine ebenerdige Terrasse anlegen. Auch der Garten drumherum hat außer Rasen bisher nicht viel zu bieten.

 

TERRASSE IM MODERNEN STIL
Stattliche Einzelpflanzen wie Bambus sowie in Form geschnittene Buchssträucher oder Eiben in großzügigen Pflanzgefäßen sind zurzeit angesagt. Sie kommen hier auf dem Holzdeck aus Plantagen-Teak sehr gut zur Geltung. Eingerahmt durch einen schmalen Zaun oder Handlauf aus Edelstahl wird aus der kahlen Fläche am Haus ein großzügiges Freiluftzimmer.

Damit der neue Sitzplatz nicht wie ein Fremdkörper wirkt, wird die Bepflanzung um die Terrasse herum im gleichen Stil gehalten. Unter dem Pflaumenblättrigen Weißdorn ‘Splendens’ links von der Terrasse schlängelt sich ein Beet mit Buchskugeln, Frauenmantel und Lampenputzergras. Ein traumhafter Anblick ab Juli sind die weißen Kugelblüten der Hortensie ‘Annabelle’, die im Beet und im Topf auf der Terrasse glänzt.

Über eine schmale Holztreppe in der Mitte der Terrasse gelangt man in den Garten. Links neben der Treppe wachsen in Pflanzgefäßen aus verzinktem Stahl weiße Dolden-Glockenblumen, Frauenmantel und Stechpalmen-Hochstämmchen. Rechts setzen eine Hortensie ‘Annabelle’, eine in Form geschnittene Eibe und die oben genannten Stauden schöne Akzente.

Den schmalen Splittweg in den Garten säumen Tuffs aus purpurviolettem Lavendel, grüngelbem Frauenmantel und Lampenputzergras. Die harmonisch wirkende Kombination der Pflanzen ist zudem sehr pflegeleicht: Stauden, Buchsbaum und andere Immergrüne regelmäßig im Frühjahr zurückschneiden, im Sommer vor allem die Topf-Pflanzen ausreichend gießen.

  

SOMMERFLAIR FÜR GENIESSER
Zunächst erhält die Terrasse einen Belag aus robustem Robinienholz. Über Treppen an der Seite gelangt man in den Garten. An der breiten Seite der Terrasse begrenzen Heckenelemente aus Hainbuche die Fläche.

Zwischen der Hecke und dem Rasen wird ein schmales Beet angelegt, in dem sonnenliebende Stauden in Violett, Rosa und Weiß glänzen. Den Blütenreigen eröffnen Ende Mai hellviolette Schwertlilien und purpurfarbene Zierlauch-Kugeln. Die rosafarbene Strauchrose ‘Dornröschenschloss Sababurg’ blüht ab Juni mit weißem Feinstrahl und Katzenminze um die Wette.

Am Beetrand breitet sich der silbrigfilzige Blatt-Teppich des Woll-Ziest aus. Das Haar-Federgras fügt sich gut zwischen die Blütenstars ein und erreicht eine Wuchshöhe von etwa einem Meter. Die Kugel-Esche sorgt für ein vertikales Element im Beet.

An der Hauswand ist noch Platz für ein kleines Beet mit denselben Pflanzen. Damit die helle Fassade nicht so langweilig wirkt, darf die Akebie an Kletterseilen rings um die Terrassentür ranken. Die Pflanzen wachsen in entsprechend großen Pflanzkästen aus graublau lasiertem Holz. Den südlichen Charme der Gestaltung unterstreicht stilvoll die violettblaue Schmucklilie im Terrakotta-Topf.

 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
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  GARTENTIPPS MÄRZ 2021
Im März ist Pflanzzeit für viele Gehölze und Stauden. Außerdem sollten Sie schon jetzt etwas gegen die bevorstehende Schneckenplage unternehmen.

BLÜTENSTAUDEN TEILEN
Haben manche Pflanzen letztes Jahr weniger geblüht als früher? Fallen sie auseinander oder bedrängen sie sich gegenseitig? Gute Gründe für eine Verjüngungskur! Der beste Zeitpunkt fürs Teilen der meisten Stauden ist kurz vor dem Austrieb im Frühjahr. Schneiden Sie alte Stängel eine Hand breit über dem Boden ab – falls Sie das noch nicht im Herbst erledigt haben. Die Pflanzenhorste jetzt vorsichtig ausgraben und die Wurzelballen mit Spaten oder Messer teilen. Filigrane Pflanzen können Sie mit der Hand einfach auseinanderziehen. Schneiden Sie zu lange oder vertrocknete Wurzelteile ab, und arbeiten Sie Kompost ins Pflanzloch ein. Die Teilstücke werden so tief wie vorher eingesetzt. Tipp: Stauden, die im Frühjahr blühen, sollten Sie besser im Herbst teilen.

GRASNELKEN-SAMEN AUSSÄEN
An sonnigen Plätzen trägt die Grasnelke dichte rosa Blütenbälle zur Schau, die von Mai bis Juni in großer Zahl erscheinen. Ab März können Sie die bis 20 cm hohe Polsterstaude aussäen: Legen Sie die Samen in Töpfe mit Aussaaterde und drücken Sie die Saat nur leicht an. Nicht abdecken! An einem warmen Ort (mehr als 20 °C) keimen sie nach fünf bis zehn Tagen, wenn man die Samen gut feucht hält. Nach einigen Wochen können die Jungpflanzen in den Garten umsiedeln. Meist fällt die Blüte im ersten Jahr spärlich aus. Eine echte Schnellstarterin ist dagegen die neue Sorte ‘Morning Star’. Sie bringt gleich im ersten Jahr viele Blüten hervor.

SCHNEKKEN FRÜHZEITIG BEKÄMPFEN
Sobald die Temperaturen im März etwas milder werden, sollten Sie frisch austreibende Funkien und andere gefährdete Stauden wie beispielsweise Leberblümchen vor Schneckenfraß schützen. Streuen Sie dazu am besten Schneckenkorn aus – es wirkt im Frühjahr am besten, weil das Nahrungsangebot noch nicht allzu groß ist. Wenn es Ihnen gelingt, einen großen Teil der ersten Schneckengeneration frühzeitig zu vernichten, werden Sie mit den gefräßigen Weichtieren im Sommer kaum noch Probleme haben.

VERKAHLTE BUCHSEINFASSUNGEN TIEFER SETZEN
Einfassungen aus Buchsbaum verkahlen unten an schattigen Standorten leicht und werden dann unansehnlich. Aber kein Grund zur Panik: Graben Sie die Pflanzen aus und setzen Sie sie anschließend einfach eine Handbreit tiefer wieder ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Gehölzen nehmen sie diese Maßnahme nicht übel: Sie bilden einfach neue Wurzeln und treiben gut wieder durch.

ZWIEBELBLUMEN DÜNGEN
Wenn Ihre Zwiebelblumen nur spärlich treiben oder die letzten Jahre immer weniger geblüht haben, sollten Sie ihnen Dünger verabreichen. Das gilt vor allem für üppige Blüher wie Narzisse oder Tulpe. Streuen Sie einen rasch wirkenden mineralischen Volldünger, sobald die Pflanzen die ersten Blätter zeigen.

KÄLTEEMPFINDLICHE STRÄUCHER JETZT PFLANZEN
Kälteempfindliche Sträucher wie Sommerflieder, Lavendel, Säckelblume oder Bartblume pflanzt man besser jetzt im Frühjahr als im Herbst. So können die Pflanzen bis zum nächsten Winter gut einwurzeln und sind widerstandsfähiger gegen starke Fröste.

RASEN ABHARKEN UND DÜNGEN
Wenn der Frost vorbei ist, sollten Sie alte Blätter und herabgefallene Äste vom Rasen entfernen. Wichtig ist, dass der grüne Teppich jetzt viel Licht bekommt, damit er sich schnell von den Winterstrapazen erholt. Wenn es Mitte März bereits warm genug ist, sollten Sie dem Rasen außerdem mit einem Langzeit-Dünger versorgen. Im Fachhandel sind Produkte mit unterschiedlich langer Wirkungsdauer erhältlich. Achten Sie aber darauf, dass das Produkt auch Nährstoffanteile enthält, die sofort wirksam werden.

HOCHSTÄMMCHEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Ein beliebter Zierstrauch ist die Japanische Stämmchen-Weide. Damit die Krone ihre schöne Form behält, muss sie jedes Jahr Anfang März stark zurückgeschnitten werden. Das gilt ebenso fürs Mandelbäumchen (Prunus triloba) – warten Sie bei ihm aber, bis die rosa Blütenpracht vorbei ist. Bei der Hängenden Kätzchen-Weide (Salix caprea ‘Pendula’) sollten Sie ebenfalls erst dann zur Schere greifen, wenn die Blütenkätzchen abgefallen sind.

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