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  WINTERTIPP: TEICH WINTERFEST 31.07.2021 06:44 (UTC)
   
 


So wird der Gartenteich winterfest

Im Herbst können Sie einiges dafür tun, dass der Gartenteich gut durch den Winter kommt. Besonders bei Fischteichen ist eine gute Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit wichtig.

TEICHPUMPE SICHERN
Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und kann dabei einen so starken Druck entwickeln, dass sich das Förderrad der Teichpumpe verbiegt und das Gerät unbrauchbar wird. Deshalb sollten Sie Ihre Teichpumpe im Winter abschalten, leer laufen lassen und bis zum Frühjahr frostfrei lagern. Dasselbe gilt auch für Wasserspeier und Fontänen, sofern diese nicht frostfest sind. Tauchpumpen können Sie alternativ bis in eine frostsichere Wassertiefe (mindestens 80 Zentimeter) absenken. Übrigens: Mittlerweile bietet der Fachhandel auch Pumpen an, denen der Frost nichts mehr anhaben kann.

LAUB ENTFERNEN
Im Spätherbst sind die Bäume zwar schon weitgehend kahl, dennoch weht immer noch viel Laub durch den Garten. Wenn man es nicht entfernt, sinkt es auf den Teichgrund und wird zu Faulschlamm. Um das zu verhindern, sollten Sie schwimmendes Laub regelmäßig mit einem Kescher abfischen, oder – noch besser – den gesamten Teich mit einem straff gespannten Netz vor Laubeintrag schützen
.

 
 

Entfernen Sie abgestorbene Seerosenblätter mit einer Teichschere, bevor sie auf den Teichgrund absinken

WASSERPFLANZEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Die vergilbten Blätter der Seerosen und anderen Schwimmpflanzen schneiden Sie am besten mit einer speziellen Teichschere möglichst weit unten ab. Das Schneidewerkzeug hat einen langen Stiel und lässt sich daher vom Teichrand aus verwenden. Die abgeschnittenen Blätter werden mit dem Kescher oder einem Greifwerkzeug entfernt.
Dichte Bestände aus Unterwasserpflanzen können Sie vorsichtig mit einem Rechen auslichten. Entfernen Sie aber nicht alles, denn die wintergrünen Arten sind auch in der kalten Jahreszeit für die Fische wichtige Sauerstofflieferanten.
Breite Röhrichtgürtel sollten Sie jetzt im Herbst ebenfalls ausdünnen. Schneiden Sie die verbleibenden Pflanzen aber erst im Frühjahr zurück, denn verschiedene Insekten nutzen sie jetzt als Winterquartier. Außerdem ist das Röhricht bei geschlossener Eisdecke wichtig für den Gasaustausch des Gewässers. Wenn die trockenen Halme Sie zu sehr stören, sollten Sie sie nicht weiter als eine Handbreit über dem Wasserspiegel zurückschneiden.

FAULSCHLAMM ENTFERNEN
Der Faulschlamm ist vor allem im Winter ein Problem, denn durch Fäulnisprozesse wird giftiges Schwefelwasserstoffgas freigesetzt. Es kann aus dem zugefrorenen Teich nicht entweichen und löst sich mit der Zeit im Wasser. Entfernen Sie den Faulschlamm daher vor Wintereinbruch mit einem Schöpfeimer am Stiel oder einem elektrischen Teichschlammsauger. Den Schlamm können Sie in dünnen Lagen auf den Kompost geben oder einfach als Dünger im Beet ausbringen.


Eisfreihalter mal anders: Dieses Gerät ziert ein Pinguin mit integrierter Beleuchtung (Heissner)

EISFREIHALTER EINSETZEN
Wenn der Winter naht, ziehen sich die Fische in tiefere Wasserschichten zurück und fallen dort bis zum Frühjahr in eine Art Winterstarre. Ihr Herz schlägt in diesem Zustand nur noch rund einmal pro Minute und ihr Stoffwechsel kommt weitgehend zum Erliegen. Die Tiere verbrauchen in der Winterstarre nur wenig Sauerstoff und nehmen auch keine Nahrung mehr auf.
Die einzigen Gefahren, die ihnen im Winter drohen, sind das Einfrieren und das Ersticken durch Sauerstoffmangel oder zu hohe Faulgaskonzentration im Wasser. Ersteres ist bei ausreichender Wassertiefe (mindestens 80 cm) auszuschließen, zweiteres kann aber bei geschlossener Eisdecke zum Problem werden. Daher sollten Sie rechtzeitig einen so genannten Eisfreihalter auf der Wasseroberfläche platzieren.
Einfache Modelle bestehen aus einem Styropor-Ring mit Abdeckhaube. Sie nutzen den isolierenden Effekt des Kunststoffs, halten das Gewässer bei strengem Dauerfrost aber nur dann offen, wenn sie nicht hochfrieren. Verwenden Sie deshalb Eisfreihalter mit Senkkammern: Die Senkkammern werden vor dem Einsatz mit Wasser gefüllt und sorgen dafür, dass der Eisfreihalter tiefer im Wasser liegt. Einige Geräte lassen sich mit Teichbelüftern kombinieren. Die aufsteigenden Luftblasen im Innern halten die Wasseroberfläche besser offen und reichern das Wasser mit Sauerstoff an.
Wenn Sie den Eisfreihalter nicht rechtzeitig eingesetzt haben, sollten Sie die Wasseroberfläche auf keinen Fall aufhacken, denn die Druck- und Schallwellen im Wasser wecken die Fische aus ihrer Winterstarre. Tauen Sie das Eis stattdessen besser mit einem Fön oder heißem Wasser auf.

 

 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
Fragen Sie SKM 06083-941035 oder 0178-8826775

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  GARTENTIPPS JULI 2021
Rittersporn, Ziersträucher, Gladiolen, Rasen, Tulpen, Stauden, Baumschnitt, Efeu, Dahlien, Blumenzwiebeln, Düngung, Bodendecker.
Vom Stutzen der Efeuwände bis zum Kompostieren von Rasenschnitt: Im Juli braucht der Ziergarten weiterhin viel Aufmerksamkeit.

RITTERSPORN: RÜCKSCHNITT FÜR ZWEITE BLÜTE
Rittersporn, Katzenminze, Steppen-Salbei und einige andere Staudenarten bilden nach kräftigem Rückschnitt im Spätsommer neue Blüten. Schneiden Sie die Pflanzen etwa eine Handbreit über dem Boden zurück, sobald die ersten Blüten verwelkt sind. Anschließend werden sie gedüngt und gewässert, damit sie neue Kräfte mobilisieren können.

ASTILBEN REGELMÄSSIG GIESSEN
Astilben werden schnell unansehnlich, wenn sie unter Wassermangel leiden: Die Blüten verfärben sich bräunlich und auch die Blätter trocknen vom Rand her ein. Setzen Sie die Pflanzen daher nur an ausreichend feuchte Standorte und wässern Sie sie bei Trockenheit regelmäßig.

FRISCH GEPFLANZTE BODENDECKER ZURÜCKSCHNEIDEN
Wenn Sie im Frühling Bodendecker wie Cotoneaster, Efeu oder Johanniskraut gepflanzt haben, sollten Sie diese spätestens Anfang Juli kräftig zurückschneiden. Grund: Die Triebe verzweigen sich besser und bilden schneller einen dichten Teppich, durch den kaum noch Unkraut durchkommt.

SOMMERZWIEBELN DÜNGEN
Gladiolen, Dahlien und andere sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen brauchen genügend Nährstoffe, da ihre Vegetationszeit relativ kurz ist. Düngen Sie die Pflanzen am besten Anfang Juli mit einem schnell wirkenden mineralischen Volldünger.
SOMMERFLIEDER: VERBLÜHTES ABSCHNEIDEN
Entfernen Sie gegen Ende des Monats beim Sommerflieder die ersten verblühten Rispen. Damit regen Sie die Pflanze zur Bildung neuer, blühender Seitentriebe an.

LETZTE DÜNGUNG
Im Juli sollten Sie Ihre Rosen ein letztes Mal düngen, damit die Zweige Zeit haben, vor dem Winter auszureifen. Ist kein Regen zu erwarten, sollte man ausgiebig wässern, damit der Dünger sich auflöst und in den Wurzelbereich eindringen kann. Organischer Dünger wird leicht in den Boden eingeharkt.

EFEU ZURÜCKSCHNEIDEN
Der Efeu ist sehr wuchsfreudig und kann bei günstiger Witterung innerhalb einer Saison ein Fenster zuwuchern. Schneiden Sie die neuen Triebe der Kletterpflanze daher bei Bedarf mehrmals im Jahr mit einer Garten- oder Heckenschere zurück.

STAUDEN VERKLEINERN
Ausbreitungsfreudige Stauden wie der Gold-Felberich oder die Goldrute müssen oft schon während der Saison verkleinert werden, damit sie andere Beetstauden nicht bedrängen. Stechen Sie mit einem scharfen Spaten von allen Seiten einige Stücke vom Wurzelballen ab. Diese können Sie anschließend zurückschneiden und neu einpflanzen.

RASEN WÄSSERN
Im Juli kommt es immer wieder zu längeren Trockenperioden. Achten Sie deshalb darauf, dass der Rasen genügend Wasser bekommt, da er sonst leicht verbrennt und dauerhaft geschädigt werden kann. Lassen Sie den Regner bei Trockenheit etwa alle drei Tage für eine Stunde laufen. Faustregel: Lieber selten und viel wässern, als oft und wenig.

RASENSCHNITT KOMPOSTIEREN
Wenn Sie Rasenschnitt falsch kompostieren, fault er leicht und verbreitet einen unangenehmen Geruch. Mischen Sie mit einem Häcksler zerkleinerte Äste und Zweige unter, um die Durchlüftung zu fördern. Weiterer Vorteil: Der stickstoffreiche Rasenschnitt beschleunigt die Zersetzung der Holzreste. Da Strauchschnitt nur im Herbst und Winter in größeren Mengen anfällt, sollten Sie die abgeschnittenen Äste und Zweige bis zur Mähsaison neben dem Kompost lagern.

BART-IRIS PFLANZEN
Von Ende Juli bis Ende September ist Pflanzzeit für die prächtige Bart-Iris (Iris barbata). Der günstigste Termin ist etwa vier Wochen nach der Blüte, die je nach Sorte von Mai bis Juni andauert. Heben Sie ein Pflanzloch aus, formen Sie in der Mitte einen kleinen Hügel und setzen Sie den Wurzelstock (Rhizom) darauf. Breiten Sie die Wurzeln nach allen Seiten aus und schütten Sie das Pflanzloch zu. Das Rhizom darf danach nur fingerdick mit Erde bedeckt sein.

TULPENZWIEBELN EINLAGERN
Tulpen sind langlebiger, wenn man sie im Sommer nach der Blüte ausgräbt und bis zum Einpflanzen im Herbst kühl und trocken lagert. Warten Sie mit dem Ausgraben, bis das Laub vergilbt ist und trennen Sie eventuell gebildete Tochterzwiebeln vorsichtig ab.

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