SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller MEISTERBETRIEB  
 
  WINTERTIPP: TEICH WINTERFEST 20.04.2021 14:32 (UTC)
   
 


So wird der Gartenteich winterfest

Im Herbst können Sie einiges dafür tun, dass der Gartenteich gut durch den Winter kommt. Besonders bei Fischteichen ist eine gute Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit wichtig.

TEICHPUMPE SICHERN
Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und kann dabei einen so starken Druck entwickeln, dass sich das Förderrad der Teichpumpe verbiegt und das Gerät unbrauchbar wird. Deshalb sollten Sie Ihre Teichpumpe im Winter abschalten, leer laufen lassen und bis zum Frühjahr frostfrei lagern. Dasselbe gilt auch für Wasserspeier und Fontänen, sofern diese nicht frostfest sind. Tauchpumpen können Sie alternativ bis in eine frostsichere Wassertiefe (mindestens 80 Zentimeter) absenken. Übrigens: Mittlerweile bietet der Fachhandel auch Pumpen an, denen der Frost nichts mehr anhaben kann.

LAUB ENTFERNEN
Im Spätherbst sind die Bäume zwar schon weitgehend kahl, dennoch weht immer noch viel Laub durch den Garten. Wenn man es nicht entfernt, sinkt es auf den Teichgrund und wird zu Faulschlamm. Um das zu verhindern, sollten Sie schwimmendes Laub regelmäßig mit einem Kescher abfischen, oder – noch besser – den gesamten Teich mit einem straff gespannten Netz vor Laubeintrag schützen
.

 
 

Entfernen Sie abgestorbene Seerosenblätter mit einer Teichschere, bevor sie auf den Teichgrund absinken

WASSERPFLANZEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Die vergilbten Blätter der Seerosen und anderen Schwimmpflanzen schneiden Sie am besten mit einer speziellen Teichschere möglichst weit unten ab. Das Schneidewerkzeug hat einen langen Stiel und lässt sich daher vom Teichrand aus verwenden. Die abgeschnittenen Blätter werden mit dem Kescher oder einem Greifwerkzeug entfernt.
Dichte Bestände aus Unterwasserpflanzen können Sie vorsichtig mit einem Rechen auslichten. Entfernen Sie aber nicht alles, denn die wintergrünen Arten sind auch in der kalten Jahreszeit für die Fische wichtige Sauerstofflieferanten.
Breite Röhrichtgürtel sollten Sie jetzt im Herbst ebenfalls ausdünnen. Schneiden Sie die verbleibenden Pflanzen aber erst im Frühjahr zurück, denn verschiedene Insekten nutzen sie jetzt als Winterquartier. Außerdem ist das Röhricht bei geschlossener Eisdecke wichtig für den Gasaustausch des Gewässers. Wenn die trockenen Halme Sie zu sehr stören, sollten Sie sie nicht weiter als eine Handbreit über dem Wasserspiegel zurückschneiden.

FAULSCHLAMM ENTFERNEN
Der Faulschlamm ist vor allem im Winter ein Problem, denn durch Fäulnisprozesse wird giftiges Schwefelwasserstoffgas freigesetzt. Es kann aus dem zugefrorenen Teich nicht entweichen und löst sich mit der Zeit im Wasser. Entfernen Sie den Faulschlamm daher vor Wintereinbruch mit einem Schöpfeimer am Stiel oder einem elektrischen Teichschlammsauger. Den Schlamm können Sie in dünnen Lagen auf den Kompost geben oder einfach als Dünger im Beet ausbringen.


Eisfreihalter mal anders: Dieses Gerät ziert ein Pinguin mit integrierter Beleuchtung (Heissner)

EISFREIHALTER EINSETZEN
Wenn der Winter naht, ziehen sich die Fische in tiefere Wasserschichten zurück und fallen dort bis zum Frühjahr in eine Art Winterstarre. Ihr Herz schlägt in diesem Zustand nur noch rund einmal pro Minute und ihr Stoffwechsel kommt weitgehend zum Erliegen. Die Tiere verbrauchen in der Winterstarre nur wenig Sauerstoff und nehmen auch keine Nahrung mehr auf.
Die einzigen Gefahren, die ihnen im Winter drohen, sind das Einfrieren und das Ersticken durch Sauerstoffmangel oder zu hohe Faulgaskonzentration im Wasser. Ersteres ist bei ausreichender Wassertiefe (mindestens 80 cm) auszuschließen, zweiteres kann aber bei geschlossener Eisdecke zum Problem werden. Daher sollten Sie rechtzeitig einen so genannten Eisfreihalter auf der Wasseroberfläche platzieren.
Einfache Modelle bestehen aus einem Styropor-Ring mit Abdeckhaube. Sie nutzen den isolierenden Effekt des Kunststoffs, halten das Gewässer bei strengem Dauerfrost aber nur dann offen, wenn sie nicht hochfrieren. Verwenden Sie deshalb Eisfreihalter mit Senkkammern: Die Senkkammern werden vor dem Einsatz mit Wasser gefüllt und sorgen dafür, dass der Eisfreihalter tiefer im Wasser liegt. Einige Geräte lassen sich mit Teichbelüftern kombinieren. Die aufsteigenden Luftblasen im Innern halten die Wasseroberfläche besser offen und reichern das Wasser mit Sauerstoff an.
Wenn Sie den Eisfreihalter nicht rechtzeitig eingesetzt haben, sollten Sie die Wasseroberfläche auf keinen Fall aufhacken, denn die Druck- und Schallwellen im Wasser wecken die Fische aus ihrer Winterstarre. Tauen Sie das Eis stattdessen besser mit einem Fön oder heißem Wasser auf.

 

 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
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  GARTENTIPPS MÄRZ 2021
Im März ist Pflanzzeit für viele Gehölze und Stauden. Außerdem sollten Sie schon jetzt etwas gegen die bevorstehende Schneckenplage unternehmen.

BLÜTENSTAUDEN TEILEN
Haben manche Pflanzen letztes Jahr weniger geblüht als früher? Fallen sie auseinander oder bedrängen sie sich gegenseitig? Gute Gründe für eine Verjüngungskur! Der beste Zeitpunkt fürs Teilen der meisten Stauden ist kurz vor dem Austrieb im Frühjahr. Schneiden Sie alte Stängel eine Hand breit über dem Boden ab – falls Sie das noch nicht im Herbst erledigt haben. Die Pflanzenhorste jetzt vorsichtig ausgraben und die Wurzelballen mit Spaten oder Messer teilen. Filigrane Pflanzen können Sie mit der Hand einfach auseinanderziehen. Schneiden Sie zu lange oder vertrocknete Wurzelteile ab, und arbeiten Sie Kompost ins Pflanzloch ein. Die Teilstücke werden so tief wie vorher eingesetzt. Tipp: Stauden, die im Frühjahr blühen, sollten Sie besser im Herbst teilen.

GRASNELKEN-SAMEN AUSSÄEN
An sonnigen Plätzen trägt die Grasnelke dichte rosa Blütenbälle zur Schau, die von Mai bis Juni in großer Zahl erscheinen. Ab März können Sie die bis 20 cm hohe Polsterstaude aussäen: Legen Sie die Samen in Töpfe mit Aussaaterde und drücken Sie die Saat nur leicht an. Nicht abdecken! An einem warmen Ort (mehr als 20 °C) keimen sie nach fünf bis zehn Tagen, wenn man die Samen gut feucht hält. Nach einigen Wochen können die Jungpflanzen in den Garten umsiedeln. Meist fällt die Blüte im ersten Jahr spärlich aus. Eine echte Schnellstarterin ist dagegen die neue Sorte ‘Morning Star’. Sie bringt gleich im ersten Jahr viele Blüten hervor.

SCHNEKKEN FRÜHZEITIG BEKÄMPFEN
Sobald die Temperaturen im März etwas milder werden, sollten Sie frisch austreibende Funkien und andere gefährdete Stauden wie beispielsweise Leberblümchen vor Schneckenfraß schützen. Streuen Sie dazu am besten Schneckenkorn aus – es wirkt im Frühjahr am besten, weil das Nahrungsangebot noch nicht allzu groß ist. Wenn es Ihnen gelingt, einen großen Teil der ersten Schneckengeneration frühzeitig zu vernichten, werden Sie mit den gefräßigen Weichtieren im Sommer kaum noch Probleme haben.

VERKAHLTE BUCHSEINFASSUNGEN TIEFER SETZEN
Einfassungen aus Buchsbaum verkahlen unten an schattigen Standorten leicht und werden dann unansehnlich. Aber kein Grund zur Panik: Graben Sie die Pflanzen aus und setzen Sie sie anschließend einfach eine Handbreit tiefer wieder ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Gehölzen nehmen sie diese Maßnahme nicht übel: Sie bilden einfach neue Wurzeln und treiben gut wieder durch.

ZWIEBELBLUMEN DÜNGEN
Wenn Ihre Zwiebelblumen nur spärlich treiben oder die letzten Jahre immer weniger geblüht haben, sollten Sie ihnen Dünger verabreichen. Das gilt vor allem für üppige Blüher wie Narzisse oder Tulpe. Streuen Sie einen rasch wirkenden mineralischen Volldünger, sobald die Pflanzen die ersten Blätter zeigen.

KÄLTEEMPFINDLICHE STRÄUCHER JETZT PFLANZEN
Kälteempfindliche Sträucher wie Sommerflieder, Lavendel, Säckelblume oder Bartblume pflanzt man besser jetzt im Frühjahr als im Herbst. So können die Pflanzen bis zum nächsten Winter gut einwurzeln und sind widerstandsfähiger gegen starke Fröste.

RASEN ABHARKEN UND DÜNGEN
Wenn der Frost vorbei ist, sollten Sie alte Blätter und herabgefallene Äste vom Rasen entfernen. Wichtig ist, dass der grüne Teppich jetzt viel Licht bekommt, damit er sich schnell von den Winterstrapazen erholt. Wenn es Mitte März bereits warm genug ist, sollten Sie dem Rasen außerdem mit einem Langzeit-Dünger versorgen. Im Fachhandel sind Produkte mit unterschiedlich langer Wirkungsdauer erhältlich. Achten Sie aber darauf, dass das Produkt auch Nährstoffanteile enthält, die sofort wirksam werden.

HOCHSTÄMMCHEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Ein beliebter Zierstrauch ist die Japanische Stämmchen-Weide. Damit die Krone ihre schöne Form behält, muss sie jedes Jahr Anfang März stark zurückgeschnitten werden. Das gilt ebenso fürs Mandelbäumchen (Prunus triloba) – warten Sie bei ihm aber, bis die rosa Blütenpracht vorbei ist. Bei der Hängenden Kätzchen-Weide (Salix caprea ‘Pendula’) sollten Sie ebenfalls erst dann zur Schere greifen, wenn die Blütenkätzchen abgefallen sind.

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