SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  WINTERTIPP: TEICH WINTERFEST 23.10.2019 17:04 (UTC)
   
 


So wird der Gartenteich winterfest

Im Herbst können Sie einiges dafür tun, dass der Gartenteich gut durch den Winter kommt. Besonders bei Fischteichen ist eine gute Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit wichtig.

TEICHPUMPE SICHERN
Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und kann dabei einen so starken Druck entwickeln, dass sich das Förderrad der Teichpumpe verbiegt und das Gerät unbrauchbar wird. Deshalb sollten Sie Ihre Teichpumpe im Winter abschalten, leer laufen lassen und bis zum Frühjahr frostfrei lagern. Dasselbe gilt auch für Wasserspeier und Fontänen, sofern diese nicht frostfest sind. Tauchpumpen können Sie alternativ bis in eine frostsichere Wassertiefe (mindestens 80 Zentimeter) absenken. Übrigens: Mittlerweile bietet der Fachhandel auch Pumpen an, denen der Frost nichts mehr anhaben kann.

LAUB ENTFERNEN
Im Spätherbst sind die Bäume zwar schon weitgehend kahl, dennoch weht immer noch viel Laub durch den Garten. Wenn man es nicht entfernt, sinkt es auf den Teichgrund und wird zu Faulschlamm. Um das zu verhindern, sollten Sie schwimmendes Laub regelmäßig mit einem Kescher abfischen, oder – noch besser – den gesamten Teich mit einem straff gespannten Netz vor Laubeintrag schützen
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Entfernen Sie abgestorbene Seerosenblätter mit einer Teichschere, bevor sie auf den Teichgrund absinken

WASSERPFLANZEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Die vergilbten Blätter der Seerosen und anderen Schwimmpflanzen schneiden Sie am besten mit einer speziellen Teichschere möglichst weit unten ab. Das Schneidewerkzeug hat einen langen Stiel und lässt sich daher vom Teichrand aus verwenden. Die abgeschnittenen Blätter werden mit dem Kescher oder einem Greifwerkzeug entfernt.
Dichte Bestände aus Unterwasserpflanzen können Sie vorsichtig mit einem Rechen auslichten. Entfernen Sie aber nicht alles, denn die wintergrünen Arten sind auch in der kalten Jahreszeit für die Fische wichtige Sauerstofflieferanten.
Breite Röhrichtgürtel sollten Sie jetzt im Herbst ebenfalls ausdünnen. Schneiden Sie die verbleibenden Pflanzen aber erst im Frühjahr zurück, denn verschiedene Insekten nutzen sie jetzt als Winterquartier. Außerdem ist das Röhricht bei geschlossener Eisdecke wichtig für den Gasaustausch des Gewässers. Wenn die trockenen Halme Sie zu sehr stören, sollten Sie sie nicht weiter als eine Handbreit über dem Wasserspiegel zurückschneiden.

FAULSCHLAMM ENTFERNEN
Der Faulschlamm ist vor allem im Winter ein Problem, denn durch Fäulnisprozesse wird giftiges Schwefelwasserstoffgas freigesetzt. Es kann aus dem zugefrorenen Teich nicht entweichen und löst sich mit der Zeit im Wasser. Entfernen Sie den Faulschlamm daher vor Wintereinbruch mit einem Schöpfeimer am Stiel oder einem elektrischen Teichschlammsauger. Den Schlamm können Sie in dünnen Lagen auf den Kompost geben oder einfach als Dünger im Beet ausbringen.


Eisfreihalter mal anders: Dieses Gerät ziert ein Pinguin mit integrierter Beleuchtung (Heissner)

EISFREIHALTER EINSETZEN
Wenn der Winter naht, ziehen sich die Fische in tiefere Wasserschichten zurück und fallen dort bis zum Frühjahr in eine Art Winterstarre. Ihr Herz schlägt in diesem Zustand nur noch rund einmal pro Minute und ihr Stoffwechsel kommt weitgehend zum Erliegen. Die Tiere verbrauchen in der Winterstarre nur wenig Sauerstoff und nehmen auch keine Nahrung mehr auf.
Die einzigen Gefahren, die ihnen im Winter drohen, sind das Einfrieren und das Ersticken durch Sauerstoffmangel oder zu hohe Faulgaskonzentration im Wasser. Ersteres ist bei ausreichender Wassertiefe (mindestens 80 cm) auszuschließen, zweiteres kann aber bei geschlossener Eisdecke zum Problem werden. Daher sollten Sie rechtzeitig einen so genannten Eisfreihalter auf der Wasseroberfläche platzieren.
Einfache Modelle bestehen aus einem Styropor-Ring mit Abdeckhaube. Sie nutzen den isolierenden Effekt des Kunststoffs, halten das Gewässer bei strengem Dauerfrost aber nur dann offen, wenn sie nicht hochfrieren. Verwenden Sie deshalb Eisfreihalter mit Senkkammern: Die Senkkammern werden vor dem Einsatz mit Wasser gefüllt und sorgen dafür, dass der Eisfreihalter tiefer im Wasser liegt. Einige Geräte lassen sich mit Teichbelüftern kombinieren. Die aufsteigenden Luftblasen im Innern halten die Wasseroberfläche besser offen und reichern das Wasser mit Sauerstoff an.
Wenn Sie den Eisfreihalter nicht rechtzeitig eingesetzt haben, sollten Sie die Wasseroberfläche auf keinen Fall aufhacken, denn die Druck- und Schallwellen im Wasser wecken die Fische aus ihrer Winterstarre. Tauen Sie das Eis stattdessen besser mit einem Fön oder heißem Wasser auf.

 

 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
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  GARTENTIPPS OKTOBER 2019
Schlagworte für Oktober: Rose, Rasen, Stauden, Kompost, Zwiebelblumen, Herbstlaub, Dahlien, Blumenzwiebeln.
Die Gartensaison geht langsam aber sicher dem Ende entgegen. So bereiten Sie Ihre Pflanzen im Ziergarten auf die kalte Jahreszeit vor.

STAUDEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Schneiden Sie jetzt im Herbst nicht alle verblühten Stauden zurück. Etliche Staudenarten wie Purpursonnenhut und Fetthenne tragen Samenstände, die auch im Winter attraktiv sind. Zudem werden zum Beispiel Astern durch den frühen Rückschnitt empfindlicher gegen Frost. Auch vielen Insekten tun Sie einen Gefallen, wenn Sie mit dem Rückschnitt bis zum nächsten Frühjahr warten, denn sie nutzen die hohlen Stängel als Winterquartier. Kurzlebigen Stauden wie Stockrosen und Kokardenblumen (Gaillardia) tut ein früher Rückschnitt allerdings gut – sie leben dann länger.

MONTBRETIEN VOR FROST SCHÜTZEN
Die Knollen von Montbretien (Crocosmia) können im Winter im Boden bleiben, wenn man sie mit einer dicken Schicht aus Laub und Tannenzweigen abdeckt. Man kann sie allerdings auch wie Gladiolen in einer Kiste mit sandiger Erde im kühlen Keller überwintern.

WINTERGRÜNE STAUDEN VON LAUB BEFREIEN
Achten Sie darauf, dass wintergrüne Stauden wie Gänsekresse (Arabis) und Hornkraut (Cerastium) im Winter nicht vollständig unter einer Laubschicht verschwinden. Sie faulen unter der feuchten Decke leicht.

SOMMERBLUMEN KOMPOSTIEREN
Viele Sommerblumen sind ab Ende Oktober nicht mehr besonders ansehnlich. Räumen Sie jetzt die Beete ab und entsorgen Sie die Pflanzen auf dem Kompost. Den Boden Ihrer Sommerblumenbeete können Sie auch im Oktober noch mit einer schnell wachsenden Gründüngung wie Raps oder Winter-Roggen aufbessern.

DAHLIEN NICHT ZU FRÜH RODEN
Lassen Sie Ihre Dahlien stehen, bis das Laub völlig abgestorben ist – je länger die Freiluftsaison dauert, desto mehr Reservestoffe können die Pflanzen für den nächsten Austrieb in ihren Knollen einlagern. Leichte Fröste können den Knollen in der Erde nicht viel anhaben.

ZWIEBELBLUMEN PFLANZEN
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Tulpen, Narzissen und andere Frühlingsblüher zu pflanzen. Wenn Sie die Zwiebelblumen ins Beet oder in den Rasen setzen, sollten Sie die Pflanzstellen mit einem Stab markieren. So können Sie im nächsten Frühjahr leicht überprüfen, ob alle Zwiebeln und Knollen ausgetrieben sind.

HERBSTLAUB VOM RASEN ENTFERNEN
Waldstauden und Bodendecker wie Schaumblüte (Tiarella), Waldsteinie oder Efeu fühlen sich im Herbst unter einer Laubdecke wohl. Der Rasen hingegen braucht auch im Winter genügend Licht, damit sich keine kahlen Stellen bilden. Harken Sie den grünen Teppich daher bei Bedarf wöchentlich mit einem Laubrechen ab. Größere Laubmengen lassen sich in einfachen runden Körben aus Hasendraht platzsparend lagern.

RASEN: KAHLE STELLEN ERNEUEREN
Der Oktober ist für Hobbygärtner die letzte Gelegenheit, um kahle Stellen im Rasen auszubessern. Rauen Sie den Boden mit einem Handvertikutierer oder einem Eisenrechen auf und säen Sie die Kahlstellen möglichst mit der gleichen Saatgut-Mischung nach, aus der auch der übrige Rasen besteht. Die Nachsaat wird dünn mit Humuserde abgedeckt und gründlich gewässert. Großflächige Reparaturen sollten Sie auf das nächste Frühjahr verschieben.

ROSEN: LEICHTER RÜCKSCHNITT
Beet- und Strauchrosen brauchen bereits im Herbst einen leichten Rückschnitt. Kürzen Sie mit der Rosenschere alle besonders langen, sparrigen Triebe, so dass ein gleichmäßiger Strauch mit einer kompakten Krone entsteht. Der richtige Rückschnitt findet allerdings erst im nächsten Frühjahr statt, sobald die Forsythien ihre Blüten öffnen.

SOMMERGRÜNE GEHÖLZE UMPFLANZEN
Wenn Sie einen größeren sommergrünen Strauch oder Baum umpflanzen wollen, sollten Sie das noch im Herbst tun. Grund: Die Pflanze hat dann ausreichend Zeit, um bis zum nächsten Austrieb neue Wurzeln zu bilden. Warten Sie, bis die meisten Blätter abgefallen sind, und graben Sie das Gehölz dann mit einem großzügig bemessenen Wurzelballen aus. Der Boden am neuen Standort wird mit Komposterde ausgebessert und das Gehölz möglichst ohne Lagerzeit gleich wieder eingesetzt. Ausnahme: Immergrüne Gehölze pflanzt man im Spätsommer oder – besser – im zeitigen Frühjahr um. Sie sollten bis zum Winter gut eingewurzelt sein, da sie bei Frost sonst Blattschäden erleiden können.

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