SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  SCHÄDLINGE: BUXBAUMZÜNSLER 16.08.2018 00:39 (UTC)
   
 

 

Wie Sie den Buchsbaumzünsler wirksam bekämpfen

 

 

Der Buchsbaumzünsler stammt ursprünglich aus Fernost, und wurde ca. 2005 in Deutschland eingeschleppt. Die Raupen des Kleinschmetterlings ernähren sich von den Blättern und der Rinde des Buchsbaumes. Sobald die Blätter verbraucht sind, nagt der Schädling die Rinde der Zweige bis auf das blanke Holz ab.

 

Besonders verbreitet ist der Buchsbaumzünsler in Baden Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

 

Wie bekommen Sie den Schädling in den Griff?

 

Wenn Ihre Pflanzen im Garten betroffen sind, müssen Sie rasch handeln. Sie können entweder die Raupen des Buchsbaumzünslers absammeln, was sich jedoch nicht so einfach gestaltet: Die Raupen fressen meist versteckt im inneren Buschwerk.

 

Pflanzenschutzmittel mit motorbetriebener Spritze verteilen

 

Verwenden Sie Spritzen mit Calypso, einem Insektizid das eine ölige Konsistenz aufweist. Dieses wirkt nicht nur auf die fertige Raupe, sondern zerstört auch die beiden Generationen zuvor (sowohl die Larve als auch die Eier).

 

Wenden Sie das Insektizid alle 10 Tage an. Wichtig ist, benetzen Sie nicht nur die Oberfläche, sondern gehen Sie bis an den Stock des befallenen Buchsbaumes. Nur so haben Sie eine Chance, den Schädling effektiv zu beseitigen! Verwenden Sie am besten eine motorbetriebene Spritze um das Mittel bis zum Stamm richtig zu verteilen.

 

Wenn es bereits zu spät ist!

Sollte der Buchsbaumzünsler bereits den Buchsbaum kahl gefressen haben, dann werfen Sie den zerstörten Buchs nicht auf den Kompost, oder auf den Grünmüll. Die Raupen leben weiter! Packen Sie den zerstörten Buchs in eine Plastiktüte und werfen diesen in den Hausmüll oder verbrennen Sie ihn an Ort und Stelle. Nur so kann eine weitere Ausbreitung des Schädlings eingedämmt werden.

 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS AUGUST 2018
Schlagworte zu diesem Monat: Kirschlorbeer, Gartenteich, Rhododendron, Hecken, Pfingstrosen, Dickmaulrüssler, Immergrüne, Schnitt, Nematoden, Steppenkerzen.
Im August können Sie stark wachsende Hecken noch einmal in Form bringen, Trockensträuße schneiden und Blütenstauden teilen. Hier finden Sie einen Überblick über alle wichtigen Aufgaben.

STARK WACHSENDE HECKEN SCHNEIDEN
Immergrüne und sommergrüne Hecken wie Lebensbaum, Hainbuche oder Rot-Buche können Sie bis Mitte August ein zweites Mal in Form bringen (Video). Damit dämmen Sie bei Feld-Ahorn und Hainbuche außerdem den häufigen Befall mit Mehltau ein.

IMMERGRÜNE GEHÖLZE PFLANZEN
Der Spätsommer ist ideal, um immergrüne Laubgehölze wie z. B. Kirschlorbeer, Kriechspindel oder Buchsbaum zu pflanzen. So können sie noch vor dem Winter einwurzeln. Das Pflanzloch sollte so groß sein, dass der Wurzelballen genug Platz hat. Danach die Sträucher kräftig angießen. Größere Sträucher und Bäume sollten Sie zum Schutz vor Wind mit einem Pfahl stabilisieren. Er wird an der Westseite der Pflanze – der Hauptwindrichtung – in die Erde gerammt.

RHODODENDRON WÄSSERN
Wie alle immergrünen Pflanzen zeigen auch Rhododendren erst sehr spät, dass sie unter Wassermangel leiden. Ein typisches Symptom sind die eingerollten Blätter. Warten Sie mit dem Gießen nicht zu lange, denn Trockenschäden wirken bei immergrünen Sträuchern besonders störend und wachsen nur langsam wieder heraus.

VERWELKTE BLUMEN AUSPUTZEN
Das Auszupfen welker Blüten und Blätter ist nicht nur wichtig für die Optik, sondern auch für die Gesundheit Ihrer Pflanzen. Einigen Sorten ist durch intensive Züchtung oder zu starke Düngung die Fähigkeit abhanden gekommen, die verwelkten Blütenblätter selbst abzustoßen. Auf den abgestorbenen Pflanzenteilen können sich verschiedene schädliche Pilze ansiedeln.

PFLANZZEIT FÜR MADONNEN-LILIEN
Während man die meisten Lilien-Arten erst im September pflanzt, kommt die Madonnen-Lilie (Lilium candidum) bereits im August in die Erde. Sie hat eine etwas längere Entwicklungszeit als andere Lilienarten. Geben Sie der nährstoffhungrigen Schönheit gleich etwas Kompost mit ins Pflanzloch und sorgen Sie dafür, dass der Standort sehr durchlässig ist.

STEPPENKERZEN PFLANZEN
Die beste Pflanzzeit für Steppenkerzen (Eremurus) ist August bis September. Die großen, dekorativen Pflanzen mit den auffallenden Blütensäulen wachsen am besten auf sandigen, trockenen Böden in voller Sonne. Heben Sie ein 20–30 cm tiefes Pflanzloch aus und häufen Sie auf dessen Grund als Dränage einen kleinen Sandhügel auf. Breiten Sie darauf die seesternförmige Knolle aus und verfüllen Sie das Loch mit lockerer Erde.

PFINGSTROSEN UMPFLANZEN
Pfingstrosen wachsen am liebsten ungestört. Wenn Sie die Frühlingsblüher trotzdem umpflanzen wollen, dann am besten im August. Wichtig ist, dass Sie den Wurzelstock teilen, andernfalls kümmert die Pflanze am neuen Standort vor sich hin und wächst nicht gut an. Setzen Sie die Wurzelstücke so tief in die Erde, dass die Überwinterungsknospen auf den Wurzeln maximal zwei Finger breit mit Erde bedeckt sind. Meist dauert es zwei Jahre, bis die Pflanzen wieder prächtig blühen.

STAUDEN: FRÜHLINGS- UND SOMMERBLÜHER TEILEN
Waren Sie mit der Blüte Ihrer Stauden in dieser Saison zufrieden? Wenn die Pflanzen nur spärlich geblüht haben, könnte es daran liegen, dass sie zu alt sind und durch Teilung verjüngt werden müssen. Ab August können Sie alle bereits verblühten Staudenarten teilen: Graben Sie die Pflanzen aus und teilen Sie das Wurzelwerk mit dem Spaten oder einem scharfen Messer in faustgroße Stücke. Diese setzen Sie am alten Platz oder an einem neuen Standort mit frischer Komposterde wieder ein. Wenn Sie die Pflanzen gleichmäßig feucht halten, wachsen sie bis zum Winter gut ein und blühen im nächsten Jahr wieder üppig.

ABGEKNICKTE SONNENBLUMEN RETTEN
Die langstieligen Sonnenblumen sind mit ihren schweren Blütenköpfen anfällig für Windbruch. Wenn Ihre Sonnenblumen beim letzten Gewittersturm umgeknickt wurden, sind sie in den meisten Fällen noch zu retten: Schienen Sie die Bruchstelle mit zwei Bambusstäben und fixieren Sie diese mit Paket-Klebeband. So können die abgeknickten Leitungsbahnen wieder genügend Wasser transportieren – die Sonnenblumen wachsen weiter, als wäre nichts passiert.

BEIM GIESSEN NICHT SPARSAM SEIN
Der August ist in den meisten Regionen Deutschlands trocken und warm, deshalb sollten Sie Ihre Gartenpflanzen bei Wassermangel gründlich gießen. Seien Sie dabei nicht zu sparsam: Die Pflanzen breiten ihre Wurzeln vor allem dort aus, wo sie feuchte Erde finden. Wenn Sie bei jedem Durchgang intensiv gießen, sickert das Wasser auch in untere Bodenschichten und die Wurzeln wachsen in die Tiefe. So überstehen die Pflanzen kurze Trockenzeiten besser und man muss nur alle paar Tage zur Gießkanne greifen. Faustregel: Je nach Bodenart sollten es 15 bis 30 Liter pro Quadratmeter sein! Das Wasser gelangt dann etwa 15 bis 30 cm tief in den Boden. Tipp: Wenn Sie einen Spaten in die Erde stechen und diese ein wenig auseinanderdrücken, sehen Sie, wie tief der Boden durchfeuchtet ist. Wichtig: Frisch gesetzte Pflanzen brauchen häufiger Wasser, als gut eingewachsene.

TROCKENSTRÄUSSE SCHNEIDEN
Wer Trockengestecke mag, sollte jetzt aktiv werden. Strohblume (Helichrysum), Edeldistel (Eryngium) und Kugeldistel (Echinops) schneiden Sie, wenn die Knospen gerade Farbe zu zeigen beginnen. Lavendel und Schleierkraut (Gypsophila) werden kurz nach dem Aufblühen gekappt. Zum Trocknen an einen schattigen, luftigen Ort hängen. Pflanzen mit großen Einzelblüten stecken Sie am besten in ein Stück Maschendraht. Alle anderen kopfüber in Bündeln aufhängen. Vermeiden Sie direkte Sonne, da sie die Farben ausbleicht und die Blüten brüchig macht.

FADENALGEN IM TEICH BEKÄMPFEN
Wenn sich der Teich bei sommerlichen Temperaturen stark aufheizt, wachsen auch die Fadenalgen. Sie sollten daher jetzt regelmäßig mit einem Rechen die Algen abfischen, damit sich auf dem Teichgrund nicht zu viel Faulschlamm bildet. Sie können sie anschließend entweder kompostieren oder als Mulch unter Bäumen und Sträuchern verwenden.

NEMATODEN GEGEN DICKMAULRÜSSLER
Der Dickmaulrüssler ist ein nachtaktiver Käfer, der mit Vorliebe die Blätter vieler Zierpflanzen vom Rhododendron bis zur Engelstrompete anfrisst. Gegen die im Boden lebenden Larven können Sie jetzt parasitäre HM-Nematoden ausbringen. Man kann die Nützlinge über Bestellkarten aus dem Fachhandel beziehen und sie werden dann frisch vom Hersteller direkt zu Ihnen nach Hause geliefert. Bringen Sie die Nematoden möglichst umgehend aus, indem Sie sie in abgestandenes, mindestens 18° C warmes Leitungswasser einrühren und mit einer Gießkanne im Wurzelbereich der von den Dickmaulrüsslern geschädigten Pflanzen verteilen.

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