SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  SICHTSCHUTZ 23.10.2019 16:48 (UTC)
   
 

Farbenprächtiger Sichtschutz

Rittersporn, Ziersträucher, Fetthenne, Frauenmantel, Gartengestaltung, Rosen, Gartenhaus, Tulpen, Clematis, Lavendel, Vorher-nachher, Blumenbeete, Felsenbirne, Bart-Iris.

In neu angelegten Gärten ist es mit der Privatsphäre oft nicht weit her, weil ein geeigneter Sichtschutz fehlt. Mit diesen attraktiven Bepflanzungsvorschlägen wird ein übersichtliches Neubaugrundstück vor neugierigen Blicken abgeschirmt.



AUSGANGSSITUATION
Der neu bepflanzte Garten ist zum Sitzplatz und Geräteschuppen auf dem Nachbargrundstück kaum abgeschirmt. Die Beetflächen sind bislang äußerst spärlich mit Gehölzen und Farnen bepflanzt, grüner Rasen dominiert das Gartenbild.

Vorschlag 1

KUNTERBUNTE BLÜTENPRACHT
Viele Menschen fühlen sich in ihrem Garten erst wohl, wenn er vor neugierigen Blicken gut geschützt ist. Setzen Sie dem Grundstück daher schöne Grenzen. Das gelingt problemlos mit Hecken, Zäunen oder Sichtschutzwänden. Hier grenzt der Garten direkt an den Sitzbereich des Nachbarn. Sichtschutzelemente aus Weide schirmen unerwünschte Blicke ab. Davor erstreckt sich ein breites, geschwungen verlaufendes Beet mit Stauden, Ziersträuchern und Rosen; im Frühjahr blühen hier Tulpen.

Als höhere Elemente wurden im vorderen linken Bereich ein im Juni blühender Belgischer
Spierstrauch gepflanzt, in der Ecke am Sichtschutzzaun eine Felsenbirne, die im Herbst mit ihrem orangeroten Laub ins Auge fällt. Die rosaweißen Blütenstände der Kolkwitzie rechts im Beet bereichern von Mai bis Juni den Garten und werden wegen ihres Duftes gern von Bienen und Hummeln angeflogen.

Im Beet wechseln sich Tuffs aus Stauden ab, die vor allem im Juni/Juli blühen. Mit von der Partie sind blauer
Rittersporn, violettblaue Wald-Glockenblume, rote Lupine, hellblaue Bart-Iris und gelbgrün blühender Frauenmantel. Umgeben von Rittersporn glänzt ebenfalls im Juni die historische Rosensorte ‘Rose de Resht’ mit ihren zauberhaften fuchsienroten Duftblüten.

Vorschlag 2

STILVOLLE FARBKOMBINATION
Graue und blaue Farbtöne verleihen dem Garten eine moderne Atmosphäre. Sichtschutzelemente aus Aluminium grenzen den Garten zum Nachbarn ab. An den Gitterelementen klettert die Clematis ‘Perle d’Azur’ und öffnet im Juni/ Juli hellblaue Blüten. Die Rasenfläche wird zugunsten eines u-förmigen Beetes verkleinert. Die Bepflanzung setzt sich aus Gräsern, Ziersträuchern, Rosen und Stauden zusammen.

Das aufrecht wachsende Reitgras erhebt sich an verschiedenen Stellen im Beet, ebenso die
Blauraute (Perovskia), die von Juli bis Oktober blaue Blüten an silbrigen Zweigen trägt. Dazwischen werden violetter Lavendel und graulaubiger Woll-Ziest (Stachys) gepflanzt. Mit purpurroten Blüten über graufilzigen Blättern leuchtet die Kronen-Lichtnelke (Silene coronaria) von Juli bis August. Auffällig zwischen den Stauden ist der Kugel-Lauch (Allium sphaerocephalon), der im Hochsommer eiförmige weinrote Blüten über dünnen Stängeln öffnet. Er kommt beständig an derselben Stelle wieder und sät sich, ohne aufdringlich zu werden, aus.

Mit der langen Blütezeit von Juni bis September passt auch die robuste weiß blühende Kleinstrauchrose
‘Schneeflocke’ ideal ins sonnige Beet. Im Herbst trumpft die Fetthenne (Sedum ‘Herbstfreude’) so richtig auf. Zwei

Säulen-Hainbuchen ergänzen die blütenreiche Rabatte.


 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS OKTOBER 2019
Schlagworte für Oktober: Rose, Rasen, Stauden, Kompost, Zwiebelblumen, Herbstlaub, Dahlien, Blumenzwiebeln.
Die Gartensaison geht langsam aber sicher dem Ende entgegen. So bereiten Sie Ihre Pflanzen im Ziergarten auf die kalte Jahreszeit vor.

STAUDEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Schneiden Sie jetzt im Herbst nicht alle verblühten Stauden zurück. Etliche Staudenarten wie Purpursonnenhut und Fetthenne tragen Samenstände, die auch im Winter attraktiv sind. Zudem werden zum Beispiel Astern durch den frühen Rückschnitt empfindlicher gegen Frost. Auch vielen Insekten tun Sie einen Gefallen, wenn Sie mit dem Rückschnitt bis zum nächsten Frühjahr warten, denn sie nutzen die hohlen Stängel als Winterquartier. Kurzlebigen Stauden wie Stockrosen und Kokardenblumen (Gaillardia) tut ein früher Rückschnitt allerdings gut – sie leben dann länger.

MONTBRETIEN VOR FROST SCHÜTZEN
Die Knollen von Montbretien (Crocosmia) können im Winter im Boden bleiben, wenn man sie mit einer dicken Schicht aus Laub und Tannenzweigen abdeckt. Man kann sie allerdings auch wie Gladiolen in einer Kiste mit sandiger Erde im kühlen Keller überwintern.

WINTERGRÜNE STAUDEN VON LAUB BEFREIEN
Achten Sie darauf, dass wintergrüne Stauden wie Gänsekresse (Arabis) und Hornkraut (Cerastium) im Winter nicht vollständig unter einer Laubschicht verschwinden. Sie faulen unter der feuchten Decke leicht.

SOMMERBLUMEN KOMPOSTIEREN
Viele Sommerblumen sind ab Ende Oktober nicht mehr besonders ansehnlich. Räumen Sie jetzt die Beete ab und entsorgen Sie die Pflanzen auf dem Kompost. Den Boden Ihrer Sommerblumenbeete können Sie auch im Oktober noch mit einer schnell wachsenden Gründüngung wie Raps oder Winter-Roggen aufbessern.

DAHLIEN NICHT ZU FRÜH RODEN
Lassen Sie Ihre Dahlien stehen, bis das Laub völlig abgestorben ist – je länger die Freiluftsaison dauert, desto mehr Reservestoffe können die Pflanzen für den nächsten Austrieb in ihren Knollen einlagern. Leichte Fröste können den Knollen in der Erde nicht viel anhaben.

ZWIEBELBLUMEN PFLANZEN
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Tulpen, Narzissen und andere Frühlingsblüher zu pflanzen. Wenn Sie die Zwiebelblumen ins Beet oder in den Rasen setzen, sollten Sie die Pflanzstellen mit einem Stab markieren. So können Sie im nächsten Frühjahr leicht überprüfen, ob alle Zwiebeln und Knollen ausgetrieben sind.

HERBSTLAUB VOM RASEN ENTFERNEN
Waldstauden und Bodendecker wie Schaumblüte (Tiarella), Waldsteinie oder Efeu fühlen sich im Herbst unter einer Laubdecke wohl. Der Rasen hingegen braucht auch im Winter genügend Licht, damit sich keine kahlen Stellen bilden. Harken Sie den grünen Teppich daher bei Bedarf wöchentlich mit einem Laubrechen ab. Größere Laubmengen lassen sich in einfachen runden Körben aus Hasendraht platzsparend lagern.

RASEN: KAHLE STELLEN ERNEUEREN
Der Oktober ist für Hobbygärtner die letzte Gelegenheit, um kahle Stellen im Rasen auszubessern. Rauen Sie den Boden mit einem Handvertikutierer oder einem Eisenrechen auf und säen Sie die Kahlstellen möglichst mit der gleichen Saatgut-Mischung nach, aus der auch der übrige Rasen besteht. Die Nachsaat wird dünn mit Humuserde abgedeckt und gründlich gewässert. Großflächige Reparaturen sollten Sie auf das nächste Frühjahr verschieben.

ROSEN: LEICHTER RÜCKSCHNITT
Beet- und Strauchrosen brauchen bereits im Herbst einen leichten Rückschnitt. Kürzen Sie mit der Rosenschere alle besonders langen, sparrigen Triebe, so dass ein gleichmäßiger Strauch mit einer kompakten Krone entsteht. Der richtige Rückschnitt findet allerdings erst im nächsten Frühjahr statt, sobald die Forsythien ihre Blüten öffnen.

SOMMERGRÜNE GEHÖLZE UMPFLANZEN
Wenn Sie einen größeren sommergrünen Strauch oder Baum umpflanzen wollen, sollten Sie das noch im Herbst tun. Grund: Die Pflanze hat dann ausreichend Zeit, um bis zum nächsten Austrieb neue Wurzeln zu bilden. Warten Sie, bis die meisten Blätter abgefallen sind, und graben Sie das Gehölz dann mit einem großzügig bemessenen Wurzelballen aus. Der Boden am neuen Standort wird mit Komposterde ausgebessert und das Gehölz möglichst ohne Lagerzeit gleich wieder eingesetzt. Ausnahme: Immergrüne Gehölze pflanzt man im Spätsommer oder – besser – im zeitigen Frühjahr um. Sie sollten bis zum Winter gut eingewurzelt sein, da sie bei Frost sonst Blattschäden erleiden können.

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