SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller MEISTERBETRIEB  
 
  WINTERTIPPS 20.04.2021 12:59 (UTC)
   
 

OLEANDER RICHTIG ÜBERWINTERN

Im November werden die Tage merklich kühler und die ersten Fröste sind nicht mehr fern. Bald müssen alle Kübelpflanzen in ihr Winterquartier umziehen, so auch der Oleander. Lesen Sie hier, worauf Sie dabei achten sollten.

Der Oleander (Nerium oleander) kann durch seine ursprüngliche Herkunft im asiatischen und Mittelmeerraum leichte Fröste von bis zu -5 °C im Freien gut vertragen. Es gibt sogar einige Sorten wie z. B. 'Villa Romaine', die bis zu -17 °C aushalten sollen. Wer sein Schmuckstück jedoch liebt und auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte den Oleander vorsichtshalber winterfest einpacken oder verstauen.
Damit Ihr Oleander auch im nächsten Jahr wieder so schön blüht, ist der richtige Winterschutz unabdingbar


Winterschutz
Für eine Überwinterung beispielsweise auf dem geschützten Balkon oder der Terrasse, sollten Sie auf eine gute Bodenisolation des Pflanzgefäßes achten. Dazu stellen Sie den Kübel auf eine Styroporplatte und binden die Äste des Oleanders mit Sisalschnur zusammen. Das spart Platz. Wickeln Sie den Kübel am besten in Luftpolsterfolie oder Winterschutzvlies ein und schützen Sie die Pflanze mit Sackleinen oder Jutevlies. Denken Sie daran, eine Öffnung zu lassen, damit der Oleander bei milderen Temperaturen problemlos gegossen werden kann. Besonders im Winter besteht unter der Schutzhülle die Gefahr, dass die Feuchtigkeit aus der Erde schnell verdunstet und die Wurzeln eintrocknen. Prüfen Sie daher ein Mal wöchentlich, indem Sie den Finger in die Erde stecken, ob die Pflanze trocken oder die Erde bereits durchgefroren ist. Ebenfalls wichtig: Der Oleander wird im Winterquartier nicht gedüngt!

Das ideale Winterquartier:Vor dem Umzug ins Winterquartier wird der Oleander ausgeputzt, auf Schädlinge kontrolliert und bei Platzmangel zurückgeschnitten. Beim Schnitt werden lediglich kahle, den Wuchs beeinträchtigende oder zu lange Triebe bodennah entfernt. Haben Sie keine Platzprobleme, dann warten Sie mit dem Schnitt bis zum Frühjahr.
Die Temperatur im Winterquartier sollte im Idealfall zwischen 2 und 10 °C liegen. Stellen Sie den Oleander möglichst hell und lüften Sie ein Mal wöchentlich das Winterquartier – also die Garage oder den Kellerraum – durch. Die besten Überwinterungsbedingungen für den Oleander bietet ein kalter Wintergarten mit seinen Temperatur- und Lichtverhältnissen.

Alternative Winterquartiere Gärtnereien: Viele Gärtnereien bieten in ihrem Serviceangebot eine Überwinterungsmöglichkeit für Kübelpflanzen an, die meist auch für den schmaleren Geldbeutel erschwinglich ist. Außerdem werden die Pflanzen dort optimal versorgt.

Draußen überwintern: In milden Regionen und Wintern ist eine Überwinterung des Oleanders im Freien durchaus möglich. Rücken Sie dazu den gut eingepackten Kübel zum Schutz dicht an eine Hauswand, die überdacht ist. Bei mehreren Oleandern oder anderen Kübelpflanzen, die zum Überwintern draußen bleiben, schützt sich die Freiluftgruppe auch gegenseitig. Mancherorts ist eine Überwinterung sogar im Freiland möglich.

Klimazonen in Deutschland
Damit Sie abschätzen können, in welchen Gebieten Deutschlands welche maximalen Minusgrade zu erwarten sind, zeigen wir hier eine kleine Übersicht der Klimazonen:

  • Zone 6a: bis ca. -23 °C = u. a. Villingen
  • Zone 6b: bis ca. -21 °C = u. a. Coburg, Heidenheim
  • Zone 7a: bis ca. -18 °C = u. a. Rostock, München, Kassel
  • Zone 7b: bis ca. -15 °C = u. a. Bremen, Hannover, Berlin
  • Zone 8b: bis ca. -12 °C = u. a. Hamburg, Köln, Frankfurt.

Haben Sie keine Möglichkeit Ihren Oleander langfristig unterzustellen, versuchen Sie ihn an besonders kalten Tagen zumindest kurzzeitig in den Flur, das Treppenhaus oder die frostfreie Garage zu stellen.

 

 
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DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
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Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen.
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  GARTENTIPPS MÄRZ 2021
Im März ist Pflanzzeit für viele Gehölze und Stauden. Außerdem sollten Sie schon jetzt etwas gegen die bevorstehende Schneckenplage unternehmen.

BLÜTENSTAUDEN TEILEN
Haben manche Pflanzen letztes Jahr weniger geblüht als früher? Fallen sie auseinander oder bedrängen sie sich gegenseitig? Gute Gründe für eine Verjüngungskur! Der beste Zeitpunkt fürs Teilen der meisten Stauden ist kurz vor dem Austrieb im Frühjahr. Schneiden Sie alte Stängel eine Hand breit über dem Boden ab – falls Sie das noch nicht im Herbst erledigt haben. Die Pflanzenhorste jetzt vorsichtig ausgraben und die Wurzelballen mit Spaten oder Messer teilen. Filigrane Pflanzen können Sie mit der Hand einfach auseinanderziehen. Schneiden Sie zu lange oder vertrocknete Wurzelteile ab, und arbeiten Sie Kompost ins Pflanzloch ein. Die Teilstücke werden so tief wie vorher eingesetzt. Tipp: Stauden, die im Frühjahr blühen, sollten Sie besser im Herbst teilen.

GRASNELKEN-SAMEN AUSSÄEN
An sonnigen Plätzen trägt die Grasnelke dichte rosa Blütenbälle zur Schau, die von Mai bis Juni in großer Zahl erscheinen. Ab März können Sie die bis 20 cm hohe Polsterstaude aussäen: Legen Sie die Samen in Töpfe mit Aussaaterde und drücken Sie die Saat nur leicht an. Nicht abdecken! An einem warmen Ort (mehr als 20 °C) keimen sie nach fünf bis zehn Tagen, wenn man die Samen gut feucht hält. Nach einigen Wochen können die Jungpflanzen in den Garten umsiedeln. Meist fällt die Blüte im ersten Jahr spärlich aus. Eine echte Schnellstarterin ist dagegen die neue Sorte ‘Morning Star’. Sie bringt gleich im ersten Jahr viele Blüten hervor.

SCHNEKKEN FRÜHZEITIG BEKÄMPFEN
Sobald die Temperaturen im März etwas milder werden, sollten Sie frisch austreibende Funkien und andere gefährdete Stauden wie beispielsweise Leberblümchen vor Schneckenfraß schützen. Streuen Sie dazu am besten Schneckenkorn aus – es wirkt im Frühjahr am besten, weil das Nahrungsangebot noch nicht allzu groß ist. Wenn es Ihnen gelingt, einen großen Teil der ersten Schneckengeneration frühzeitig zu vernichten, werden Sie mit den gefräßigen Weichtieren im Sommer kaum noch Probleme haben.

VERKAHLTE BUCHSEINFASSUNGEN TIEFER SETZEN
Einfassungen aus Buchsbaum verkahlen unten an schattigen Standorten leicht und werden dann unansehnlich. Aber kein Grund zur Panik: Graben Sie die Pflanzen aus und setzen Sie sie anschließend einfach eine Handbreit tiefer wieder ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Gehölzen nehmen sie diese Maßnahme nicht übel: Sie bilden einfach neue Wurzeln und treiben gut wieder durch.

ZWIEBELBLUMEN DÜNGEN
Wenn Ihre Zwiebelblumen nur spärlich treiben oder die letzten Jahre immer weniger geblüht haben, sollten Sie ihnen Dünger verabreichen. Das gilt vor allem für üppige Blüher wie Narzisse oder Tulpe. Streuen Sie einen rasch wirkenden mineralischen Volldünger, sobald die Pflanzen die ersten Blätter zeigen.

KÄLTEEMPFINDLICHE STRÄUCHER JETZT PFLANZEN
Kälteempfindliche Sträucher wie Sommerflieder, Lavendel, Säckelblume oder Bartblume pflanzt man besser jetzt im Frühjahr als im Herbst. So können die Pflanzen bis zum nächsten Winter gut einwurzeln und sind widerstandsfähiger gegen starke Fröste.

RASEN ABHARKEN UND DÜNGEN
Wenn der Frost vorbei ist, sollten Sie alte Blätter und herabgefallene Äste vom Rasen entfernen. Wichtig ist, dass der grüne Teppich jetzt viel Licht bekommt, damit er sich schnell von den Winterstrapazen erholt. Wenn es Mitte März bereits warm genug ist, sollten Sie dem Rasen außerdem mit einem Langzeit-Dünger versorgen. Im Fachhandel sind Produkte mit unterschiedlich langer Wirkungsdauer erhältlich. Achten Sie aber darauf, dass das Produkt auch Nährstoffanteile enthält, die sofort wirksam werden.

HOCHSTÄMMCHEN ZURÜCKSCHNEIDEN
Ein beliebter Zierstrauch ist die Japanische Stämmchen-Weide. Damit die Krone ihre schöne Form behält, muss sie jedes Jahr Anfang März stark zurückgeschnitten werden. Das gilt ebenso fürs Mandelbäumchen (Prunus triloba) – warten Sie bei ihm aber, bis die rosa Blütenpracht vorbei ist. Bei der Hängenden Kätzchen-Weide (Salix caprea ‘Pendula’) sollten Sie ebenfalls erst dann zur Schere greifen, wenn die Blütenkätzchen abgefallen sind.

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