SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller MEISTERBETRIEB  
 
  SICHTSCHUTZ 20.04.2021 14:18 (UTC)
   
 

Farbenprächtiger Sichtschutz

Rittersporn, Ziersträucher, Fetthenne, Frauenmantel, Gartengestaltung, Rosen, Gartenhaus, Tulpen, Clematis, Lavendel, Vorher-nachher, Blumenbeete, Felsenbirne, Bart-Iris.

In neu angelegten Gärten ist es mit der Privatsphäre oft nicht weit her, weil ein geeigneter Sichtschutz fehlt. Mit diesen attraktiven Bepflanzungsvorschlägen wird ein übersichtliches Neubaugrundstück vor neugierigen Blicken abgeschirmt.



AUSGANGSSITUATION
Der neu bepflanzte Garten ist zum Sitzplatz und Geräteschuppen auf dem Nachbargrundstück kaum abgeschirmt. Die Beetflächen sind bislang äußerst spärlich mit Gehölzen und Farnen bepflanzt, grüner Rasen dominiert das Gartenbild.

Vorschlag 1

KUNTERBUNTE BLÜTENPRACHT
Viele Menschen fühlen sich in ihrem Garten erst wohl, wenn er vor neugierigen Blicken gut geschützt ist. Setzen Sie dem Grundstück daher schöne Grenzen. Das gelingt problemlos mit Hecken, Zäunen oder Sichtschutzwänden. Hier grenzt der Garten direkt an den Sitzbereich des Nachbarn. Sichtschutzelemente aus Weide schirmen unerwünschte Blicke ab. Davor erstreckt sich ein breites, geschwungen verlaufendes Beet mit Stauden, Ziersträuchern und Rosen; im Frühjahr blühen hier Tulpen.

Als höhere Elemente wurden im vorderen linken Bereich ein im Juni blühender Belgischer
Spierstrauch gepflanzt, in der Ecke am Sichtschutzzaun eine Felsenbirne, die im Herbst mit ihrem orangeroten Laub ins Auge fällt. Die rosaweißen Blütenstände der Kolkwitzie rechts im Beet bereichern von Mai bis Juni den Garten und werden wegen ihres Duftes gern von Bienen und Hummeln angeflogen.

Im Beet wechseln sich Tuffs aus Stauden ab, die vor allem im Juni/Juli blühen. Mit von der Partie sind blauer
Rittersporn, violettblaue Wald-Glockenblume, rote Lupine, hellblaue Bart-Iris und gelbgrün blühender Frauenmantel. Umgeben von Rittersporn glänzt ebenfalls im Juni die historische Rosensorte ‘Rose de Resht’ mit ihren zauberhaften fuchsienroten Duftblüten.

Vorschlag 2

STILVOLLE FARBKOMBINATION
Graue und blaue Farbtöne verleihen dem Garten eine moderne Atmosphäre. Sichtschutzelemente aus Aluminium grenzen den Garten zum Nachbarn ab. An den Gitterelementen klettert die Clematis ‘Perle d’Azur’ und öffnet im Juni/ Juli hellblaue Blüten. Die Rasenfläche wird zugunsten eines u-förmigen Beetes verkleinert. Die Bepflanzung setzt sich aus Gräsern, Ziersträuchern, Rosen und Stauden zusammen.

Das aufrecht wachsende Reitgras erhebt sich an verschiedenen Stellen im Beet, ebenso die
Blauraute (Perovskia), die von Juli bis Oktober blaue Blüten an silbrigen Zweigen trägt. Dazwischen werden violetter Lavendel und graulaubiger Woll-Ziest (Stachys) gepflanzt. Mit purpurroten Blüten über graufilzigen Blättern leuchtet die Kronen-Lichtnelke (Silene coronaria) von Juli bis August. Auffällig zwischen den Stauden ist der Kugel-Lauch (Allium sphaerocephalon), der im Hochsommer eiförmige weinrote Blüten über dünnen Stängeln öffnet. Er kommt beständig an derselben Stelle wieder und sät sich, ohne aufdringlich zu werden, aus.

Mit der langen Blütezeit von Juni bis September passt auch die robuste weiß blühende Kleinstrauchrose
‘Schneeflocke’ ideal ins sonnige Beet. Im Herbst trumpft die Fetthenne (Sedum ‘Herbstfreude’) so richtig auf. Zwei

Säulen-Hainbuchen ergänzen die blütenreiche Rabatte.


 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
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  GARTENTIPPS MÄRZ 2021
Im März ist Pflanzzeit für viele Gehölze und Stauden. Außerdem sollten Sie schon jetzt etwas gegen die bevorstehende Schneckenplage unternehmen.

BLÜTENSTAUDEN TEILEN
Haben manche Pflanzen letztes Jahr weniger geblüht als früher? Fallen sie auseinander oder bedrängen sie sich gegenseitig? Gute Gründe für eine Verjüngungskur! Der beste Zeitpunkt fürs Teilen der meisten Stauden ist kurz vor dem Austrieb im Frühjahr. Schneiden Sie alte Stängel eine Hand breit über dem Boden ab – falls Sie das noch nicht im Herbst erledigt haben. Die Pflanzenhorste jetzt vorsichtig ausgraben und die Wurzelballen mit Spaten oder Messer teilen. Filigrane Pflanzen können Sie mit der Hand einfach auseinanderziehen. Schneiden Sie zu lange oder vertrocknete Wurzelteile ab, und arbeiten Sie Kompost ins Pflanzloch ein. Die Teilstücke werden so tief wie vorher eingesetzt. Tipp: Stauden, die im Frühjahr blühen, sollten Sie besser im Herbst teilen.

GRASNELKEN-SAMEN AUSSÄEN
An sonnigen Plätzen trägt die Grasnelke dichte rosa Blütenbälle zur Schau, die von Mai bis Juni in großer Zahl erscheinen. Ab März können Sie die bis 20 cm hohe Polsterstaude aussäen: Legen Sie die Samen in Töpfe mit Aussaaterde und drücken Sie die Saat nur leicht an. Nicht abdecken! An einem warmen Ort (mehr als 20 °C) keimen sie nach fünf bis zehn Tagen, wenn man die Samen gut feucht hält. Nach einigen Wochen können die Jungpflanzen in den Garten umsiedeln. Meist fällt die Blüte im ersten Jahr spärlich aus. Eine echte Schnellstarterin ist dagegen die neue Sorte ‘Morning Star’. Sie bringt gleich im ersten Jahr viele Blüten hervor.

SCHNEKKEN FRÜHZEITIG BEKÄMPFEN
Sobald die Temperaturen im März etwas milder werden, sollten Sie frisch austreibende Funkien und andere gefährdete Stauden wie beispielsweise Leberblümchen vor Schneckenfraß schützen. Streuen Sie dazu am besten Schneckenkorn aus – es wirkt im Frühjahr am besten, weil das Nahrungsangebot noch nicht allzu groß ist. Wenn es Ihnen gelingt, einen großen Teil der ersten Schneckengeneration frühzeitig zu vernichten, werden Sie mit den gefräßigen Weichtieren im Sommer kaum noch Probleme haben.

VERKAHLTE BUCHSEINFASSUNGEN TIEFER SETZEN
Einfassungen aus Buchsbaum verkahlen unten an schattigen Standorten leicht und werden dann unansehnlich. Aber kein Grund zur Panik: Graben Sie die Pflanzen aus und setzen Sie sie anschließend einfach eine Handbreit tiefer wieder ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Gehölzen nehmen sie diese Maßnahme nicht übel: Sie bilden einfach neue Wurzeln und treiben gut wieder durch.

ZWIEBELBLUMEN DÜNGEN
Wenn Ihre Zwiebelblumen nur spärlich treiben oder die letzten Jahre immer weniger geblüht haben, sollten Sie ihnen Dünger verabreichen. Das gilt vor allem für üppige Blüher wie Narzisse oder Tulpe. Streuen Sie einen rasch wirkenden mineralischen Volldünger, sobald die Pflanzen die ersten Blätter zeigen.

KÄLTEEMPFINDLICHE STRÄUCHER JETZT PFLANZEN
Kälteempfindliche Sträucher wie Sommerflieder, Lavendel, Säckelblume oder Bartblume pflanzt man besser jetzt im Frühjahr als im Herbst. So können die Pflanzen bis zum nächsten Winter gut einwurzeln und sind widerstandsfähiger gegen starke Fröste.

RASEN ABHARKEN UND DÜNGEN
Wenn der Frost vorbei ist, sollten Sie alte Blätter und herabgefallene Äste vom Rasen entfernen. Wichtig ist, dass der grüne Teppich jetzt viel Licht bekommt, damit er sich schnell von den Winterstrapazen erholt. Wenn es Mitte März bereits warm genug ist, sollten Sie dem Rasen außerdem mit einem Langzeit-Dünger versorgen. Im Fachhandel sind Produkte mit unterschiedlich langer Wirkungsdauer erhältlich. Achten Sie aber darauf, dass das Produkt auch Nährstoffanteile enthält, die sofort wirksam werden.

HOCHSTÄMMCHEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Ein beliebter Zierstrauch ist die Japanische Stämmchen-Weide. Damit die Krone ihre schöne Form behält, muss sie jedes Jahr Anfang März stark zurückgeschnitten werden. Das gilt ebenso fürs Mandelbäumchen (Prunus triloba) – warten Sie bei ihm aber, bis die rosa Blütenpracht vorbei ist. Bei der Hängenden Kätzchen-Weide (Salix caprea ‘Pendula’) sollten Sie ebenfalls erst dann zur Schere greifen, wenn die Blütenkätzchen abgefallen sind.

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