SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  WINTERTIPP: TEICH WINTERFEST 24.06.2019 18:27 (UTC)
   
 


So wird der Gartenteich winterfest

Im Herbst können Sie einiges dafür tun, dass der Gartenteich gut durch den Winter kommt. Besonders bei Fischteichen ist eine gute Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit wichtig.

TEICHPUMPE SICHERN
Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und kann dabei einen so starken Druck entwickeln, dass sich das Förderrad der Teichpumpe verbiegt und das Gerät unbrauchbar wird. Deshalb sollten Sie Ihre Teichpumpe im Winter abschalten, leer laufen lassen und bis zum Frühjahr frostfrei lagern. Dasselbe gilt auch für Wasserspeier und Fontänen, sofern diese nicht frostfest sind. Tauchpumpen können Sie alternativ bis in eine frostsichere Wassertiefe (mindestens 80 Zentimeter) absenken. Übrigens: Mittlerweile bietet der Fachhandel auch Pumpen an, denen der Frost nichts mehr anhaben kann.

LAUB ENTFERNEN
Im Spätherbst sind die Bäume zwar schon weitgehend kahl, dennoch weht immer noch viel Laub durch den Garten. Wenn man es nicht entfernt, sinkt es auf den Teichgrund und wird zu Faulschlamm. Um das zu verhindern, sollten Sie schwimmendes Laub regelmäßig mit einem Kescher abfischen, oder – noch besser – den gesamten Teich mit einem straff gespannten Netz vor Laubeintrag schützen
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Entfernen Sie abgestorbene Seerosenblätter mit einer Teichschere, bevor sie auf den Teichgrund absinken

WASSERPFLANZEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Die vergilbten Blätter der Seerosen und anderen Schwimmpflanzen schneiden Sie am besten mit einer speziellen Teichschere möglichst weit unten ab. Das Schneidewerkzeug hat einen langen Stiel und lässt sich daher vom Teichrand aus verwenden. Die abgeschnittenen Blätter werden mit dem Kescher oder einem Greifwerkzeug entfernt.
Dichte Bestände aus Unterwasserpflanzen können Sie vorsichtig mit einem Rechen auslichten. Entfernen Sie aber nicht alles, denn die wintergrünen Arten sind auch in der kalten Jahreszeit für die Fische wichtige Sauerstofflieferanten.
Breite Röhrichtgürtel sollten Sie jetzt im Herbst ebenfalls ausdünnen. Schneiden Sie die verbleibenden Pflanzen aber erst im Frühjahr zurück, denn verschiedene Insekten nutzen sie jetzt als Winterquartier. Außerdem ist das Röhricht bei geschlossener Eisdecke wichtig für den Gasaustausch des Gewässers. Wenn die trockenen Halme Sie zu sehr stören, sollten Sie sie nicht weiter als eine Handbreit über dem Wasserspiegel zurückschneiden.

FAULSCHLAMM ENTFERNEN
Der Faulschlamm ist vor allem im Winter ein Problem, denn durch Fäulnisprozesse wird giftiges Schwefelwasserstoffgas freigesetzt. Es kann aus dem zugefrorenen Teich nicht entweichen und löst sich mit der Zeit im Wasser. Entfernen Sie den Faulschlamm daher vor Wintereinbruch mit einem Schöpfeimer am Stiel oder einem elektrischen Teichschlammsauger. Den Schlamm können Sie in dünnen Lagen auf den Kompost geben oder einfach als Dünger im Beet ausbringen.


Eisfreihalter mal anders: Dieses Gerät ziert ein Pinguin mit integrierter Beleuchtung (Heissner)

EISFREIHALTER EINSETZEN
Wenn der Winter naht, ziehen sich die Fische in tiefere Wasserschichten zurück und fallen dort bis zum Frühjahr in eine Art Winterstarre. Ihr Herz schlägt in diesem Zustand nur noch rund einmal pro Minute und ihr Stoffwechsel kommt weitgehend zum Erliegen. Die Tiere verbrauchen in der Winterstarre nur wenig Sauerstoff und nehmen auch keine Nahrung mehr auf.
Die einzigen Gefahren, die ihnen im Winter drohen, sind das Einfrieren und das Ersticken durch Sauerstoffmangel oder zu hohe Faulgaskonzentration im Wasser. Ersteres ist bei ausreichender Wassertiefe (mindestens 80 cm) auszuschließen, zweiteres kann aber bei geschlossener Eisdecke zum Problem werden. Daher sollten Sie rechtzeitig einen so genannten Eisfreihalter auf der Wasseroberfläche platzieren.
Einfache Modelle bestehen aus einem Styropor-Ring mit Abdeckhaube. Sie nutzen den isolierenden Effekt des Kunststoffs, halten das Gewässer bei strengem Dauerfrost aber nur dann offen, wenn sie nicht hochfrieren. Verwenden Sie deshalb Eisfreihalter mit Senkkammern: Die Senkkammern werden vor dem Einsatz mit Wasser gefüllt und sorgen dafür, dass der Eisfreihalter tiefer im Wasser liegt. Einige Geräte lassen sich mit Teichbelüftern kombinieren. Die aufsteigenden Luftblasen im Innern halten die Wasseroberfläche besser offen und reichern das Wasser mit Sauerstoff an.
Wenn Sie den Eisfreihalter nicht rechtzeitig eingesetzt haben, sollten Sie die Wasseroberfläche auf keinen Fall aufhacken, denn die Druck- und Schallwellen im Wasser wecken die Fische aus ihrer Winterstarre. Tauen Sie das Eis stattdessen besser mit einem Fön oder heißem Wasser auf.

 

 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
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  GARTENTIPPS JUNI 2019
Rosen düngen, Hecken schneiden, Stauden teilen: Im Ziergarten ist im Juni einiges zu tun. Hier haben wir für Sie die wichtigsten Arbeiten aufgelistet.

ROSEN: VERWELKTE BLÄTTER ZURÜCKSCHNEIDEN
Wenn bei öfterblühenden Beet-, Strauch- und Kletterrosen die ersten Blüten verwelkt sind, sollten Sie diese umgehend abschneiden. Blütenbüschel schneiden Sie direkt oberhalb des obersten Blatts ab, bei einzeln stehenden Blüten entfernen Sie die beiden obersten Blätter mit. Mit dem Rückschnitt stimulieren Sie die Pflanze, neue Blütenknospen zu bilden.

ROSEN DÜNGEN UND WÄSSERN
Öfterblühende Rosen brauchen im Juni noch einmal Nährstoffe, damit sie nach dem Entfernen der alten Blüten gut wieder durchtreiben. Versorgen Sie die Pflanzen am besten mit einem organischen oder mineralischen Mehrnährstoffdünger.

HECKEN SCHNEIDEN
In der Zeit um den 24. Juni herum, den Johannistag, sollten Sie Ihre Hecken in Form bringen. Die meisten Gehölze haben jetzt nämlich ihren ersten Jahrestrieb abgeschlossen und schlagen nach dem Rückschnitt mit dem zweiten, dem sogenannten Johannistrieb, noch einmal aus. Schneiden Sie immergrüne großblättrige Pflanzen am besten mit einer Hand-Heckenschere. Elektrische Geräte verursachen bei Kirschlorbeer und Ilex hässliche Blattschäden.

ZIERSTRÄUCHER DURCH STECKLINGE VERMEHREN
Beim Schnitt von Formgehölzen wie Buchsbaum und Liguster fallen viele Zweige an, die man zur Vermehrung verwenden kann. Nehmen Sie leicht verholzte einjährige Triebe und zerteilen Sie diese in fünf bis zehn Zentimeter lange Abschnitte. Entfernen Sie anschließend im unteren Drittel die Blätter und stecken Sie die Stecklinge in eine Pflanzschale mit Anzuchterde. Gießen Sie die Stecklinge gut an und decken Sie die Schale anschließend mit Folie ab. Die Bewurzelungsdauer hängt von der Pflanzenart ab: Liguster braucht in der Regel kaum drei Wochen, beim Buchsbaum kann dieser Prozess dagegen bis zu einem halben Jahr dauern. Auch Blütensträucher wie Duftjasmin, Kolkwitzie und Bauern-Hortensie (Hydrangea macrophylla) können Sie jetzt durch Stecklinge vermehren.

WELKE RHODODENDRONBLÜTEN AUSBRECHEN
Die meisten Rhododendren haben im Juni das Ende ihrer Blütezeit erreicht und die bunte Farbenpracht beginnt zu welken. Brechen Sie nun die alten Blütenstände mit den Fingern aus, denn damit verhindern Sie die Samenbildung. Die immergrünen Sträucher können so mehr Energie in die Bildung neuer Blütenknospen fürs nächste Jahr stecken.

BUNTER MARGERITEN TEILEN
Die 70 Zentimeter hohe Bunte Margerite (Chrysanthemum coccineum) ist von Natur aus recht kurzlebig. Damit Sie trotzdem möglichst lange was von der attraktiven Blütenstaude haben, sollten Sie die Pflanze mindestens alle zwei Jahre nach der Blüte im Juni/Juli abschneiden, in faustgroße Stücke teilen und an anderer Stelle wieder ins Beet setzen. Damit wirken Sie dem natürlichen Alterungsprozess entgegen.

RÜCKSCHNITT FÜR POLSTERSTAUDEN
Der Frühlingsflor im Steingarten ist im Juni endgültig vorbei. Schneiden Sie früh blühende Polsterstauden wie Blaukissen, Polster-Phlox und Polster-Glockenblume jetzt am besten mit einer Heckenschere zurück. So bleiben die Pflanzen vital, kompakt und blühfreudig.

RITTERSPORN: BLÜTEN ABSTÜTZEN
Hohe Stauden mit schweren Blütenständen wie beispielsweise der Rittersporn knicken bei Wind und starken Gewitterschauern leicht ab. Deshalb sollten Sie die Blütenstängel jetzt abstützen. Im Gartencenter sind spezielle Staudenstützen aus kunststoffummanteltem Draht erhältlich – aus geschälten Weidenruten kann man sich die Stützen aber auch selbst basteln.

BART-IRIS VERJÜNGEN
Alle Bart-Iris-Sorten breiten sich durch waagerechte Wurzelstöcke aus, die dicht unter der Bodenoberfläche liegen. Wenn im Zentrum der Pflanzen die Blütenfülle langsam nachlässt, müssen Sie die Stauden verjüngen. Graben Sie die Wurzelstöcke nach der Blüte aus und zerteilen Sie die äußeren, jüngsten Rhizomteile mit einem scharfen Messer in etwa zehn Zentimeter lange Stücke mit mindestens einem Blattschopf. Kürzen Sie die Blätter anschließend etwa um die Hälfte ein und pflanzen Sie die Teilstücke anschließend so flach wieder ein, dass ihre Oberseite nur rund ein bis zwei Zentimeter hoch mit Erde bedeckt ist.

KLETTERPFLANZEN: TRIEBE LEITEN
Die meisten Kletterpflanzen wachsen im Mai und Juni besonders stark. Damit die Triebe sich nicht zu einem undurchdringlichen Dickicht verflechten, sollten Sie rechtzeitig eingreifen und sie gleichmäßig durch die Kletterhilfe leiten.

NEUE RASENFLÄCHEN ERSTMALS MÄHEN
Wenn Sie im Mai einen neuen Rasen ausgesät haben, sollten Sie Ihn jetzt zum ersten Mal mähen. Bis zur ersten Mahd sollten die Gräser eine Höhe von acht bis zehn Zentimeter erreicht haben, geschnitten wird zunächst nicht kürzer als fünf Zentimeter. Bei den nächsten Mähterminen stellen Sie den Rasenmäher immer eine Stufe tiefer ein bis Sie die gewünschte endgültige Mähhöhe erreicht haben. Diese sollte 3,5 Zentimeter nicht unterschreiten.

RASEN: LÖWENZAHN AUSSTECHEN
Löwenzahn sät sich auf Rasenflächen leicht selbst aus. Damit die Pflanzen auf dem grünen Teppich nicht überhandnehmen, muss man sie mehrmals im Jahr mitsamt ihrer langen, fleischigen Pfahlwurzel ausstechen. Tipp: Mit dem pfiffig konstruierten Unkrautstecher der Firma Fiskars kann man den Löwenzahn entfernen, ohne sich bücken zu müssen.

GARTENTEICH: WASSER NACHFÜLLEN
An heißen Sommertagen sinkt der Wasserspiegel im Gartenteich durch die Verdunstung kontinuierlich. Füllen Sie Ihren Teich bei anhaltender Trockenheit am besten mit gespeichertem Regenwasser nach. Lassen Sie das Wasser möglichst vorsichtig in den Teich einlaufen, damit nicht unnötig viel Schlamm aufgewirbelt wird.

ALGEN IM GARTENTEICH BEKÄMPFEN
Sorgen Sie bei warmem Sommerwetter dafür, dass die Algen im Gartenteich nicht überhand nehmen. Fischen Sie die Fadenalgen am besten mit einem schmalen Rechen ab, indem Sie diesen vorsichtig durchs Wasser ziehen. Gleichzeitig sollten Sie mit mineralischen Bindemitteln wie beispielsweise Zeolith versuchen, den Nährstoffgehalt des Teichwassers zu senken. Hängen Sie die Gesteinsbröckchen in einem Kunststoffnetz ins Wasser. Wenn nach einigen Wochen die Aufnahmekapazität erschöpft ist, können Sie das nun nährstoffreiche Granulat in den Gartenboden einarbeiten oder unter die Kübelpflanzenerde mischen.

AKELEIEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Schneiden Sie die halbreifen Samenstände der Akeleien ab, bevor sie sich öffnen. Durch Selbstaussaat können die attraktiven Stauden sonst schnell größere Gartenbereiche vereinnahmen. Außerdem verdrängen die vitalen Sämlingspflanzen mit der Zeit die gekauften Edelsorten.

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